Universum Film
Open Water 2

Open Water 2

Im Wasser hört dich niemand schreien
Originaltitel
Open Water 2
Alternativ
Godspeed (Arbeitstitel); Adrift (Arbeitstitel)
Genre
Thriller
Land /Jahr
Deutschland 2006
 
95 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
Kaufstart
10.12.2010 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei Universum Film
Regie
Hans Horn
Darsteller
Kelly Wagner, Richard Speight Jr., Cameron Richardson, Eric Dane, Ali Hillis, Niklaus Lange
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
7,5 (2 User)
Laufzeit Bonusmaterial ca. 51 Minuten • Making Of 1 & 2 • Interviews mit Hans Horn und Dan Maag • B-Roll • Outtakes & Behind the Scenes • Alternative Opening • Kinotrailer
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten
Das Horrorszenario, im weiten Meer hilflos "gefangen" zu sein, ist kein Produkt blühender Phantasie. Tatsächlich haben sich derartige Unfälle oder Missgeschicke - die Interpretation liegt hier beim Publikum - immer wieder ereignet. Die Freunde Amy (Susan May Pratt), James (Richard Speight Jr.), Zach (Niklaus Lange), Lauren (Ali Hillis), Michelle (Cameron Richardson) und Dan (Eric Dane) ahnen nicht, dass ein sorgenfreier Segeltörn auf der Luxusjacht sich zu einem lebensgefährlichen Abenteuer entwickeln würde. Nach sechs Jahren trifft sich die Clique erstmals wieder. Die End-Zwanziger wollen ein feuchtfröhliches Wochenende auf Dans luxuriöser Jacht verbringen. Es dauert nicht lange, bis Stimmung und Alkoholpegel der Freunde ihren Höhepunkt erreichen. Leichtsinnig springen sie gemeinsam ins Meer, vergessen aber die Einstiegsleiter auszufahren. Ihre verzweifelten Versuche die hohe und rutschige Wand der Jacht zu überwinden bleiben erfolglos. Neben Panik und Angst machen sich bald Wut und Verzweiflung breit. Gegenseitige Beschimpfungen und Schuldzuweisungen drohen in der Katastrophe zu enden. Mit jeder verstreichenden Stunde machen sich mehr Müdigkeit und Erschöpfung breit. Die Freunde müssen sich damit abfinden, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Doch wie sollen sie nur dem Tod entgehen?
Wo liegen die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit des Menschen? Wie geht er mit Extremsituationen um? Regisseur Hans Horn versucht diese Fragen in seinem nervenaufreibenden Psycho-Thriller zu beantworten. Dabei erzählt er eine Geschichte, die auf wahren Ereignissen beruht. Tatsächlich haben sich ähnliche Vorfälle immer wieder ereignet. Das Leben schreibt nun mal die dramatischsten Geschichten. Leider gelingt es dem Regisseur nicht, deren Spannung und Dramatik über 90 Minuten auf die Leinwand zu bannen. Der Psycho-Thriller fällt schnell in ein schleppendes Tempo zurück, die Handlung ist leicht zu durchschauen. Überzeugend ist dagegen die Kameraarbeit. Der Regisseur wechselt zwischen Aufnahmen aus der Vogelperspektive und spektakulären Unterwasseraufnahmen hin und her. Dadurch wird die bedrückende Weite des Meeres imposant unterstrichen. Horn entschied sich, die meisten Szenen mit 16 mm Handkameras, die auf Boggie Boards montiert wurden, zu filmen. So entstand für das Publikum die Illusion, selbst inmitten der verzweifelten Gruppe zu befinden. "Open Water 2" ist handwerklich und kameratechnisch eine gelungene Produktion. Für einen Psycho-Thriller fehlt es jedoch an Spannung.
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Videoclip:
Stellen sich vor, sie machen einen Segeltörn, springen zum Spaß von Bord ins kühle Nass,... 
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Wo liegen die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit des Menschen? Wie geht er mit Extremsituationen um? Regisseur Hans Horn versucht diese Fragen in seinem...
Interview:
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2021