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Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

Originaltitel
Eragon
Genre
Action, Fantasy
 
USA 2006
 
95 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
14.12.2006 ( D | CH | A ) bei 20th Century
 
 
Regie
Darsteller
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6,5 (13 User)
4,0 (Filmreporter)
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Kino)
Fox
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Der 17-jährige Eragon (Edward Speleers) wächst in einem kleinen Dorf im Land Alagaësia auf dem Bauernhof seines Onkels (Alun Armstrong) auf. Eines Tages findet er auf der Jagd im Wald einen merkwürdigen blauen Stein. In der Hoffnung seinen Fund verkaufen zu können, nimmt er ihn mit nach Hause. Eragon staunt nicht schlecht als sich der vermeintliche Stein als Ei entpuppt. Kurze Zeit später entschlüpft ihm eine kleine Drachendame. Der Junge gibt ihr den Namen Saphira. Während sich der Drache schnell zu seiner vollen Pracht entwickelt, erfährt Eragon von seinem Mentor Brom (Jeremy Irons) die Geschichte der Drachenreiter. Diese brachten dem Land einst Frieden und Wohlstand. Kein Feind konnte sie besiegen. Doch dann riss der aus ihren eigenen Reihen stammende König Galbatorix (John Malkovich) alle Macht an sich und verdammte die Drachenreiter zur Bedeutungslosigkeit. Eragon kennt jetzt seine Bestimmung. Mit der Hilfe von Saphira und Brom lernt er langsam seine Kräfte als junger Drachenreiter wirkungsvoll einzusetzen. Währenddessen bleibt auch Galbatorix nicht untätig. Er beauftragt den Magier Durza (Robert Carlyle) den Jungen zu töten. Durza entführt die Elfin Arya (Sienna Guillory), die eigentliche Hüterin des Dracheneis, um Eragon in eine Falle zu locken.


Schon die Entstehungsgeschichte von "Eragon" klingt wie ein Märchen: Im Alter von 15 Jahren schrieb Teenager Christopher Paolini den ersten Teil seines Fantasy-Epos. Er hatte nie eine öffentliche Schule besucht und wurde zu Hause von seinen Eltern unterrichtet. Der junge Autor ließ sich dabei offenkundig von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie und der "Star Wars"-Saga inspirieren. Seine Familie gab die erste Auflage im Selbstverlag heraus. Ein Verleger entdeckte 2002 das Buch. Seitdem gingen allein in den USA 2.5 Million Exemplare über die Ladentheke. Für die Verfilmung des Bestsellers übernahm erstmals Special-Effects-Experte Stefen Fangmeier die Regie. Die Tricks, besonders die Animation von Saphira, bleiben denn auch die wenigen Höhepunkte der Inszenierung. Zu bekannt ist die Geschichte vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Fangmeier legt keinen großen Wert darauf, die von Paolini kreierte Welt und Charaktere ausgiebig vorzustellen. Wenn Bauernjunge Eragon verträumt in den Sonnenuntergang starrt fühlt man sich sofort an Luke Skywalker aus "Krieg der Sterne" erinnert. Fangmeier wollte bei seinem Debüt wohl kein Risiko eingehen: Anstatt eigene Bilder zu konzipieren, kopierte er ganze Szenen von seinen großen Vorbildern George Lucas und Peter Jackson. So bleibt ein schnell konsumierbarer Fantasyfilm mit unterforderten Darstellern, der lediglich ein jugendliches Publikum ansprechen wird. Das Märchen für den inzwischen 23-jährigen Paolini ist noch lange nicht beendet: Während die Fortsetzung ebenfalls verfilmt werden soll, schreibt er gerade am Abschluss seiner "Eragon"-Trilogie.
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Fox
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Kino)
Das Fantasy-Abenteuer rund um den Drachenreiter Eragon basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage des jungen amerikanischen Schriftstellers Christopher Paolini (Jahrgang 1983)....  Clip starten

Regisseur Stefen Fangmeier verfilmt den gleichnamigen Bestsellerroman des amerikanischen Schriftstellers Christopher Paolini. Der erste Teil der Trilogie des Fantasy-Abenteuers...
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