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Spike Lees Spiel des Lebens

Originaltitel
He Got Game
Alternativ
Spike Lee's Spiel des Lebens
Genre
Drama
 
USA 1998
 
134 min, ab 0 Jahren (fsk)
Kinostart
21.01.1999 (D) bei
Kinowelt Filmverleih
Regie
Darsteller
Links
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brilliant  10|
8,0 (1 User)
6,0 (Filmreporter)
Spike
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Jake Shuttlesworth (Denzel Washington) erhält nach sechs Jahren Gefängnis die unerwartete Chance der frühzeitigen Haftentlassung. Als Gegenleistung dafür muss er seinen Sohn Jesus (Ray Allen) - einem begnadeten Basketballtalent - überzeugen, der ehemaligen Universität des Gouverneurs beizutreten. Eine Woche Freigang hat der Vater, um seinen Sohn zu überreden. Das ist jedoch keine so leichte Aufgabe. Erstens winken Jesus andere, deutlich lukrativere Angebote, zweitens will der junge Nachwuchsspieler von seinem Vater nichts mehr wissen. Doch am schwersten wiegt die Tatsache, dass der Vater den Tod von Jesus' Mutter zu verantworten hat.


Mit "Spiel des Lebens" erfüllte sich Basketballfan Spike Lee einen lang gehegten Traum. Endlich konnte er einen Film über seinen Lieblingssport drehen. Doch der Streifen handelt nicht nur von den großen Männern und ihrem orangefarbenen Ball. Im Zentrum steht eine eindringliche Vater-Sohn-Geschichte und eine schonungslose Abrechnung mit den kommerziellen Auswüchsen der Sportwelt. Überzeugt der Film in der ersten Hälfte durch eine vielseitige und präzise Beleuchtung seiner Figuren, so fällt er am Schluss leider zu sehr in Stereotypen und sentimentalen Kitsch ab. Dagegen können auch die überzeugende Leistung von Oscarpreisträger Denzel Washington und die Musik von Public Enemy wenig ausrichten.
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