Deutschland. Ein Sommermärchen
Kinowelt
Deutschland. Ein Sommermärchen

Deutschland. Ein Sommermärchen

Originaltitel
Deutschland. Ein Sommermärchen
Genre
Dokumentarfilm
Land /Jahr
Deutschland 2006
 
108 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
mid
7305
Kinostart
03.11.2006 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei Filmladen
Regie
Sönke Wortmann
Darsteller
Timo Hildebrand, Oliver Kahn, Jens Lehmann, Arne Friedrich, Robert Huth, Marcell Jansen
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
6,9 (14 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieKritikDVDs
Sönke Wortmann filmisches Fußzeichen beginnt mit der Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft 2006. Dramaturgischer Höhepunkt ist das Großereignis mit seinen Nebengeräuschen im eigenen Land. Sönke Wortmann gestattet uns nachträglich einen Blick ins Innenleben der deutschen Elf. Mit seiner Handkamera begleitet er die Mannschaft und wird im Laufe der Zeit merklich zu einem festen Bestandteil des Teams. Die Starspieler bewegen sich ungezwungen, entfliehen nicht in die von Interviews hinlänglich bekannte Phrasenrhetorik. Der Regisseur macht den Zuschauer zu einem imaginären Mitglied der Mannschaft. Der Betrachter sitzt mit den Nationalspielern in der Umkleidekabine oder fährt im Mannschaftsbus zum Stadion. Eingefangen von Jürgen Klinsmanns Motivationskünsten wird man im nächsten Augenblick auf der Trainerbank Zeuge unvergesslicher Momente. Natürlich lüftet der Filmemacher endlich auch das Geheimnis um Jens Lehmanns Zettel vom Elfmeterkrimi gegen Argentinien.
Heinrich Heines Versepos "Deutschland. Ein Wintermärchen" von 1844 ist eine Anklagepoesie kurz vor Revolutionsausbruch. Der deutsche Regisseur Sönke Wortmann zeigt in seiner intimen Reportage eine deutsche Weltmeisterschaftsequipe der ebenfalls revolutionäre Kräfte nachgesagt werden. Vorbildcharakter hat dabei die Dokumentation "Les Yeux dans les Bleus" von Stéphane Meunier, die während der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich entstand. Zusammen mit seinem Kameramann Frank Griebe hat Wortmann die deutsche Elf zwei Jahre begleitet. Mit dem gezeigten Material werden Emotionen zurückgeholt und eine intime Nähe zur Mannschaft hergestellt. Es sind die Bilder eines Sommermärchens, an dessen Realisation nur die wenigsten geglaubt haben. Die Erinnerung an die Euphorie des Fußballfestes kehrt zurück. Der Sommer 2006 hat Deutschland in einem neuen Licht gezeigt und Wortmanns Arbeit verleiht der Nationalmannschaft ein Attribut, das ihr sportlich versagt blieb: weltmeisterlich!
Timo Buschkämper, Filmreporter.de
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Deutschland. Ein Sommermärchen
Die Geschichte eines Sommers. Millionen liegen sich vor Freude in den Armen. Gemeinsam wagen sie den Traum vom Weltmeistertitel. Sönke Wortmann dokumentiert die Entwicklung der Mannschaft und schildert aus dem Blickwinkel der Akteure die Geschehnisse. Es gelingt ihm dabei, die märchenhafte..
Dokumentarfilm Deutschland 2006
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Deutschland. Ein Sommermärchen
Wenn die Realität zum Märchen wird
"Jedem Ende wohnt ein Anfang inne". Das Zitat von Hermann Hesse kann als Grundprinzip in vielen Lebenslagen angewandt werden. Ob als Trost nach dem Scheitern einer Liebesbeziehung oder als Leitmotiv der Dokumentation über eine Fußballmannschaft. Der ehemals verzückten Nation wird in einer solchen der tragisch geplatzte Traum zitatgerecht serviert. Niemand ist Imstande, die Vergangenheit zu verändern, aber es ist möglich durch den Wechsel der Perspektive Ereignisse aus anderen Blickwinkeln nachzuerzählen. Durch Nähe entsteht Vertrautheit und dieses Mal ist man so nah dran wie selten zuvor. Ein Schlüssellochreport zur Befriedigung des voyeuristischen Triebs und zugleich Renaissance der sonnigen Emotionen, deren Leichtigkeit nachvibriert.
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieDVDs
2021