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Das indische Grabmal

Originaltitel
Das indische Grabmal
Genre
Abenteuer
 
Frankreich/Italien/Deutschland 1958
 
98 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Film
 
 
Filmstart
10.09.1990 ( D ) bei polyband Medien
 
 
Regie
Fritz Lang
Darsteller
Victor Francen, Helmut Hildebrand, Jochen Blume, Richard Lauffen, Jochen Brockmann, Guido Celano
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
1 7,0(Filmreporter)
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Das indische Grabmal
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Fritz Langs Fortsetzung vom Tiger von Eschnapur

Nach seiner Emigration in die USA kehrte Fritz Lang noch einmal für einige Zeit nach Deutschland zurück - und ließ sich zu einem Remake des romantischen Abenteuerfilms "Der Tiger von Eschnapur" sowie der Fortsetzung "Das indische Grabmal" überreden. Schon in den 20er-Jahren hatte Lang zusammen mit der Autorin der Romanvorlage, Thea Harbou, ein Drehbuch zu dem exotischen Monumentalepos geschrieben, wurde dann aber als Regisseur von Joe May ausgebootet. Jetzt, 1958, übernahm er selber die Regie. Für das Remake überarbeitete Harbou ihren eigenen Roman noch einmal. Zwar ist die Darstellung der indischen Gesellschaft überaus klischeehaft, dafür verleiht die ursprüngliche Stummfilm-Herkunft diesem bunten und exotischen Filmabenteuer aber einen unwiderstehlichen nostalgischen Charme. Ob Tempeltanz, Intrigen oder Tigerjagd - hier zählen keine großen Worte, sondern die expressiven Bilder. Interessant ist dabei auch der deutsche Blick auf Indien. Dieser sagt viel über deutsche Befindlichkeiten und Vorstellungen zur Zeit des Wiederaufbaus aus - und wenig über die historischen Realitäten Indiens. Und während die französische Kritik ein Meisterwerk erkannte, wurde Fritz Langs Remake in Deutschland recht zurückhaltend besprochen.


Nach seiner Emigration in die USA kehrte Fritz Lang noch einmal für einige Zeit nach Deutschland zurück - und ließ sich zu einem Remake des romantischen Abenteuerfilms "Der Tiger von Eschnapur" sowie der Fortsetzung "Das indische Grabmal" überreden. Schon in den 1920er-Jahren hatte Lang zusammen mit der Autorin der Romanvorlage, Thea von Harbou, ein Drehbuch zu dem exotischen Monumentalepos geschrieben, wurde dann aber als Regisseur von Joe May ausgebootet. Jetzt, 1958, übernahm er selber die Regie. Für das Remake überarbeitete Harbou ihren eigenen Roman noch einmal.

Zwar ist die Darstellung der indischen Gesellschaft überaus klischeehaft, dafür verleiht die ursprüngliche Stummfilm-Herkunft diesem bunten und exotischen Filmabenteuer aber einen unwiderstehlichen nostalgischen Charme. Ob Tempeltanz, Intrigen oder Tigerjagd - hier zählen keine großen Worte, sondern die expressiven Bilder. Interessant ist dabei auch der deutsche Blick auf Indien. Dieser sagt viel über deutsche Befindlichkeiten und Vorstellungen zur Zeit des Wiederaufbaus aus - und wenig über die historischen Realitäten Indiens. Und während die französische Kritik ein Meisterwerk erkannte, wurde Fritz Langs Remake in Deutschland recht zurückhaltend besprochen.
Das indische GrabmalFilm Revue
Debra
Feature mit Debra Paget: Fritz Langs Indien-Abenteuer
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