Retronews: Kleiner Mexikaner gegen Rest der Welt | FILMREPORTER.de
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Der kleine Rebell
Schaupracht aus Mexiko in "Der kleine Rebell"

Kleiner Mexikaner gegen Rest der Welt

Mexiko ist ideal für Touristen. Ein Land als Schnittstelle zwischen Tradition und Errungenschaften der Neuen Welt. Die Landschaft wechselt von kleinen Hochebenen bis zum tropischen Dschungel, von Eingeborenendörfern bis zu kosmopolitischen Großstädten. Mexiko ist somit auch eine ideale Topografie für das nach spannenden und schauprächtigen Motiven dürstende Medium Film, wie die Zeitschrift Film und Frau in ihrer vierten Jahresausgabe 1957 berichtet.
Von  Willy Flemmer, Filmreporter.de,  3. Juli 2014

Der kleine Rebell Pablito (Andrés Velázquez) blickt in die weite Welt hinaus

Der kleine Rebell Pablito (Andrés Velázquez) blickt in die weite Welt hinaus

Leinwandzauberer Walt Disney
Mexiko ist somit auch die ideale Motivwelt für "Der kleine Rebell". Das Abenteuer-Drama wurde von Walt Disney und seinem Mitarbeiterstab weitab großer Zentren und vielbefahrenen Straßen gedreht. Der Film handelt von den Abenteuern eines kleinen Mexikaners, der sich mit seinem Rennpferd auf der Flucht ist, in einer Kirche Zuflucht findet und schließlich in einer Stierkampfarena Rettung findet. Schauplatz des Dramas ist die mexikanische Stadt San Miguel de Allende. Die Reiter- und Stierkampfszenen wurden hingegen auf den ältesten und berühmtesten Farmen Mexikos aufgenommen. "Der kleine Rebell" ist voll von mexikanischen Ritualen und Ereignissen, berichtet die Zeitschrift. So sind unter anderem die Weihe der Tiere, die Fiesta mit ihrem kunterbunten Feuerwerk sowie uralte Kulturtänze der Eingeborenen zu sehen. Einmal mehr erweist sich Walt Disney damit als meisterhafter Zauberer.

"Der kleine Rebell"

"Der kleine Rebell"

Routinier Roberto Gavaldón
"Der kleine Rebell" ist ein kurzweiliger Kinderfilm, der laut Lexikon des Internationalen Films äußerst "handlungsreich" sei und mit "prächtigen Bildern aus Mexiko" unterhalte. Regisseur Roberto Gavaldón galt als Routinier des mexikanischen Films. Sein Kriegsdrama "Aschermittwoch" überzeugte das Auswahlkomitee des Internationalen Filmfestivals in Berlin und wurde 1958 bei der achten Berlinale gezeigt. Auch im Jahr darauf war Gavaldón mit "Aufruhr der Gefühle" in Berlin präsent. 1960 erhielt sein Mystery-Drama "Macario" eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film.
Willy Flemmer, Filmreporter.de - 3. Juli 2014
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Roberto Gavaldón

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