Film Revue
Klaus Löwitsch

Klaus Löwitsch

Geboren
08. April 1936
Gestorben
03. Dezember 2002
Alias
Klaus Loewitsch; Klaus Lowitsch
Tätig als
Darsteller
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IMDB
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brilliant  10|
8,0 (1 User)
Klaus Löwitsch: Filmografie
Darsteller:
2015
Fassbinder (Dokumentarfilm • Deutschland)
2011
Das Kino und sein Double: Erinnerungen an Rainer Werner Fassbinders "Despair" (Dokumentarfilm • Deutschland)
2002
Extreme Ops (Action • Deutschland, Großbritannien)
2001
Was tun, wenn's brennt? (Drama • Deutschland)
Klaus Löwitsch: Vita
Klaus Löwitschs Vater stirbt früh, was sein Verhältnis zu seiner Mutter umso enger schweißt. Diese bringt den Jungen zu den Salzburger Festspielen, wo der Tanzeleve als Gruppentänzer im Chor mitwirkt. Er tanzt unter anderem im "Rosenkavalier", "Don Giovanni" und "Figaros Hochzeit". Während einer Vorstellung wird er vom Intendanten der Bregenzer Festspiele entdeckt und dazu ermutigt, es mal mit der Schauspielerei zu versuchen. Daraufhin bewirbt sich Löwitsch am Max-Reinhardt-Seminar und wird auf der Stelle angenommen. Als Theaterschauspieler ist sein Repertoire praktisch unbegrenzt. Sein Filmdebüt gibt Löwitsch 1956 mit einer kleinen Rolle in Gustav Ucickys "Der Jäger von Fall".

Die Kinokarriere Löwitschs währt über 45 Jahre, in deren Verlauf er in rund 80 Kino- und Fernsehfilmen sowie diversen TV-Serien mitwirkt. Die reichste Schaffensperiode hat Löwitsch von Ende der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre. In dieser Zeit sieht man ihn in zahlreichen künstlerisch ambitionierten und kommerziell erfolgreichen Kino- und TV-Produktionen. Mit Rainer Werner Fassbinder arbeitet Löwitsch bis 1979 insgesamt acht Mal zusammen, unter anderem bei "Händler der vier Jahreszeiten" (1972) und "Die Ehe der Maria Braun" (1979). Ab Mitte der 1980er Jahre arbeitete Löwitsch überwiegend für das Fernsehen und wird auf das Image des harten Burschen festgelegt. 1997 ist Löwitsch in Oliver Hirschbiegels "Das Urteil" zu sehen, für den er mit dem Grimme Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wird.
Klaus Löwitsch: Retronewss
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In den Ufa-Ateliers in Berlin-Tempelhof entsteht ein Film, der ausschließlich von jungen Leuten unter oder um die Dreißig verfasst, gespielt und inszeniert wird. Nahezu das gesamte...
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