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Interview
Mira Bartuschek, Martina Hill und Melanie Winiger auf der "Resturlaub"-Premiere
Sony Pictures

Gespräche auf dem Premierenteppich:

Kein "Resturlaub" für Martina Hill

"Resturlaub" feierte an diesem Montag, den 8. August 2011 in München seine Premiere. Gregor Schnitzler hat für die Komödie zahlreiche bekannte Gesichter engagiert. Protagonist Peter 'Pitschi' Greulich, wird von Maximilian Brückner verkörpert. Viele kennen ihn als Kriminalhauptkommissar Franz Kappl des Saarbrücker "Tatort"-Teams. Brückner wie auch die Kodarsteller Mira Bartuschek, Melanie Winiger, Dave Davis, Antoine Monot Jr., Martina Hill und Autor Tommy Jaud stellten sich im Mathaeser Filmpalast den Fragen von Filmreporter.de.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de,  10. August 2011
Melanie Winiger auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Anna Weinreich/Ricore Text
Melanie Winiger auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Ricore: Frau Bartuschek, welche Gemeinsamkeiten haben Sie mit Biene?

Mira Bartuschek: Wir sind beide sehr bodenständig. Das Familienleben ist uns wichtig. Allerdings hindert uns das nicht daran, auch mal Party zu machen.

Ricore: Dann kommen Sie nachher auch zur Aftershow-Party, oder?

Bartuschek: Natürlich. Glücklicherweise passt mein Mann heute auf unser Kind auf, so dass ich kommen kann.

Ricore: Dasselbe Glück hat die Schweizerin Melanie Winiger, die in "Resturlaub" die feurige Latina Luna spielt und einen neunjährigen Sohn namens Noël Lee hat.

Ricore: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Maximilian Brückner?

Melanie Winiger: Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass Brückner der beste männliche Darsteller ist, den ich je an meiner Seite hatte. Es gibt noch ein paar gute Schweizer... Aber das besondere an Brückner ist seine Lockerheit sowie seine Liebe zur Schauspielerei.


Maximilian Brückner und Mira Bartuschek auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Anna Weinreich/Ricore Text
Maximilian Brückner und Mira Bartuschek auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Ricore: Herr Brückner, wie revanchieren Sie sich für dieses Kompliment?

Maximilian Brückner: Man merkt überhaupt nicht, dass Frau Winiger noch nicht so viel Schauspielerfahrung hat. Mit ihr kann man Spaß haben, sie ist ein super Typ. Außerdem können sich viele Frauen von ihrem Aussehen eine Scheibe abschneiden. Ich freue mich, dass ich auch nach Ende der Dreharbeiten, noch mit ihr in Kontakt stehe.

Ricore: Haben Sie einen Spitznamen wie in "Resturlaub"?

Brückner: Kosenamen sind nicht mein Fall. Meine Brüder und ich haben aber Verarschungsnamen füreinander. Wenn ich Ihnen diese allerdings verrate, bringen sie mich um. (lacht).

Ricore: Apropos umbringen. Herr Davis, können Sie sich vorstellen, mal einen Mörder zu spielen?

Dave Davis: Eher einen Nachbarn in einer Charakterstudie. Oder eine Klingel. Das wäre sicher lustig. Ich kenne bisher niemanden, der eine Klingel gespielt hat. (lacht).


Martina Hill auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Anna Weinreich/Ricore Text
Martina Hill auf der "Resturlaub"-Premiere in München
Antoine Monot Jr. ist eher als Charaktermime bekannt. In "Das Experiment" war er als Strafvollzugsbeamter Bosch an der Seite von Moritz Bleibtreu zu sehen.

Ricore: Sie verkörpern in "Resturlaub" den zurückhaltenden und strengen Checko. Wann kommt Ihr Temperament als Privatmann so richtig zum Vorschein?

Antoine Monot Jr.: Wenn ich verliebt, betrunken oder hungrig bin.

Ricore: Herr Jaud, in der Komödie haben Sie eine kurze Szene als aufgeregter Pizza-Lieferant. Wie nervös waren Sie?

Jaud: Es war schwieriger, als man sich vorstellt. Ich habe gedacht, dass ich einfach meinen Satz sage und fertig. Am Ende musste ich viele Sätze in argentinischem Spanisch sprechen. Das war als Laiendarsteller besonders kompliziert. Ich habe den ganzen Betrieb aufgehalten.

Ricore: Frau Hill, könnten Sie sich vorstellen, wie Pitschi oder Autor Tommy Jaud, mit dem Flieger Ihrem jetzigen Leben spontan zu entfliehen?

Martina Hill: Ich habe Flugangst. Erst heute musste ich auf dem Flug von Köln nach München Todesängste ausstehen.

Ricore: Vielen Dank für das Gespräch.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de,  10. August 2011

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