Constantin Film
Leander Haußmann
Leander Haußmann: ein Westler im Osten
Interview: Ostalgiekram und Vatersorgen
Er ist Schauspieler. Das merkt man sofort. Das vergisst man jedoch angesichts seines Erfolgs als Regisseur ("Sonnenallee", "Herr Lehmann") leicht. Im Interview gestikuliert und schreit er unentwegt. Wo Worte nicht reichen springt Leander Haußmann vom Sofa auf und spielt etwas vor. Der gebürtige Quedlinburger ist ein unterhaltsamer und professioneller Gesprächspartner. Wir trafen den zweifachen Vater in München, um mit ihm über seinen Film "NVA" und die Probleme der Pubertät zu reden.
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Regisseur Leander Haußmann am Set von "NVA"
Ricore: Beruhen die Begebenheiten in "NVA" auf autobiographischen Erfahrungen?

Leander Haußmann: Ja, wir bewegen uns dabei auf einem schwierigen Balanceakt. Ich würde ihn nicht gehen, wenn ich nicht meinen Wehrpass vorzeigen könnte. Ich war als Soldat dabei - nicht als Offizier. Ich habe also keinen Grund, etwas zu verharmlosen.

Ricore: Mussten Sie Ihren Wehrdienst klassisch an der Waffe ableisten?

Haußmann: Ja. Ich habe mehr Armee in meinem Leben erlebt als mir lieb ist und als man mir zutraut. Ähnlich wie in Israel wurden wir im Kindesalter darauf vorbereitet, zur Armee zu gehen. Wir lernten, wie man marschiert. Es gab Manöver mit kleinen Kalaschnikows für elf-, zwölfjährige Kinder. Damit haben wir auf Schießplätzen geübt. Wir hatten auch Uniformen. GST, die Gesellschaft für Sport und Technik, ist eine paramilitärische Organisation. Bevor wir zur Lehre kamen, mussten wir zur militärischen Ausbildung in ein so genanntes GST-Lager. Dann kam ich mit 18 tatsächlich zur Armee.

Ricore: Wie haben Sie diese Zeit in Erinnerung?

Haußmann: Zunächst mussten wir durch die achtwöchige Grundausbildung. Man wird die ganze Zeit angeschrieen und dann an verschiedene Orte im Land verschickt. Ich kam zur Marine. Die hatten eine motorisierte Druckerei. Es ist nicht so, dass ich gemütlich wie in einer Fabrik als Drucker arbeitete. Ich arbeitete aufgrund einer Verwechslung als Buchbinder, der ich ja nicht war. Ich hab das nie aufgeklärt, weil ich das natürlich ganz gut fand. Ich habe eineinhalb Jahre so getan, als könnte ich Bücher binden. Das war eine sehr harte Sache. Jeden Tag musste ich versuchen, nicht erwischt zu werden. Ich war ein Meister im Tarnen. Du hast aber trotzdem eine Waffe, musst Wache stehen und an Manövern teilnehmen.

Ricore: Entsprach der Zynismus der Offiziere der Realität?

Haußmann: Natürlich. Meinen Sie vielleicht, die waren heroisch oder böse. Das waren Penner, aber jeder sieht das anders. Ich habe schon ein paar Unikate getroffen. Die Geschichten, die ich erzähle, sind passiert, vor allem die unglaubwürdigsten. Nehmen wir zum Beispiel die Schlagerszene im Schulungszentrum. Der Offizier, der diese Schulung machte, hatte einen Kassettenrekorder dabei. Seine Theorie war, dass sich in allen Schlagern des Klassenfeindes eine negative oder hetzerische Botschaft verbirgt. Um dies zu demonstrieren hat er Stimmungslieder vorgespielt. Das Lied "Diese Puppe aus der Bauchtanztruppe" war nicht nur antifeministisch, sondern auch chauvinistisch, weil der Islam vermeintlich angegriffen wurde. Damit sah man verächtlich auf ein anderes Volk herab.
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NVA
Ricore: Es sind also mehr Reden originalgetreu wiedergegeben als man vermutet?

Haußmann: Ja. Da ich aber meinen eigenen Erinnerungen nicht traute, habe ich versucht, Lehrbücher aus der Zeit zu bekommen. Es stand wirklich genau so etwas in den Lehrbüchern. Die Texte, die die Figuren sprechen, sind nicht von uns geschrieben, die stammen aus diesen Büchern. Der ganze Vortrag, den Hauptmann Stummel über Eisenhauer und die Jazztrompete hält, ist wortgetreu abgeschrieben.

Ricore: Waren Sie eher Träumer oder Rebell?

Haußmann: Beides. Ich habe einen bekannten Kollegen aus der Schauspielschule. Der trug öfter zu Anlässen, wo es nicht nötig gewesen wäre, das FDJ-Hemd. Er war nicht nur FDJ-Sekretär unserer Schule, er war auch stellvertretender Grundorganisationsleitungssekretär von ganz Berlin. Er sitzt heute immer in Talkshows und erzählt, was für ein Rebell er war. Ich war keiner, der das FDJ-Hemd getragen hat. Ich war bei meinen Agitatoren und Lehrern auch nicht besonders beliebt. Ich hatte eine ganz miese Kaderakte und habe eine sehr dicke Stasiakte, unter anderem weil ich einen Ausreiseantrag laufen hatte. Trotzdem würde ich mich nicht als Rebell bezeichnen. Ich war in gewisser Weise jähzornig - bin ich immer noch, aber ich habe es unter Kontrolle.

Ricore: Waren Sie so frech wie Krüger?

Haußmann: Simuliert habe ich auch, wie Krüger. Ich hätte auch in die Bar gehen können, aber ich wäre nie der Redeführer einer Widerstandsgruppe geworden, auch wenn das durchaus geplant war. Aber in letzter Konsequenz hätte ich es wohl nicht durchgeführt, weil es mir nicht gelegen hätte. Ich war eher eine Mischung aus Henrik und Krüger mit einem gewissen Humor ausgestattet, der nicht immer ganz durchschaubar ist. Schon gar nicht in einem System, das bar jeglichen Humors ist. Wie ja alle Diktaturen keinen Humor haben. Deswegen eignen sie sich ja so wunderbar, um auf die Schippe genommen zu werden. Mir hat das schon gereicht, wenn ich selbst über meine Witze lachen konnte.

Ricore: Haben Sie damals schon das komische Potential entdeckt?

Haußmann: Ich hatte damals schon das tiefe Gefühl, mich in einer Komödie zu befinden. Im Roman wird das stark thematisiert. Der Held stellt sich immer vor, er wäre in einem Film. Wenn die Situation unerträglich wird, ist er Schauspieler ebenso wie die anderen. Alle Kollegen stehen im Abspann und gehen gemeinsam ein Bier trinken, wenn die Sache ausgestanden ist. Wenn ich mit einem schlechten Zeugnis nach Hause kam, habe ich mir gedacht, ich spiele ein Kind, das ein schlechtes Zeugnis hat und jetzt nach Hause geht. Ein großer Schauspieler, der mein Vater ist, muss sich dann aufregen, weil ich so ein schlechtes Zeugnis habe. Dann gab es einen Schnitt [Haußmann demonstriert die filmischen Mittel seiner Kindheit; kneift die Augen zusammen], einen Schwenk [reist den Kopf herum], eine Zufahrt [kommt mit dem Oberkörper auf uns zu] oder einen Jump Cut [hüpft etwas im Sofa hoch], Kranfahrt war schwierig [deswegen wohl auch keine Demonstrationsversuche]. Der Abspann kam nachts, wenn man im Bett lag.

Ricore: In Ihren Filmen wird immer irgendwie der Mauerfall thematisiert...

Haußmann: Irgendwie ist gut, aber es ist nicht so schlimm. Es gibt ja nicht so viele Filme darüber. Noch gibt es mehr Filme über den Westen als über den Osten. Das möchte ich hier mal kurz feststellen. Da fragt ja auch keiner "Ist das jetzt der letzte Film über den Westen?" Darum sage ich, wir waren Westler, die im Osten gelebt haben. Um mal plausibel zu machen, was ich meine: es ist ein Film über Deutschland mit einem extremeren, beziehungsweise exotischeren Hintergrund. Wenn es andersherum gewesen wäre, wenn die Bundeswehr sich aufgelöst hätte und NVA-Uniformen hätte anziehen müssen, wie es ja bei der NVA am Ende war, dann hätte ich einen Film über die Bundeswehr gemacht. Aber leider bietet die Bundeswehr nicht diesen interessanten Stoff. Außerdem ist sie mit Kampfhandlungen verbunden und ich wollte ja einen Film ohne machen. Das Originelle ist ja gerade, dass eine Armee, die nie gekämpft hat, sich ohne einen Tropfen Blut zu vergießen aufgelöst hat.
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Detlev Buck stutzt die jungen Rekruten zusammen
Ricore: Abgesehen von den Mauertoten.

Haußmann: Ja, wenn man mal von den Mauertoten absieht. Die ignoriere ich nicht, aber die kann ich auch nicht thematisieren. Ein Soldat, der an die Grenze kam, war entsprechend geschult. Das waren nicht die Leute, die bei der NVA ihren eineinhalbjährigen Wehrdienst abgeleistet haben. Ich habe keinen Film über die Mauertoten gemacht. Darüber hätte ich keine Komödie machen können.

Ricore: Man hört bei Filmen über die ehemalige DDR gern den Ostalgie-Begriff. Finden Sie das angemessen?

Haußmann: Ostaglie? Das ist nachgeplappertes Zeug. Warum plappert man in Deutschland immer so viel nach? Da sagt einer Ostalgie und alle freuen sich, weil sie so ein schönes Wort gefunden haben. Es kommt niemand auf den Gedanken, dass das in irgendeiner Form vielleicht dumm ist. Nicht einmal die Journalisten denken daran, die doch eigentlich in der Verteidigung des Intellekts an vorderster Front stehen müssten. Aber der andere, der von woanders kommt, darf das andere schöne Wort haben - Nostalgie - der darf nostalgisch sein. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, bin ich ostalgisch. Man müsste dieses Wort nehmen, zu einer großen Keule formen und es ihnen über den Deez dreschen.

Ricore: Haben Sie einen riesigen Plasmabildschirm zu Hause?

Haußmann: Nein, in meinem persönlichen Leben ist nichts monströs. Ich habe keine Villa, kein Haus. Ich muss es jetzt einmal sagen - ich will auch kein Mitleid - aber es ist tatsächlich so, dass ich nicht reich bin. Die Regisseure sind in der Regel die ärmsten Schweine.

Ricore: Aber in einer Kommune müssen Sie nicht leben?

Haußmann: Regisseure werden schlecht bezahlt. Trotzdem wohne ich in einer sehr schönen Wohnung, 120 Quadratmeter am Müggelsee. Das war es dann auch schon. Ich kann mir nicht einmal ein Auto leisten. Früher habe ich am Prenzlauer Berg gewohnt. Aber als man mich dort fast totschlug, dachte ich, wechsle doch mal den Ort. Ich weiß auch nicht, warum sie mich geschlagen haben. Das haben sie mir nicht gesagt. Wäre ich schwarz oder deutlich sichtbar israelischer Abstammung, um nicht zu sagen Jude, ließe sich das vielleicht mit Rechtsextremismus erklären. Ich bin nachts über eine S-Bahn-Brücke in der Schönhauser Allee gegangen. Dort stürmten fünf Jugendliche aus dem Sprayermilieu, noch nicht mal Rechtsextreme, auf mich zu. Sie schlugen mir eine Bierflasche ins Gesicht und versuchten dann, mich regelrecht zu töten. Ich bin danach in eine nahe gelegene Kneipe gegangen, weil ich dachte, ich sei blind. Ich sah nichts mehr, weil die Augen sofort zu geschwollen waren. Ich sah aus wie Quasimodo. Die Täter wurden geschnappt, aber wieder frei gelassen. Das war die kleine Geschichte, warum ich vom Prenzlauer Berg weggezogen bin.

Ricore: Haben Sie Kinder?

Haußmann: Ja, zwei an der Zahl, 14 Monate und 14 Jahre alt. Er ist jetzt in dieser Schmittchen-Schleicher-Phase. Da schleichen sie überall rum und hängen ab - quasi im Halbdunkeln.
Hauptdarsteller Kim Frank
Ricore: Hat ihr Sohn denn schon eine Freundin?

Haußmann: Darüber wagen wir nicht zu sprechen. Wenn ich ihn darauf anspreche, wirft er mir strafende Blicke zu. Er war mit seiner Mutter, also meiner Exfrau, in Griechenland im Urlaub. Da wurde mir berichtet, dass er auch bei 40 Grad im Schatten, sein schwarzes Jackett nicht abgelegt hat. Er will Rockmusiker werden, muss man dazu sagen. Er hat lange blonde Haare und ist ein sehr schöner Junge. Alle fallen immer gleich in Ohnmacht. Das hilft ihm natürlich nicht gerade, einen bestimmten Abstand zu sich selbst zu gewinnen. Er hat es in unseren Kreisen sehr einfach, in der Schule dagegen nicht. Da mag man Schönheit nicht, ähnlich wie bei der Armee. Wobei wir wieder beim Hauptthema des Films wären. Die Mittelmäßigen wollen natürlich, dass alle mittelmäßig sind. Aber zurück zu meinem Sohn: Es kam eine Postkarte von einem Mädchen, mit der er sich den ganzen Tag sms schickt. Er tut es solange, bis es mir auf die Nerven geht. Früher haben wir uns getroffen. Wir haben vor dem Fenster gepfiffen, dann ist sie runtergekommen und wir sind auf den Platz gegangen, wo die anderen waren. Jedenfalls kam eine Urlaubskarte von ihr an. Sie war mit ihren Eltern in London im Museum, wie ich dem Inhalt dieser Karte entnehmen konnte, die ich natürlich gelesen habe. Postkarten darf man lesen. Aber: auf der Postkarte waren farbige Kondome auf einer Leine abgebildet. Und der letzte Satz auf der Karte erklärte dann, dass das Motiv nichts sagen soll. Sie wollte nur nicht eine dieser langweiligen Stadtansichten schicken. Ein 14jähriges Mädchen ...

Ricore: Sind Sie ein strenger Vater?

Haußmann: Mein Sohn ist in einem furchtbaren Alter. Man regt sich nur auf und hört sich selbst meckern. Er lebt drei Tage bei mir und drei Tage bei seiner Mutter. Wir wohnen etwas auseinander, aber er geht bei uns in die Schule. Für ihn ist es ganz praktisch, weil er uns gut auseinander spielen kann. Er kann so seinen eigenen Weg gehen. Ich bin ein irre strenger Vater. Ich habe sogar mal meine Exfrau gefragt, ob sie auch den ganzen Tag so viel meckert. Aber es geht einfach nicht anders. Er kommt nach Hause, dann sag ich immer "Willkommen in der Pension Haußmann. Darf ich Dir das Essen ins Zimmer bringen?". In diesem Alter ist die Humorgrenze auch ganz niedrig. Man kann ihn schön verarschen, vor allem wo er jetzt im Stimmbruch ist. Ich bin ein ganz furchtbarer Vater, ich lass ihn nicht in Ruhe. Er kriegt jetzt jede Woche fünf Euro. Ich möchte, dass er dafür etwas für das Gemeinwohl kauft. Ich will, dass er in den Kühlschrank guckt, ob Cola und Brot da ist und all das Zeug, was er sich den ganzen Tag in den Magen schiebt. Also alles, was meine Frau, die Schauspielerin ist, und ich mühselig nach der Arbeit nach Hause schleppen. Ich möchte, dass er dazu auch irgendwie beiträgt. Ich kann in solchen Momenten sehr emotional sein.

Ricore: Kommt er nach dem Vater?

Haußmann: Ich weiß nicht mehr so richtig über meine Pubertät Bescheid, man vergisst oder verdrängt das ja. Ich weiß nicht mehr, wie ich war.

Ricore: Ist die Musik im Film Ihr Musikgeschmack?

Haußmann: Ist das schlimm, wenn ich sage, ja. Ohne mich selbst zu loben - aber machen wir es einfach mal, weil es ja sonst keiner tut - ich finde es total gut von uns, dass wir nur Hits spielen. Allein diese Metaebene der Musik schafft ein kollektives Erinnerungspotential. Wer spielt zum Beispiel heutzutage noch Cat Stevens? Ich mag ihn total gerne. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Du nicht sagen durftest, dass Du Bob Dylan hörst. Das ging zehn Jahre so. Du warst der totale Idiot. In "Kabale und Liebe" spiele ich jetzt wieder Hannes Wada - eine selbstmörderische Aktion. "Lucky Man" von Emerson, Lake & Palmer war in der 70er Jahren der so genannte Paula-Muschi-Tanz oder auch Nackenbeißer.

Ricore: Was genau hat man sich darunter vorzustellen?

Haußmann: Zusammentanzen. Ich komme aus einer Zeit, in der man das noch tat. Das war so: zwei schnelle Tänze, dann gab es den langsamen, wie "Hiroshima". Fies war auch "Je t'aime". Das ist nicht unbedingt der Soundtrack, der mein Leben verändert hat, aber der mein Leben begleitet hat. Diese Musik ist neben der Armee, ein kollektives Erinnerungsding. Das merke ich. Mädchen mögen den Film im Übrigen fast mehr als Jungs, weil die Klischees nicht forciert werden, vor denen die Frau Angst hat, wenn der Mann einen in so einen Film schleppt. Immerhin wird ja scheinbar ein Männerthema bearbeitet.
Von  Simone Seidel/Filmreporter.de,  28. September 2005
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