The Good German
Warner Home Video
The Good German

The Good German

Originaltitel
The Good German
Genre
Thriller
Land /Jahr
USA 2006
 
103 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
Kaufstart
06.07.2007 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Warner Home Video
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
5,5 (2 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenMeinungNewsTrailerGalerieKritikInterviewDVDs
Belanglose Adaption von Joseph Kanons Roman
US-Kriegskorrespondent Jake Geismer (George Clooney) wird ins Nachkriegs-Berlin geschickt, um über die bevorstehende Potsdamer Friedenskonferenz zu berichten. Doch ein anderer Fall weckt bald seinen Reporterinstinkt. Ausgerechnet sein Fahrer Corporal Tully (Tobey Maguire) wird in der russischen Besatzungszone ermordet aufgefunden. Seltsamerweise interessieren sich weder die Russen, noch die Amerikaner für die Aufklärung des Todesfalls. Tully fand erst nach den Kampfhandlungen zu seiner Bestimmung. Er machte lukrative Geschäfte auf dem Schwarzmarkt - und er war der Freund von Jakes ehemaliger Geliebten Lena Brandt (Cate Blanchett). Jake lernte die Journalistin in den 1930er Jahren in Berlin kennen. Damals war er Leiter eines Nachrichtenbüros und Lena eine Redakteurin. Ohne das Wissen ihres Ehemanns Emil (Christian Oliver) hatten sie eine leidenschaftliche Affäre. Doch der Krieg scheint Lena völlig verändert zu haben. Sie arbeitet als Prostituierte und versucht verzweifelt, aus Berlin herauszukommen. Jake stößt auf eine Spur: Sowohl die Amerikaner als auch die Russen haben sich auf die Suche nach Emil gemacht. Doch angeblich ist der Atomwissenschaftler schon vor sechs Monaten im Bombenhagel umgekommen.
Steven Soderbergh adaptierte den Roman "In den Ruinen von Berlin" von Joseph Kanon in der Tradition des Film Noir als romantischen Thriller. Dabei wollte er großen Vorbildern aus den 1940er Jahren wie "Casablanca", "Der dritte Mann" oder "Goldenes Gift" so nahe wie möglich kommen. So setzte Soderbergh auf Kameratechnik aus der Zeit. Dadurch gelingen ihm stilvolle Schwarz-Weiß-Bilder, die zusammen mit den hervorragenden Kulissen und dem Oscarnominierten Score von Thomas Newman ein sehr gutes Gefühl der Ära vermitteln. Die Intrigen der Supermächte hätten eine gute Ausgangssituation für eine spannende Handlung geboten. Doch zu konzentriert auf die technische Seite, verliert Soderbergh zunehmend die Geschichte aus den Augen. Die eindimensionalen Figuren wirken künstlich und ihre Zerrissenheit zu aufgesetzt. Zudem müssen George Clooney und Cate Blanchett in theatralischen Posen agieren und gestelzte Dialoge wie "Du hättest nicht nach Berlin zurückkehren sollen" aufsagen. Dies wirkt mehr als nur altmodisch. Die Figuren verkommen dadurch zu Abziehbildern der Originale und werden nie richtig lebendig- ebensowenig wie der gesamte Film.
Andreas Eckenfels/Filmreporter.de
Videoclip: The Good German
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Regisseur Steven Soderbergh besuchte ohne seine Hauptdarsteller George Clooney und Tobey Maguire aber mit Cate Blanchett und dem Deutschen Christian Oliver das Festival an der...
George Clooney in "The good German"
In Berlins Ruinen
Nicht nur deutsche Schauspieler sind momentan in Amerika sehr gefragt, auch deutsche Sujets werden verfilmt. Steven Soderbergh verfilmt Joseph Kanons Roman "In den Ruinen von Berlin". Die Story spielt nicht im heutigen Berlin, sondern dem von 1945. Aus einem verworrenen romantischen Thriller ist so ein Film Noir geworden, der mehr von seinem Hauptdarsteller (George Clooney), als von der Story lebt.
Cate Blanchet, Premiere Tagebuch eines Skandals (Berlinale 2007)
Interview: Rollen ablehnen?
Cate Blanchett zum Oscar
Nach der Auszeichnung mit dem Oscar befindet sich die Australierin Cate Blanchett auf dem Höhepunkt ihrer Karriere: Mit "Babel" kassiert sie zahlreiche Auszeichnungen, für Steven Soderbergh spielt sie in "The Good German" eine desillusionierte Frau im Nachkriegsdeutschland und in "Tagebuch eines Skandals" hat sie als Lehrerin eine verhängnisvolle Affäre mit einem ihrer Schüler. In Berlin unterhielten wir uns mit der 37-Jährigen, warum sie trotz vollen Terminplans nun auch noch als Theaterintendantin arbeiten möchte.
Cate Blanchet, Premiere Tagebuch eines Skandals (Berlinale 2007)
Interview: Rollen ablehnen?
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The Good German
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