Ray

Ray

Originaltitel
Ray
Alternativ
Unchain My Heart: The Ray Charles Story
Regie
Taylor Hackford
Darsteller
Michael Travis Stone, Fahnlohnee Harris, Vernel Bagneris, Elizabeth Omilami, Afemo Omilami, Tom Clark
Kinostart:
Deutschland, am 06.01.2005 bei United International Pictures (UIP)
Kinostart:
Schweiz, am 20.01.2005 bei United International Pictures Switzerland (UIP)
Genre
Drama, Musical
Land
USA
Jahr
2004
FSK
ab 12 Jahren
Länge
153 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
7,0 (7 User)
Die Geschichte der Musiklegende Ray Charles (Jamie Foxx) beginnt am 23.September 1930 in Albany, Georgia mit seiner Geburt. Ray wächst in ärmlichen Verhältnissen in Greenville, Florida auf. Mit fünf Jahren muss er die erste Tragödie in seinem Leben ertragen: er verliert sein Augenlicht. Er geht daraufhin auf die mehrere hundert Kilometer entfernt liegende staatliche Blindenschule. Als die geliebte Mutter 1945 stirbt, kehrt Ray nicht zur Schule zurück. Er versucht sich statt dessen in Jacksonville als Musiker durchzuschlagen. Um möglichst bei jeder Band mitmachen zu können, lernt er in dieser Zeit die verschiedensten Stilrichtungen, darunter Jazz, Blues, Boogie Woogie und Swing. Dabei fällt er besonders mit seiner gekonnten Imitation von seinen musikalischen Vorbildern Nat Cole und Charles Brown auf. Einige Zeit tingelt der Musiker durch die Nachtclubs und spielt auf Jamsessions. Doch Ray hält es nicht lange an einem Ort aus, im Alter von 18 Jahren zieht er nach Seattle, ein paar Jahre später nach Los Angeles. Immer mehr verspürt er den Drang seine eigenen musikalischen Vorstellungen zu verwirklichen und eine eigene Stilrichtung zu schaffen. 1954 gelingt der Durchbruch mit dem Song "I've got a Woman". Der Song setzt sich über das Tabu Blues und Gospel nicht zu vermischen hinweg. Ray gründet seine eigene Band und probiert vieles aus: so vermischt er R'n'B , Blues und Gospel und kreiert daraus seinen ganz eigenen Soulstil. Seine Karriere ist nicht mehr aufzuhalten. Ray Charles begeistert das Publikum, er wird in wenigen Jahren zur lebenden Legende. Privat zahlt er für seinen Lebensstil allerdings einen hohen Preis. Seine Ehen scheitern, die Drogenexzesse stürzen "Brother Ray" in die totale Abhängigkeit von der Nadel und kosten ihn in den 1960er Jahren fast sein Leben. Doch dieser Musiker ist aus einem anderen Holz geschnitzt, er geht aus seinen Krisen gestärkt hervor.
"Er brachte dem Globus den westlichen Soul" erinnert Aretha Franklin an den einflussreichen Musiker. Ray Charles war zweifelsohne die Ikone des amerikanischen Soul. Sein Leben war geprägt von unzähligen up and downs. Trotz seiner bahnbrechenden Erfolge als Soulleader litt Brother Ray privat unter seiner jahrelangen Heroinsucht, die sicher ein gewichtiger Grund für das Scheitern seiner Ehen waren und die zahlreiche Entziehungskuren zur Folge hatten. Regisseur Taylor Hackfords Portrait über die Musiklegende beschreibt das außergewöhnliche Leben des Genius of Soul mit all seinen Höhen und Tiefen. Vor allem die Zeit in den pulsierenden Musikclubs, in denen Rays Karriere begann wird von dem Biopic sehr ausführlich beschrieben. Es war der Anfang eines der bedeutendsten Musikkarrieren des zwanzigsten Jahrhunderts. Brother Ray kreierte einen unverwechselbaren eigenen Soul. "Ray" entstand mit der Unterstützung des Künstlers, er konnte die Hommage noch zu Lebzeiten sehen.
Birgit Deiterding/Filmreporter.de
Videoclip: Ray
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Galerie: Ray
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2022