Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Constantin
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Originaltitel
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Genre
Drama, Thriller
Land /Jahr
Frankreich, Spanien, Deutschland 2006
 
147 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
14.09.2006 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Constantin Film
Regie
Darsteller
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IMDB
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|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
7,6 (18 User)
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Gelungene Verfilmung von Patrick Süskinds Vorlage
Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw) wird 1738 unter unwürdigen Umständen auf dem Pariser Fischmarkt geboren. Schon im Kleinkindalter macht sich sein äußerst ausgeprägter Geruchssinn bemerkbar. Als Jugendlicher arbeitete er unter grausamen und lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen in einer Gerberei bevor er bei dem Parfumeur Baldini (Dustin Hoffman) in die Lehre geht. Sehr schnell übertrifft er mit seiner Begabung den Meister in dessen Kunst. Trotz seiner Erfolge werden die Düfte immer mehr zu einer Obsession. Er will nicht nur den Duft der Blüten haltbar machen, er ist besessen von der Idee, das menschliche Aroma zu konservieren.

So mordet er ohne Skrupel junge, wohlriechende Frauen, um deren Geruch in seinen Flakons einzufangen. Mit ihren Gerüchen will er ein Parfum schaffen, das andere dazu bringt, ihn - der noch nie Liebe empfangen hatte - zu lieben. Es reicht ihm nicht, dass er von der Gesellschaft als Parfumeur respektiert wird. Er will Macht über sie haben. Doch mit jedem weiteren Opfer wird der Täter, der seine Opfer nackt und mit geschorenen Köpfen zurücklässt, immer mehr eingekreist.
Neben Erich Maria Remarques Weltkriegs-Drama "Im Westen nichts Neues" gilt "Das Parfum" als eins der erfolgreichsten, in deutscher Sprache verfassten Romane. 1985 erschienen, verschaffte das Werk über den genialen und tödlichen Parfumeurs Jean-Baptiste Grenouille dem 1949 am Starnberger See geborenen Schriftsteller Patrick Süskind einen beispiellosen Erfolg. "Das Parfum" wurde bisher über 15 Millionen Mal verkauft, davon vier Millionen Exemplare in deutscher Sprache. Es ist inzwischen in 45 Sprachen übersetzt.

Erst im Jahr 2001 gelang es Produzent Bernd Eichinger, der sich seit Erscheinen des Romans um die Filmrechte bemühte, diese zu erwerben. Was ihm zum Glück noch fehlte war ein Regisseur, der sich dem Antihelden Grenouille adäquat annehmen würde. Eichinger entschied sich für Tom Tykwer: "Tom und mir war von Anfang an klar, dass wir einen modernen Film machen wollten. Tom ist ein extrem innovativer Regisseur, der auch vor Experimenten nicht zurückschreckt, dabei aber auf eine klassische Filmsprache aufbaut". Zusammen mit Eichinger und Andrew Birkin erstellt Tykwer ("Heaven") eine Drehbuchfassung des komplexen Romans. Dabei stand weniger der Zynismus der Vorlage im Fokus, als die Psychologie ihrer Charaktere. Speziell die amoralische Hauptfigur des Anti-Helden Grenouille, die laut Eichinger "ohne jegliche Vorstellung von Ethik, aber auch ohne Liebe, Verantwortungsgefühl oder menschliche Größe" auskommt, sei ein Charakter, welchen "man in 99,9 Prozent aller herkömmlichen Kinofilme nicht zu sehen bekommen" wird.

"Das Parfum" ist eine hervorragend fotografierte und inszenierte Literaturverfilmung, deren kleine dramaturgische Schwächen kaum auffallen. Auch Fans der Buchvorlage werden sich der fast greifbaren Atmosphäre nicht entziehen.
Heike Maleschka/Filmreporter.de
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Bernd Eichinger gehörte zu den erfolgreichsten Produzenten Deutschlands. Mit Großprojekten wie Der Name der Rose, "Der Untergang - Hitler und das Ende des 3. Reichs" sowie "Das...
1985 erschienen, verschaffte das Werk über den genialen und tödlichen Parfumeurs Jean-Baptiste Grenouille dem 1949 am Starnberger See geborenen Schriftsteller Patrick Süskind...
O.W.Fischer, Odile Versois in "Herrscher ohne Krone"
Bavaria Filmstudios öffnen ihre Tore
Nach den Turbulenzen der Vergangenheit eröffnen die Filmstudios Bavaria Filmkunst wieder ihre Tore in München-Geiselgasteig. Der Farbfilm "Herrscher ohne Krone" von Harald Braun wird den Auftakt zum neuen Kapitel der Firma machen. Auf dem Gelände wurden bereits kleinere Produktionen wie "Kleines Zelt und große Liebe" und "Wenn wir alle Engel wären" gedreht. Das neue Projekt verspricht einer der größten und interessantesten Filme im Nachkriegsdeutschland zu werden.
Das Gebäude in Geiselgasteig
Ein Glashaus inmitten der bayrischen Wälder
Vor der berauschenden Kulisse der bayrischen Berge, Wälder und Seen finden 1919 in den Bavaria-Studios die ersten Filmproduktionen statt. Gedreht wird in einem Glashaus, weil man auf das natürliche Licht angewiesen ist. "Der Ochsenkrieg" mit Franz Ostermayr ist der erste Film, der in den Räumen von Geiselgasteig 1920 entsteht. Das emsige Leben und die motivierten Schaffenden der Filmproduktionsstätte beeindrucken die Journalisten der Filmwelt, die in ihrer Zeitschrift am 27. Mai 1934 über die Studios berichten.
Der Aufbau zu einem neuen Film in Geiselgasteig
Starker Rückhalt für deutsche Filmszene
Die Stille ist Nerven zerreißend. Kein Wort fällt, nur das Geräusch vom Sonar ist zu hören und heizt die Spannung an. Die U 96 der deutschen Marine ist abgetaucht, um britischen und amerikanischen Kriegsschiffen zu entkommen. Die Nerven der Männer sind bis zum Zerreißen angespannt. Jeder weiß, ein falscher Laut und sie erwartet der sichere Tod. Wolfgang Petersens Kriegsfilm "Das Boot" ist ein Straßenfeger in beiden deutschen Staaten, der Film zieht Millionen Zuschauer in seinen Bann und wird mehrfach für den Oscar nominiert.
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
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2021