Märzmelodie - 2007 | FILMREPORTER.de
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Märzmelodie

OriginaltitelMärzmelodie
GenreKomödie, Musikfilm
Land & Jahr Deutschland 2007
FSK & Länge ab 0 Jahren • 90 min.
KinoDeutschland
AnbieterX Verleih
Kinostart07.02.2008
RegieMartin Walz
DarstellerAlexandra Neldel, Jana Pallaske, Gedeon Burkhard, Inga Busch, Jan Henrik Stahlberg, Gode Benedix
Homepage https://http://www.maerzmelodie.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten

Musikfilm, der sich ganz dem Liebeskummer widmet

Grundschullehrerin Anna (Alexandra Neldel) ist ein nervliches Wrack. Die Schüler machen mit ihr, was sie wollen. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist ein Möchtegern-Schauspieler. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, verkauft er in einem Call-Center Wein. Allerdings ist er auch darin nicht besonders erfolgreich. Als ob das noch nicht reicht, schmeißt ihn seine Freundin Katja (Jana Pallaske) raus. Eines Tages entscheiden Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) die glücklosen Anna mit Thilo zu verkuppeln. Das läuft schief und endet damit, dass Anna einen kleinen Nervenzusammenbruch erleidet. Thilo hingegen verliebt sich Hals über Kopf in die nervöse Bekanntschaft und so arrangiert er ein zweites Date. Doch da er unter Aussetzern leidet, bei denen er vergisst wo er hin muss und was er tun soll, lässt er Anna sitzen. Doch so schnell geben Valerie und Moritz nicht auf und spielen nochmal Schicksal mit den gemeinsamen Freunden. Ganz allmählich finden sich Anna und Thilo mehr zu sich selbst und zueinander.
Die Grundidee für den Film stammt aus dem Umstand, dass man bestimmte Situationen seines Lebens mit einer bestimmten Melodie oder einem Song verbindet. Martin Walz hat dieses Konzept konsequent weitergeführt und lässt seine Figuren im Film nicht nur reden, sondern auch singen. Die Protagonisten interpretieren Lieder, die zu der jeweiligen Situation passen. Das Besondere daran ist, dass sie diese nicht selbst singen. Die Originalsongs von deutschsprachigen Sängern wie Zarah Leander, Nena, Willy Fritsch oder Gitte Hænning werden den Darstellern in den Mund gelegt. Die Texte werden so eingefügt, als seien sie Teil des Dialogs. Sie fügen sich nahtlos in das Gespräch, als würden sie gerade hier entstehen oder seien nur für diesen einen Moment gemacht. Dies ist zwar eine interessante Idee, sie lässt den Zuschauer aber nicht in den Film eintauchen. Immer wieder wird man daran erinnert, dass die Szenen nur gespielt sind. Das Drehbuch bleibt vorhersehbar und gibt den Charakteren zu viel Freiraum für Selbstmitleid. Es ist den guten Darstellern zu verdanken, dass die Musikszenen charmant herüberkommen. Hervorzuheben ist Alexandra Neldels Darbietung, die ihre Rolle sehr nuanciert anlegt und den Betrachter mitfühlen lässt.
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