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Fly Me to the Moon 3D

Originaltitel
Fly Me to the Moon
Genre
Animation/Trickfilm, Kinderfilm
 
Belgien 2008
 
84 min
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
18.12.2008 ( D | D | CH | A )
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
9,0 (1 User)
4,0 (Filmreporter)
Fly Me to the Moon 3D (Kino) 2008
Fantasia Film
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewFeatureDVDsbewerten

Drei tollkühne Stubenfliegen erobern den Mond

Es ist soweit, mit Neil Armstrong steht erstmals ein Mensch kurz davor, den Mond zu betreten. Die drei Stubenfliegen (Maximilian Belle), IQ (Henry Engels) und Scooter (Dominik von Seydlitz) wollen sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen und nisten sich in den Helmen der Astronauten ein. Auch sie wollen mit zum Mond. Vor allem der pubertierende Nat will es seinem Großvater (Jürgen Kluckert) gleichtun und ein großer Abenteurer erleben. Allerdings bemerkt die NASA die Fliegen und informiert die Crew in der Apollo 11. Auch Nats Mutter (Arianne Borbach) und sein Großvater sind besorgt und wollen verhindern, dass sich ihr Nachwuchs unnötig in Gefahr begibt. Das sind jedoch nicht die einzigen Hindernisse, welche die drei Stubenfliegen überwinden müssen. Ihre sowjetischen Kollegen wollen mit aller Macht verhindern, dass amerikanische Artgenossen die ersten auf dem Mond sind. Einzig die russische Fliege Nadia (Nana Spier) versucht den tollkühnen US-Fliegen helfen, da sie und Nat etwas verbindet.


Konzipiert wurde der 83-minütige Animationsfilm vom belgischen Regisseur und Produzent Ben Stassen. Mitte der 1990er Jahre spezialisierte der sich auf 3-D-Filme für Themenparks und IMAX-Kinos. Damit will er seinem Publikum von der ersten bis zur letzten Minute beste 3-D-Unterhaltung bieten. "Fly Me to the Moon" ist der erste Animationsspielfilm, der ausschließlich in 3-D gestaltet ist und nicht, wie bisher üblich, ein mit 3-D-Effekten aufgepeppter 2-D-Film. Die 3D-Optik ist beeindruckend, man hat das Gefühl, als Zuschauer mitten im Geschehen zu sitzen. Kinder versuchen Gegenstände zu erhaschen, die vermeintlich direkt vor ihrem Kopf zum greifen nahe scheinen. Leider lässt sich wenig mehr Positives finden. Die Geschichte ist kaum dramatisch, ist vorhersehbar und somit langweilig. Man glaubt nicht, dass der gefühlt zweistündige Film 84 Minuten kurz ist. Die Figuren sind klischeehaft gezeichnet, so fallen Frauen ständig in Ohnmacht und haben immer Angst. Dies mag in der Zeit, wo der Film spielt, in den späten 1960ern, noch so propagiert worden sein. Dies heute Kindern zu erzählen, ist eher reaktionär. Wer denkt, dass der Film zwar fad, aber technisch brillant ist, wird leider ebenfalls enttäuscht. Die Optik ist, abgesehen vom 3D-Effekt, undifferenziert, der Film generell zu dunkel, die Figuren bewegen sich hölzern. An Pixar-Filme reicht der belgische "Fly Me to the Moon" nicht heran. Um das Projekt zu realisieren, wendete Stassen stattliche 21 Millionen US-Dollar auf. Da ein Animationsfilm stets prominente Synchronsprecher braucht, konnte für das NASA-Abenteuer in der Originalfassung Christopher Lloyd und Tim Curry gewonnen werden. US-Astronaut Buzz Aldrin, der auch als animierter Raumfahrer im Film vorkommt, hat den einzigen, kurzen Auftritt einer realen Figur in "Fly Me to the Moon".
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