Love & Mercy - 2014 | FILMREPORTER.de
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Love & Mercy

OriginaltitelLove & Mercy
GenreBiographie
Land & Jahr USA 2014
FSK & Länge ab 6 Jahren • 121 min.
KinoDeutschland
AnbieterStudioCanal Germany
Kinostart11.06.2015
RegieBill Pohlad
DarstellerMorgan Phillips, Elizabeth Banks, Jeff Galfer, Jenny Austin, Benjamin Hardy, Alan Mueting
Homepage http://www.LoveAndMercy.de
Links IMDB
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Brian Wilsons Leben landet auf der Leinwand

Brian Wilson gehört zu den bedeutendsten Komponisten in der Geschichte der Pop- und Rockmusik. Die krempelt er mit seiner Band The Beach Boys um, wie nur wenige vor und nach ihm. Songs wie "Surfin' U.S.A", "Wouldn't it be Nice" und "Good Vibrations" werden Welthits, die die nachfolgenden Musiker-Generationen nachhaltig beeinflussen. Das Konzept-Album "Pet Sounds" ist nicht nur eines der ersten seiner Art, es zählt auch zu den besten Platten der Musik-Geschichte.

Doch der beispiellose Aufstieg und der spektakuläre Erfolg haben auch ihre Schattenseiten. Frontman Brian experimentiert nicht nur mit dem Sound, wie viele seiner Zeitgenossen greift er auch zu bewusstseinserweiternden Drogen. Die Folge: Was der Musik der Beach Boys zuträglich sein mag, die sich von einer Boy-Group mit eingängigen Pop-Nummern zu einer wegweisenden Rockband mit einem psychedelischen Sound wandeln, tut dem Menschen Brian Wilson weniger gut. Das Musik-Genie fällt in ein psychisches Tief, aus dem es keine Rettung zu geben scheint. Doch dann lernt er das Model Melinda Ledbetter kennen...
Wie bringt man die Geschichte eines Lebens auf die Leinwand, das so komplex ist, dass man damit ganze Bücherregale füllen könnte? Regisseur Bill Pohlad entscheidet sich zunächst dafür, Brian Wilson mit zwei Schauspielern zu besetzen. Paul Dano, der sich in der Vergangenheit vor allem als Nebendarsteller verdient gemacht hat ("There Will Be Blood"), verkörpert den jungen Musiker, dessen Genialität langsam in den Wahnsinn abdriftet. John Cusack gibt den älteren Wilson, der noch immer von der Krankheit gezeichnet ist, in der Liebe zu seiner späteren Lebensgefährtin jedoch einen ersten Rettungsanker findet.

Aus der Besetzungsstrategie wird die Struktur des hochgelobten Biopics ersichtlich. Bill Pohlad, der von Haus aus Produzent ist und sich mit Filmen wie "The Tree of Life" und "12 Years a Slave" einen Namen gemacht hat, erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte Brian Wilsons nicht chronologisch, von Anfang bis Ende über Höhe- und Wendepunkte hinweg. Indem er die Erzählung zwischen zwei Zeitebenen springen lässt, verdeutlicht er die psychische Zerrissenheit eines Mannes, der sein Leben wie kaum ein zweiter in der von Exzentrikern bevölkerten Pop-Geschichte zwischen Genie und Wahnsinn verbringt.

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