Ad Astra - Zu den Sternen - 2019 | FILMREPORTER.de
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Ad Astra - Zu den Sternen

OriginaltitelAd Astra
GenreScience Fiction
Land & Jahr Brasilien/USA 2019
KinoDeutschland
Anbieter20th Century Fox
Kinostart23.05.2019
RegieJames Gray
DarstellerBrad Pitt, Ruth Negga, Tommy Lee Jones, Donald Sutherland, Greg Bryk, Jamie Kennedy
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. Datenbewerten

Nervenaufreibender Science Fiction ohne Aliens

Ad Astra, also zu den Sternen zieht es Roy McBride (Brad Pitt) schon als Kind. Während seine Mitschüler an der Spielekonsole abhängen, kennt er bereits die Namen aller Planeten unseres Sonnensystems. Die Faszination weckt sein Vater Clifford (Tommy Lee Jones) in ihm, der sich vor 20 Jahren auf den Weg zum Neptun machte. Nach wenigen Monaten brach die Verbindung ab, die Expedition gilt als verschollen.

Nun hat Roy McBride selbst als Ingenieur bei der NASA angeheuert. Er gilt als Eigenbrötler, sein Verhalten hat leicht autistische Züge. Er ist besessen von der Idee, selbst zu dem 4,39 Milliarden km entfernten, nach dem römischen Gott des Meeres benannten Eisplaneten am Rande des Sonnensystems zu reisen. Der ehrgeizige Weltraumoffizier will den Verbleib seines Vaters aufklären und auf dem Neptun dessen Theorie von der Existenz menschlichen Lebens beweisen.

Seine Vorgesetzten sind skeptisch, auch wenn die Sonde Voyager 2 bei der Umrundung des Neptun 1989 lange helle Wolken entdeckt, die den Cirruswolken auf der Erde ähneln. Der magnetische Kern des Neptun ist so groß wie die Erde, doch an seiner gasförmigen Oberfläche toben permanent Stürme von 1.600 km/h. Trotzdem genehmigen sie den teuren Trip.
Nach "The Yards - Im Hinterhof der Macht" und "Die versunkene Stadt Z" arbeitet Regisseur James Gray für seinen Science-Fiction-Thriller wieder mit seinem Lieblingsschauspieler Brad Pitt zusammen. Bei der Vorstellung des von ihm geschriebenen Buches kündigte der Regisseur an, die realistischste Darstellung von Weltraumreisen in der Geschichte des Films zu kreieren und den Weltraum als einen äußerst menschenfeindlichen Ort zu zeigen.

Das verheißt nervenaufreibende Spannung in einem Weltraum-Spektakel ohne fiese Aliens, die nichts anderes im Sinne haben, als dem Homo Sapiens an die Gurgel zu gehen. Stattdessen setzt Gray in seiner Sternen-Saga auf die intelligente Verzahnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit dem Schicksal einer Familie, deren Leben von unserem Firmament bestimmt wird.

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