
Neue Illustrierte
Eine junge Ente watschelt über den Bauch der französischen Schönheit.
Kritik an Schlachthof
Brigitte Bardots wahre Liebe
erschienen am 16. 11. 2018

Neue Illustrierte
Bardot als Tierliebhaberin
Kampf gegen grausamen Tiermord
Die europäische Antwort auf Marilyn Monroe ist nicht gerade dafür bekannt, besonders wählerisch zu sein. Das trifft auch auf Brigitte Bardots zahlreiche Haustiere zu. Wie die Neue Illustrierte am 19. November 1967 meldet, findet sich in ihrem Domizil alles, vom Entenküken über den Straßenkater bis zum reinrassigen Schäferhund Rolf. Um ihren privaten Streichelzoo regelmäßig zu vergrößern, veranstaltet sie jedes Jahr das gleiche Ritual. Im silbernen Rolls Royce geht es zum Tierheim des Pariser Vororts Pantin. Dort holt B.B. ihre neuen Schützlinge ab, zuletzt waren es sieben Hunde. Ein Herz für Tiere bewies die Schauspielerin auch bei ihrem Kampf gegen die Pariser Stadtverwaltung. Nachdem die Bardot zum wiederholten Male öffentlich die Tötungsmethoden im Pariser Groß-Schlachthof Villette angeprangert hatte, werden die Tiere nun ohne unnötige Qualen zu Tode gebracht.

Neue Illustrierte
Die Bardot mit drei Kätzchen
Abstieg: von der Tierschützerin zur Le Pen-Befürworterin!
Das Engagement für Tiere war keine vorübergehende Phase im Leben Brigitte Bardots. In den 1970er Jahren gab sie ihre Karriere als Schauspielerin auf, um sich ganz dem Tierschutz widmen zu können. Eines ihrer wichtigsten Projekte war die Bekämpfung der Robbenjagd. In den 1990er Jahren wandte sie sich dann unglücklicherweise der Politik zu. An der Seite ihres vierten Ehemannes Bernard D'Ormale unterstützte sie den rechtsradikalen Politiker Jean-Marie Le Pen. Seitdem fiel der einstige Jet-Set-Star vor allem durch beleidigende Äußerungen über Einwanderer, Muslime, Arbeitslose und Homosexuelle auf. Bardot stand mehrmals wegen Anstiftung zum Rassenhass vor Gericht und wurde zwei Mal verurteilt.
erschienen am 16. November 2018
Zum Thema
Die 1934 in Paris geborene Brigitte Bardot macht als Schauspielerin und Sängerin international Karriere. Dennoch, ihrer Arbeit als Schauspielerin geht das französische Sexsymbol nur bis in die 1970er Jahre nach. Danach tritt sie für Tierrechte ein. In den 90er Jahren ändert sie ihr Interessensgebiet. Gemeinsam mit ihrem vierten Ehemann Bernard d'Ormale, unterstützt sie den rechtsstehenden französischen Politiker Jean-Marie Le Pen. Sie wird mehrfach wegen Anstiftung zum Rassenhass angeklagt und..
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