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Kritiken

Lea-Zoe 

Paddington 2 - spannend, lustig, magisch

In Paddington 2 geht es um ein besonderes Buch, das der kleine Titel gebende Bär seiner Tante zu ihrem Geburtstag schenken will. Er möchte es sofort kaufen, das Einzelstück ist jedoch so teuer, dass er viele Jobs annehmen muss. Eines Nacht bricht jemand in den Buchladen ein und stielt das Buch. Paddington muss alles dafür tun, das Buch wiederzufinden, denn während dem Einbruch wurde nur er gesichtet und muss deshalb seine Unschuld beweißen. Ein spannender Film für Klein und Groß. Er zeigt viele Sehenswürdigkeiten Londons.
geschrieben am 30.10.2017 um 16:06 Uhr
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8martin 

Der Schrei der Seide - Seide ist sexy

Der Marokkaner Yvon Marciano hat einen Film für Gefühlskino (Feely) gemacht. Er schwelgt geradezu in Farben und Stoffen, wobei er versucht einen sexuellen Bezug zwischen weiblicher Haptik und der Stoffoberfläche herauszukitzeln. Der Psychiater Gabriel de Villemer (Sergio Castellitto) findet in der Kleptomanin Marie († Marie Trintignant) ein interessantes Studienobjekt. Sie ist eine Seidenfetischistin. Um ihre Lust zu befriedigen, stielt sie Stoff und fällt dabei in Ohnmacht, während sie den Stoff zwischen ihren Schenkeln hindurchgleiten lässt. Aber auch der Professor merkt, dass er ähnlich tickt wie Marie – nur klaut er nicht. Er verarbeitet Maries Obsession in einen Buch “Die erotische Stoffsucht einer Frau“. Mit viel Gefühl und wahnsinniger Lust umschwirren sich die beiden Sonderlinge, die zwar Bildungsschranken trennen (erst in Knast lernt Marie Lesen), die aber die gleiche seltsame Lust verbindet. Marie braucht keine Männer. Die Seide ist Ersatz genug. Gabriel dient nur zum Vorglühen. Anders als bei Gabriels Studienobjekt ist es bei seiner Sekretärin Cécile (Anémone). Sie schwebt zwischen den Stoffen und dem Professor, bemuttert ihn, nimmt sein Diktat auf und hofft…. Am Ende ziehen beide Frauen an gegenteiligen Enden eines blauen Seidenstoffes…nachdem Gabriels Mutter das Sagen hat. Ihr Sohn war unfähig, die Situation zu ertragen… Optisch sehr schön herausgeputzt pendelt dieses psychologische Gefühlskonstrukt zwischen echtem Sex und seinem stofflichen Substrat. Eine eventuelle Erfüllung erfahren hier wohl nur die Frauen und überleben.
geschrieben am 06.10.2017 um 15:24 Uhr
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Filmfreund 
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Die Unheimliche Begegnung der Dritten Art - So konnte Spielberg, bevor...

er dachte den martialischen Kriegsführer werden zu müssen. Keine Vorurteile und kein latenter Rassismus, sondern ein - wenn auch etwas naiver - positiver Blick auf das Fremde. Zu Recht ein Klassiker.
geschrieben am 30.09.2017 um 23:38 Uhr
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mosquito 

Die göttliche Ordnung - Courage in der Demokratie

.. ist eben auch dort eine Charaktefrage. Die Hauptprotagonistin stößt sich an der Einschränkung durch die Männer einschließlich ihren eigenen und widersteht der Infragestellung ihres familiären Glücks. Die Spannung und Angst, die sich aus dem Bruch mit dem Alten ergibt auf der einen Seite die dadurch erzwungene beflügelnde Solidarität der Frauen sind nachelebbar berührend wiedergegeben, nur die Verfassung der Männer bleibt etwas unscharf.
geschrieben am 03.09.2017 um 17:53 Uhr
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mosquito 

Sieben Minuten nach Mitternacht - Ein kleiner Junge findet Unterstützung

.. durch einen Monster in Gestalt eines mächtigen Baumes, einer Vaterfigur - läßt den einfühlsamen Zuschauer diesen Kontrast von Hilflosigkeit und Stärke genießen
geschrieben am 24.07.2017 um 21:21 Uhr
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mosquito 

Alien: Covenant - Gruselspiel in Grenzüberschreitung

Die Monster rücken den Leuten nicht nur auf sondern in den Leib, wobei wenigstens ihre mentale Verfaßtheit unberührt bleibt: Keine Zombies! Es braucht eben doch einen intakten Kern im Personal - der dann so schön bedroht ist. Die Spannung nährt sich von dem Wechselsspiel von Hoffnung, Bangen und Katastrophe - fast bis zu einer letzten Grenze: der Ermüdung des Zuschauers.
geschrieben am 24.05.2017 um 09:24 Uhr
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8martin 

Die schönen Tage von Aranjuez 3D - Ein Un- Film

Man sollte das Ende dieses Zitates nicht vergessen: ‘sind nun vorbei‘. In diesem Film sind die schönen Tage wirklich vorbei. Eine statische Kamera dokumentiert die völlige Abwesenheit einer Handlung. Neben einer imaginären Figur eines Dichters von nebenan aus dem Elfenbeinturm, der den Text, den man hört, in seine Schreibmaschine hämmert, sind noch der Wind und ein Mops die weiteren tatenlosen Statisten, dieses Sprechgebildes. Ein optisches und ein akustisches Bonbon hat Wenders dann noch den angestrengt folgenden Zuschauern hingeworfen: eine Jukebox und Nick Cave am Klavier. Beides passt zum Gesehenen wie der sprichwörtliche ‘Arsch auf den Eimer‘. Wim Wenders hat sich mit seiner manieristischen Selbstverliebtheit hier ins Knie geschossen. Der Text, den die beiden Figuren (Sophie Semin und Reda Kateb) im Wechselspiel zitieren und der von Handke als Dialog über die Liebe und das Leben angelegt ist, strapaziert das Interesse der Zuschauer auf das Heftigste. Nicht nur wegen der intellektuellen Abgehobenheit – sie diskutieren in geschwurbelten Satzkonstruktionen der Wolkenkuckucksheime - sondern wegen der häufigen Verneinung des im Vorsatz gerade Erwähnten – z.B. es ist das Erkennen, das ich habe, dass nichts erkannt wird oder eine gemachte Zusage, die nicht gemacht wird…etc. - beides sind typische stilistische Handke Merkmale und das nervt auf die Dauer. Weil ich auf der Leinwand nichts verpasse, denn da passiert ja nichts, habe ich für längere Zeit die Augen geschlossen…und nur zugehört. Da konnte ich die beiden überflüssigen Figuren vergessen und mir in meiner Fantasie das Gesprochene ausmalen. Das war besser als die großformatigen Gesichter der Akteure ohne jegliche Regung anstarren zu müssen. Das störte nur. Also, es ist kein Film, sondern ein bebilderter Dialog. Einen Titel gibt’s noch: ‘Der laaangweiligste Film aller Zeiten.‘ K.V.
geschrieben am 23.02.2017 um 13:02 Uhr
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mosquito 

Das Versprechen - Erste Liebe lebenslänglich - Unterm Rad

Ein junger Mann nimmt in bedingungsloser Liebe den Elternmord seiner Freundin auf sich. Zu spät erkennt er daß das Opfer sich nicht lohnt. Als er sein Geständnis widerruft, findet er sich gefangen im Desinteresse der Justiz, seinen Fall zu hinterfragen. Bewegend sind die Interviews mit ihm im Gefängnis in einem Raum mit zwei officern, die ihn mit unbewegter Miene bewachen: Er spricht offen über sein \"zerstörtes Leben\", ohne Anklage, sogar mit Elementen von Humor über den grotesken Ablauf. Mit Empörung vernahm ich die verschärft zu konstatierende Ignoranz der maßgeblichen Justizpersonen, die offenbar wird, als inzwischen verfeinerte Verfahren zur Identifikation am Tatort konkret auf die Nichtbeteiligung des Verurteilten an der Tat hinweisen, dem Aber nicht Rechnung getragen wird: Ein unschuldiger Lebenslänglicher bis heute!
geschrieben am 09.11.2016 um 21:53 Uhr
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FilmfanFilm 

Böse Wetter - Abschied von George

Schöner gefühlvoller Abschied von einem großen Schauspieler.
geschrieben am 04.10.2016 um 02:49 Uhr
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anto70 

Stonewall

Der Film ist bewegend, interessant, wichtig, sehenswert. Eine Anklage gegen Diskriminierungen und ein Aufruf zu Selbstbewußtsein (Pride). Die Zeit wird zeigen, ob es ein Kultfilm wird
geschrieben am 06.09.2016 um 09:49 Uhr
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