Userkritiken

Kritiken

mosquito 

Sieben Minuten nach Mitternacht - Ein kleiner Junge findet Unterstützung

.. durch einen Monster in Gestalt eines mächtigen Baumes, einer Vaterfigur - läßt den einfühlsamen Zuschauer diesen Kontrast von Hilflosigkeit und Stärke genießen
geschrieben am 24.07.2017 um 21:21 Uhr
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mosquito 

Alien: Covenant - Gruselspiel in Grenzüberschreitung

Die Monster rücken den Leuten nicht nur auf sondern in den Leib, wobei wenigstens ihre mentale Verfaßtheit unberührt bleibt: Keine Zombies! Es braucht eben doch einen intakten Kern im Personal - der dann so schön bedroht ist. Die Spannung nährt sich von dem Wechselsspiel von Hoffnung, Bangen und Katastrophe - fast bis zu einer letzten Grenze: der Ermüdung des Zuschauers.
geschrieben am 24.05.2017 um 09:24 Uhr
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8martin 

Die schönen Tage von Aranjuez 3D - Ein Un- Film

Man sollte das Ende dieses Zitates nicht vergessen: ‘sind nun vorbei‘. In diesem Film sind die schönen Tage wirklich vorbei. Eine statische Kamera dokumentiert die völlige Abwesenheit einer Handlung. Neben einer imaginären Figur eines Dichters von nebenan aus dem Elfenbeinturm, der den Text, den man hört, in seine Schreibmaschine hämmert, sind noch der Wind und ein Mops die weiteren tatenlosen Statisten, dieses Sprechgebildes. Ein optisches und ein akustisches Bonbon hat Wenders dann noch den angestrengt folgenden Zuschauern hingeworfen: eine Jukebox und Nick Cave am Klavier. Beides passt zum Gesehenen wie der sprichwörtliche ‘Arsch auf den Eimer‘. Wim Wenders hat sich mit seiner manieristischen Selbstverliebtheit hier ins Knie geschossen. Der Text, den die beiden Figuren (Sophie Semin und Reda Kateb) im Wechselspiel zitieren und der von Handke als Dialog über die Liebe und das Leben angelegt ist, strapaziert das Interesse der Zuschauer auf das Heftigste. Nicht nur wegen der intellektuellen Abgehobenheit – sie diskutieren in geschwurbelten Satzkonstruktionen der Wolkenkuckucksheime - sondern wegen der häufigen Verneinung des im Vorsatz gerade Erwähnten – z.B. es ist das Erkennen, das ich habe, dass nichts erkannt wird oder eine gemachte Zusage, die nicht gemacht wird…etc. - beides sind typische stilistische Handke Merkmale und das nervt auf die Dauer. Weil ich auf der Leinwand nichts verpasse, denn da passiert ja nichts, habe ich für längere Zeit die Augen geschlossen…und nur zugehört. Da konnte ich die beiden überflüssigen Figuren vergessen und mir in meiner Fantasie das Gesprochene ausmalen. Das war besser als die großformatigen Gesichter der Akteure ohne jegliche Regung anstarren zu müssen. Das störte nur. Also, es ist kein Film, sondern ein bebilderter Dialog. Einen Titel gibt’s noch: ‘Der laaangweiligste Film aller Zeiten.‘ K.V.
geschrieben am 23.02.2017 um 13:02 Uhr
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mosquito 

Das Versprechen - Erste Liebe lebenslänglich - Unterm Rad

Ein junger Mann nimmt in bedingungsloser Liebe den Elternmord seiner Freundin auf sich. Zu spät erkennt er daß das Opfer sich nicht lohnt. Als er sein Geständnis widerruft, findet er sich gefangen im Desinteresse der Justiz, seinen Fall zu hinterfragen. Bewegend sind die Interviews mit ihm im Gefängnis in einem Raum mit zwei officern, die ihn mit unbewegter Miene bewachen: Er spricht offen über sein \"zerstörtes Leben\", ohne Anklage, sogar mit Elementen von Humor über den grotesken Ablauf. Mit Empörung vernahm ich die verschärft zu konstatierende Ignoranz der maßgeblichen Justizpersonen, die offenbar wird, als inzwischen verfeinerte Verfahren zur Identifikation am Tatort konkret auf die Nichtbeteiligung des Verurteilten an der Tat hinweisen, dem Aber nicht Rechnung getragen wird: Ein unschuldiger Lebenslänglicher bis heute!
geschrieben am 09.11.2016 um 21:53 Uhr
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FilmfanFilm 

Böse Wetter - Abschied von George

Schöner gefühlvoller Abschied von einem großen Schauspieler.
geschrieben am 04.10.2016 um 02:49 Uhr
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anto70 

Stonewall

Der Film ist bewegend, interessant, wichtig, sehenswert. Eine Anklage gegen Diskriminierungen und ein Aufruf zu Selbstbewußtsein (Pride). Die Zeit wird zeigen, ob es ein Kultfilm wird
geschrieben am 06.09.2016 um 09:49 Uhr
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mosquito 

Verräter wie wir - Allmählich undurchsichtig..

Die alte Russenmafia war noch menschlich, die Geschäfte noch vergleichsweise konventionell-kriminell, die neue hantiert mit \"Blutgeld\" und geht auch intern über Leichen. Die Hauptperson als Boß gehört zum alten Schlag, paßt also nicht mehr in die neue Zeit, will aussteigen und mit seiner Familie nach England emigrieren...Die Kontaktaufnahme mit einem zufälligen Tischnachbarn in eiem Gasthaus und das nachfolgende \"Einwickeln\" dieses Mannes in seine Not ist gut gespielt und interessant in dem sich auftuenden Konflikt zw. Abgrenzung und moralischer Nötigung, dann wird\'s allmählich geheimdienstmäßig allzu undurchsichtig B-)
geschrieben am 25.08.2016 um 12:59 Uhr
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Lea-Zoe 

BFG - Big friendly Giant - schöner Film

Der Film ist toll gemacht. Der Riese sieht sehr echt aus und man hat an jede Kleinigkeit gedacht.Besonders lustig war die Situation als Sophie die Königin um Hilfe bat. BFG´s Wohnung ist sehr ideenvoll gestaltet. Ich würde den Film weiter empfehlen.
geschrieben am 25.08.2016 um 10:03 Uhr
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mosquito 

A Bigger Splash - Wahlverwandtschaften XY

Neuauflage der einer Kreuzreaktion zweier Paare mit tödlichem Ausgang. Wobei das Vater-Tochter-Paar im Sinne der Partnersuche \"frei\" ist. Der Tod des Vaters im Pool bezieht sich auf einen 60iger Jahre - Klassiker. Gerade letzterer erscheint etwas konstruiert, wie die Beziehungen bzw. -anbahnungen vorwiegend sexuell motiviert und ohne Tiefgang sind.
geschrieben am 09.08.2016 um 13:14 Uhr
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mosquito 

Toni Erdmann - Vater und Tochter - reloaded

Tochter und Vater haben sich auseinanderentwickelt: der Vater Typ (Lebens-) Künstler, Tochter Top- Unternehmensberaterin. Den Besuch des Vaters, der in der Schlußphase wichtiger Verhandlungen eigentlich ungelegen kommt, versucht die Tochter durch souverän integrierendes Management der Verschränkung von Beruf und Familiärer Beziehung abzufedern, kommt dabei jedoch an ihre Grenzen. So erhofft sie sich Beruhigung als ihr Vater endlich abreist. Die Tränen, die ihr kommen, als ihr Vater, dem sie vom Balkon nachblickt, entschwindet, weisen auf die nachhaltig irritierende Präsenz ihres Vaters hin. Und dann taucht dieser Mann plötzlich wieder auf, gibt sich als Toni Erdmann aus, neu und fremd. Wieder ist er in ihrem Umfeld präsent, nur daß sie sich öffentlich nicht mit dieser unkonventiellen Figur in Beziehung steht. So mischt der Vater mit, mischt sich ein - auf zurückhaltende aber beharrliche Weise. Die Tochter geht, als sie schließlich die \"Väterlichkeit\" ihres Vaters zuläßt - zulassen kann, entlastet, gelöster, jedoch nicht komplett verändert aus dem Geschehen hervor.
geschrieben am 02.08.2016 um 19:11 Uhr
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