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Mahershala Ali und Alex Hibbert in "Moonlight" (2016)

"Moonlight" und "Arrival" großer Gewinner bei Writers Guild Awards

20. Feb 2017: "Moonlight" und "Arrival" sind die großen Gewinner bei der Verleihung der Writers Guild Awards am gestrigen 19. Februar 2017. Das Episodendrama von Barry Jenkins wurde für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet, das Sci-Fi-Drama von Denis Villeneuve erhielt den Preis für das beste adaptierte Drehbuch. Zu den weiteren Preisträgern gehören "Command and Control" für das beste Skript zu einem Dokumentarfilm und die Serie FX-Serie "The Americans", die als beste Fernsehserie in der Kategorie Drama ausgezeichnet wurde. Die am besten geschriebene Comedyserie des letzten Jahres ist "Atlanta" von und mit Donald Glover.
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Bonnie und Clyde

Warren Beatty und Faye Dunaway präsentieren Oscar

17. Feb 2017: Mit dem Kultfilm "Bonnie und Clyde" haben Warren Beatty und Faye Dunaway nicht nur Hollywood auf den Kopf gestellt, sondern auch Filmgeschichte geschrieben. Nun stehen die beiden Schauspiel-Ikonen vor einem Comeback. Wie das Filmmagazin Hollywood Reporter am gestrigen 16. Februar 2017 berichtet, werden sie bei der diesjährigen Oscar-Verleihung einen Preis präsentieren. Dabei handelt es sich um die Königskategorie, Bester Film. Laut dem Branchenblatt sollen sich die Produzenten der Veranstaltung, Michael De Luca und Jennifer Todd, persönlich an Beatty und Dunaway gewandt haben. Der Anlass dürfte der 50. Jahrestag von "Bonnie und Clyde" sein. Bestätigt wurde der Sachverhalt noch nicht. Beatty ist aktuell mit dem Biopic "Regeln spielen keine Rolle" in den Kinos zu sehen. Deutschsprachiger Kinostart ist der 6. April 2017. Dunaway hat mehrere Projekte in der Pipeline, darunter das Drama "The Case for Christ".

Coole Socke: Bill Murray in "St. Vincent"

Bill Murray verpasst Chance für Rolle in "Toni Erdmann"-Remake

14. Feb 2017: Bekanntlich arbeitet Hollywood derzeit an einem Remake von Maren Ades "Toni Erdmann". Für die Hauptrollen in der Tragikomödie um einen kauzigen Vater und seiner von ihm entfremdeten Tochter sollen Medienberichten zufolge Jack Nicholson und Kristen Wiig besetzt worden sein. Der dreifache Oscar-Preisträger war offenbar nicht die erste Wahl für den Part. Zu den Kandidaten gehörte anscheinend auch Bill Murray. Dass der die Rolle letztlich nicht bekommen hat, hat er jedoch selbst verschuldet. In einem Interview mit dem CNBC hat er verraten, dass Wiig ihm das Material zum Projekt zugeschickt hätte, mit der Bitte es sich anzusehen. Doch weil er 'nicht sehr organisiert' sei, habe er das Material verlegt. Später habe er es versäumt, es sich anzuschauen. Ganz schön verpeilt, der Herr Murray, irgendwie aber auch sehr sympathisch.


Eva Green

Eva Green spielt Schriftstellerin Virginia Wolf

09. Feb 2017: Eva Green ("Die Insel der besonderen Kinder") und Gemma Arterton ("Immer Drama um Tamara") werden in "Vita and Virginia" zu sehen sein. Das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama handelt von der Freundschaft und Liebesbeziehung zwischen den beiden Schriftstellerinnen Vita Sackville-West und Virginia Wolf. Die literarische Vorlage dazu stammt von dem gleichnamigen Theaterstück der britischen Schauspielerin und Autorin Eileen Atkins, die auch das Drehbuch verfasst hat. Wolf und Sackville-West lernen sich Anfang der 1920er Jahre kennen. Die beiden verheirateten Frauen beginnen eine Affäre, die rund zehn Jahre dauern wird. Danach verbindet sie eine lebenslange Freundschaft. Wie das Branchenblatt Hollywood Reporter am gestrigen 8. Februar 2017 berichtet, ist Green in die Rolle Wolfs geschlüpft. Arterton wird als Sackville-West zu sehen sein. Regie führt die Britin Chanya Button ("Burn Burn Burn").

Mia Wasikowska

Call Girl Mia Wasikowska in tödlicher Gefahr

08. Feb 2017: Mia Wasikowska hat sich die weibliche Hauptrolle im Psychothriller "Piercing" gesichert. Die australische Schauspielerin spielt in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ryu Murakami ein Call Girl, das sich mit einem Kunden in einem Hotel ein tödliches Duell um Leben und Tod liefert. Der von Christopher Abbott verkörperte Geschäftsmann hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Prostituierte zu ermorden. Regie führt Nicolas Pesce, der letztes Jahr mit seinem Spielfilm-Debüt "The Eyes of My Mother" auf dem Sundance Film Fest für Aufmerksamkeit sorgt. Wasikowska ist zuletzt mit "Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln" und "Crimson Peak" im Kino zu sehen. Abbott wirkt in Filmen wie "Martha Marcy May Marlene" "A Most Violent Year" mit.

Michael Sheen

Michael Sheen verliert den Bezug zur Realität

07. Feb 2017: Michael Sheen ("Nocturnal Animals") und Michelle Monaghan ("Boston") haben die Hauptrollen in "The Price of Admission" übernommen. Darin spielen die beiden ein Ehepaar, das sich in einer tiefen Krise befindet. Er ist Schriftsteller, der an einer Midlife-Crisis leidet. Sie ist es Leid, im Leben ihres Mannes hinter dessen Arbeit die zweite Geige zu spielen. Gefangen im Konflikt zwischen Arbeit und Privatleben, beginnt der Mann zunehmend sein Leben als Theaterstück wahrzunehmen. Je mehr in seinem Bewusstsein die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt wird, umso mehr driftet er in den Wahnsinn. Wie das Branchenblatt Hollywood Reporter berichtet, wird die Independent-Produktion von den Machern als Mischung zwischen "Being John Malkovich" und "Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)" beschrieben. Regie führt Peter Glanz ("Liebe to go") nach seinem eigenen Drehbuch. Oscar-Kandidat Casey Affleck ("Manchester by the Sea") fungiert bei dem Projekt als ausführender Produzent.

Split (2017)

M. Night Shyamalans "Split" dominiert weiterhin US-Kinocharts

06. Feb 2017: "Split" ist das dritte Wochenende in Folge der meistgesehene Film in den nordamerikanischen Kinos. Der Horror-Thriller von M. Night Shyamalan setzte von Freitag bis Sonntag rund 14,5 Millionen US-Dollar um. Damit hat der Film bereits insgesamt 98,7 Millionen Dollar auf dem Konto. Ein Sensationserfolg angesichts eines Produktionsbudgets von schätzungsweise neun Millionen Dollar. Platz zwei geht an den Horror-Thriller "Rings", der zum Auftakt auf ein Einspiel von ca. 13 Millionen Dollar kommt. Der dritte Platz geht an "Bailey - Ein Freund fürs Leben" mit einem Umsatz von rund 10,8 Millionen Dollar am zweiten Wochenende. Die Ränge vier und fünf belegen das Biopic "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" (7. Wochenende) und das Musical "La La Land" (9. Wochenende). Beide Filme haben jeweils insgesamt rund 120 Millionen Dollar eingespielt.

Tom Cruise

"Mission: Impossible 6" soll in Paris gedreht werden

03. Feb 2017: Neben den Actionszenen gehören die Städte und Drehorte, in denen die "Mission: Impossible"-Filme angesiedelt sind, zu den Attraktions-Momenten der Actionreihe. Nach Metropolen wie Moskau, London und Wien haben es die Filmemacher nun offenbar auf Paris abgesehen. Wie das Branchenblatt Hollywood Reporter unter Berufung auf nicht genannte Quellen gestern berichtet, erwägen die Produzenten, einige Szenen des sechsten Teils in der französischen Hauptstadt zu drehen. Über die Handlung liegen noch keine Informationen vor. Regie führt Christopher McQuarrie nach seinem eigenen Drehbuch. In der Hauptrolle wird erneut Tom Cruise zu sehen sein. Geplanter US-Kinostart ist der 27. Juli 2018.

Leonardo DiCaprio in Berlin

Leonardo DiCaprio in Gangster-Biopic "The Black Hand" dabei

01. Feb 2017: Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio übernimmt die Hauptrolle in "The Black Hand". Das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama erzählt die Geschichte des New Yorker Polizisten Joe Petrosino, der Anfang des 20. Jahrhunderts als Leiter der so genannten Italian Squad die italienische Mafia bekämpfte. Seine Ermittlungen führte zur Verhaftung ranghoher Mitglieder und der Aufdeckung von Verbrechen der so genannten Bland Hand Gang, einer Verbrecherbande sizilianischer Einwanderer in New York. 1909 wird Petrosino in Sizilien im Rahmen von Ermittlungsarbeiten im Auftrag der Mafia ermordet. Wie das Filmmagazin Variety berichtet, fungiert DiCaprio bei dem Gangster-Biopic auch als Produzent.

Pedro Almodóvar bei der Verleihung der Goyas 2012

Pedro Almodóvar ist diesjähriger Jury-Präsident von Cannes

31. Jan 2017: Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar wird die diesjährigen Internationalen Filmfestspiele von Cannes als Jury-Präsident vorsitzen. Das teilte das Festival am heutigen 31. Januar 2017 mit. Almodóvar zeigte sich in einem Statement erfreut über die Einladung. 'Ich bin glücklich darüber, die 70. Filmfestspiele von Cannes von so einer privilegierten Position aus zu feiern', erklärte der Filmemacher. Er fühle sich geehrt und sei 'ein bisschen überwältigt.' Almodóvar war bereits mit fünf Filmen im Wettbewerb des Festivals vertreten. Für "Alles über meine Mutter" wird er 1999 als bester Regisseur ausgezeichnet. Die Tragikomödie "Volver - Zurückkehren" wird für das beste Drehbuch prämiert. Letztes Jahr konkurriert er mit "Julieta" um die Palmen. Den Jury-Vorsitz hat damals der australische Filmemacher George Miller inne. Die Goldene Palme geht an Ken Loachs Drama "Ich, Daniel Blake". Die diesjährige Ausgabe des Festivals findet vom 17. bis 28. Mai statt.

Asghar Farhadi

Protest gegen US-Einreiseverbot: Asghar Farhadi sagt Oscar-Teilnahme ab

30. Jan 2017: Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat seine Teilnahme bei der diesjährigen Oscar-Verleihung abgesagt. Sein Drama "The Salesman" ist für den besten fremdsprachigen Film nominiert. Hintergrund seiner Entscheidung ist das von der US-Reigierung erlassene Einreiseverbot für Flüchtlinge und Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten, darunter Iran. Selbst wenn man für ihn eine Ausnahmesituaiton schaffen würde, wären die vielen 'Wenns' und 'Abers' für ihn 'nicht akzeptabel', so der Filmemacher. 'Ich drücke hiermit meine Verachtung gegenüber der ungerechten Behandlung meiner Landsmänner und der Bürger der anderen sechs Staaten aus, die legal in die Vereinigten Staaten einreisen wollen', so Farhadi in dem von Variety zitierten Statement. Er hoffe, die aktuelle Lage werde die Nationen nicht noch weiter spalten. In seinem Erklärung setzte Farhadi die US-Regierung Donald Trumps mit Hardlinern in anderen Ländern gleich. Ihre Weltanschauung wäre in ein 'wir' und ein 'sie' eingeteilt. Sie würden ein furchteinflößendes Bild von den anderen zeichnen, um den Bürgern in ihrem Land Angst einzuflößen. Farhadi hatte den Fremdsprachen-Oscar 2012 für das Drama "Nader und Simin - Eine Trennung" erhalten.

Danny Boyle am Set von "Steve Jobs"

Das sind laut Danny Boyle die besten Fortsetzungen der Filmgeschichte

27. Jan 2017: In knapp drei Wochen ist es so weit, dann kommt die langersehnte Fortsetzung des Kultfilms "Trainspotting - Neue Helden" in die deutschsprachigen Kinos. Zur Einstimmung hat Regisseur Danny Boyle für die Online-Filmdatenbank IMDB seine zehn liebsten Fortsetzungen der Filmgeschichte zusammengestellt. Auf der Liste, die kein Ranking darstellen soll, befinden sich Filme wie Christopher Nolans "Dark Knight", "Der Pate 2" von Francis Ford Coppola sowie "Aliens - Die Rückkehr" und "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" von James Cameron. Aber auch "James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau", die Fortsetzung von "James Bond 007 jagt Dr. No", und der Thriller "Das Schweigen der Lämmer", der die Geschichte von Michael Manns "Blutmond" weitererzählt, finden sich in der Auswahl. Quentin Tarantinos "Kill Bill - Volume 2", "Die Bourne Verschwörung", "French Connection II" und alle Fortsetzungen der Animationsschmiede Pixar, darunter "Toy Story 2" und "Findet Dorie", komplettieren die Liste.

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