Userkritiken

Kritiken

TylerDurden 

The Place Beyond the Pines

Die Handlung von The Place Beyond the Pines erstreckt sich über 15 Jahre und erzählt die generationenübergreifende Geschichte zweier Familien über Mord, Schuld und Vergebung. Ryan Gosling besticht in diesem Film wieder als wortkarger Einzelgänger, der seine sentimentale und familiäre Ader entdeckt. Bradley Cooper spielt einen souveränen und fast langweiligen Cop, dessen Leben durch einen Unfall im Dienst einen tragischen Verlauf nimmt und auch das Schicksal des von Gosling gespielten Bankräubers beeinflusst. Die Leben der beiden Männer und das Leben ihrer Familien kreuzen sich im Laufe der Zeit immer wieder und werfen Fragen der Schuld und Vergebung auf. Ein gut inszenierter Krimi mit überraschender und anspruchsvoller Geschichte, der jedoch vor allem im letzten Teil des Films etwas langatmig und zu konstruiert wirkt.
geschrieben am 08.10.2013 um 11:26 Uhr
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TylerDurden 

The Wire - The Wire - HBO´s Meisterwerk

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen und \"The Wire\" ebenfalls als beste Serie bezeichnen, die ich je gesehen habe. Bin auch durch das Studium darauf gestoßen und konnte danach nicht mehr loslassen. \"The Wire\" porträtiert über fünf Staffeln eine amerikanische Großstadt am Beispiel Baltimores und durchleuchtet dabei all seine Facetten und Hintergründe. Von Polizeiarbeit, der Seite des Verbrechens, bis hin zu politischen, schulischen und medialen Einflüssen wird dem Zuschauer ein komplexes Werk mit verwobenen Handlungssträngen präsentiert. Hier handelt es sich um keine typische, oberflächliche Cop-Show, sondern um ein vielschichtiges, pessimistisches Sittengemälde der postindustriellen amerikanischen Gesellschaft. Gespickt mit Einflüssen aus der antiken Theaterform der griechischen Tragödie greift Autor David Simon mehrere philosophische Ansätze auf und transportiert diese sinnvoll in die Gegenwart eines vom Drogenkrieg geplagtes Baltimore. Man kann sowohl die von Bourdieu aufgestellten Kapitaltheorien in der Serie als auch die Machtdiskurse nach Foucault in den antikapitalistischen Ansichten des Autors finden. Daher wird die Serie mittlerweile auch an vielen Universitäten weltweit aufgegriffen und wissenschaftlich behandelt. Gefilmt wirkt das Werk sehr authentisch, nüchtern, fast dokumentarisch. Auf nervenaufreibende Sequenzen,zuschauerfangende Cliffhänger wird verzichtet. Dennoch schafft es die Serie Spannung, sowie glaubwürdige und sympatische Charaktere zu erschaffen, die sich in der Fanszene größter Beliebtheit erfreuen und Kultstatus genießen. Die deutsche Synchronisation ist zwar sehr gelungen, aus Gründen der Authenzität sollte man die Serie jedoch im Orignalton schauen und sich zum besseren Verständnis der Handlung den gewünschten Untertitel wählen. Für Serienfreunde der intelligenten Unterhaltung ein absolute Empfehlung.
geschrieben am 08.10.2013 um 11:07 Uhr
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8martin 

Die Mothman Prophezeiungen - Botschaft aus dem Jenseits

Beruhend auf Tatsachen und unterstützt von Zeugenaussagen spielt dieser mysteriöse Horrorfilm auf eine nachvollziehbare Art und Weise mit irgendwie bekannten Gedankenvorgängen aus der Parapsychologie. Als Erklärung fallen Sätze wie ‘Die Motte ist die Personifizierung der Seele‘ oder ‘wir finden entsprechende Darstellungen schon in der Höhlenmalerei‘. Hier ist es Professor Leek (Alan Bates) der teilweise enträtselt aber auch zugleich weitere Rätsel aufgibt. Nur sensible Menschen erkennen diese überhaupt. Es geschehen ständig unerklärbare Dinge und wenn es darauf ankommt unterstützt ein Soundtrack bestehend aus Rauschen, Brummen und Pfeiftönen die Ereignisse. Dabei nähert sich die Handlung wohl dosiert und überraschend behutsam dem Psi-Phänomen durch zutreffende Vorhersagen von einem anscheinend alles wissenden Wesen. Wiederholte Andeutungen oder Bilder aus der Vergangenheit halten die Spannung in mehrfacher Hinsicht hoch. Das Finale ist ein Höhepunkt wie in einem echten Katastrophenfilm. Ganz nebenbei hat sich noch eine Lovestory zwischen John (Richard Gere) und der Dorfpolizistin Connie (Laura Linney) entwickelt, die angenehm in die Länge gezogen wird. Egal, ob man den Mottenmann in eine Schublade mit den OFOs steckt oder nicht, es geht hier ja nicht ums Glauben sondern um gut gemachte, spannende Unterhaltung, bei der man nicht wie so oft für dumm verkauft wird. Außerdem hat dieser Horror auch angenehme Facetten und ein sanftes, wohltuendes Ende.
geschrieben am 18.09.2013 um 09:50 Uhr
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juno 
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Breaking Bad

Breaking Bad schaue ich erst seit Kurzem, aber bin schon mit Staffel 1-3 durch. An sich finde ich die Serie sehr gelungen. Es erzählt eine wirklich interessante Story. Dennoch finde ich sie irgendwie zu langatmig erzählt. Eigentlich hätte es auch eine sehr gelungene Serie sein können, die nur aus einer staffel besteht. Denn Season One ist wirklich sehr gut. Nach und nach hat es aber für meinen Geschmack nachgelassen. trotzdem möchte ich bis zum Schluss gucken, wie es endet. Die Cast ist wirklich sympatisch und alles tolle Schauspieler. Auch wenn man Cranston wohl besser als Hal kennt und man sich bem zuschauen auch irgendwie besser damit fühlt ihn in einer Komödie zu sehen, als in einem so ernstem Genre. Die Figuren an sich mag ich eig...nur Skyler White geht mir tierisch auf die Nerven.
geschrieben am 05.09.2013 um 12:25 Uhr
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juno 
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Der große Gatsby 3D - The Great Gatsby

Ein solider Film, der im Gegensatz zum alten Film optisch viel mehr hergibt. Die Schauspieler sind allesamt ganz toll. Das Setting war wirklich gut gewählt. Und stilistisch wurde die ganze Sache gut umgesetzt. Es hält sich sehr nahe am Buch und kombiniert das Alte mit Neuem. Dennoch muss ich sagen, und wahrscheinlich hassen mich jetzt sehr viele dafür, dass ich die Story einfach nicht mag. Ich finde sie ziemlich langweilig und die Charaktere einfach super unsympatisch. Alle durch die Bank. Nick, der sich wie ein Spielball einfach nur benutzen lässt. Tom, der einfach nur ein ignoranter arsch ist. Gatsby, der mit seinem Wahnsinn alles kaputt macht und sich so dermaßen dämlich im letzten Abschnitt benimmt...und achja...da wäre dann das dumme kleine Blondchen Daisy. Letztere kann ich auf den Tod nich ab. So blöde und hirnverbrannt...weiß nicht was sie will...Naja den Film kann man sich angucken, aber da ich persönlich absolut von der story nicht begeistert bin, haut es mich auch nicht um. Dafür ist es optisch aber gelungen.
geschrieben am 05.09.2013 um 12:16 Uhr
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8martin 

R.I.F. Ich werde Dich finden! - Im Interesse der Familie

Franck Mancuso, der Experte für Polizeiarbeit behandelt hier einen brisanten Fall aus dem Alltag der Ermittlungsarbeiten: das spurlose Verschwinden von Menschen. Hier ist es Valérie, die Frau des Polizisten Monnereau (Yvan Attal). Der prägt den Film mit seiner vielschichtigen Persönlichkeit: mal ruppig, mal aufbrausend emotional, aber immer todernst. So bringt er Schwung und sogar etwas Spannung in die solide Polizeiarbeit. Die Suche nach der Frau gestaltet sich wie die berühmte nach der Nadel. Und auch hier werden drei Möglichkeiten angeboten: Valérie hat ihn verlassen oder sie wurde gekidnappt oder aber Monnereau hat sie selbst beseitigt. Verschiedene Signale kommen aus ihrem Umfeld und wir bekommen auch mit, wie dem kleinen Théo seine Mutter fehlt. Dieser ganz persönliche Aspekt ist neu, tut der Handlung aber gut. Im entscheidenden Moment ist Mancuso immer recht wortkarg: Schrei – Schuss – Dunkel. Und dann hat er noch eine vierte Lösung im Köcher, will sagen, dass manchmal ein Verbrechen ein weiteres initiiert und der Zufall Regie führt. Ein grundehrlicher Film, der dank Yvan Attal nicht schlecht ist.
geschrieben am 03.09.2013 um 19:27 Uhr
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juno 
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Das Waisenhaus - Das waisenhaus

Ich bin eigentlich von diesem Film überrascht. Es ist jetzt nicht der allerbeste Horrorfilm, den ich je sah, aber hat doch sehr gute Momente, in denen man schon Angst bekommt. Ich fand auch die Cast sehr gelungen. Die Geschichte wird bis zum Ende logisch erzählt. Sie ist sehr düster und gruselig. Auch das Ende find ich sehr gelungen. Stimmiger Film, gute Umsetzung. Auf jeden Fall sehenswert.
geschrieben am 30.08.2013 um 11:40 Uhr
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juno 
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Vielleicht lieber morgen

Ich sehe hier gerade eine Bewertung von 7 Punkten. Viel zu schlecht. Der Film muss einfach besser bewertet werden. Ich habe seit längerem kein so gutes Drama gesehen und das obwohl die Hauptdarsteller Teenies spielen. Es behandelt nicht die Sorgen normaler Teenager sondern junge Menschen mit wirklich schlimmen Problemen. Ich fand den Film sehr berührend und das Ende schockt einen dann doch. Zumindest ich hatte nicht damit gerechnet, was es mit der tante eigentlich wirklich auf sich hat. Ich kann den Film einfach nur empfehlen, und zwar nicht nur weil so bekannte Gesichter wie Emma Watson mitspielen, sondern weil er einfach eine unglaublich traurige Story erzählt in der ein junger Schüler versucht nur ganz normal zu sein und mit seinem traurigen Schicksal fertig zu werden.
geschrieben am 30.08.2013 um 11:26 Uhr
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juno 
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Super 8

Okay die Geschichte an sich ist gut, auch optisch ist alles ganz gut umgesetzt. Das Ende ist natürlich nicht überraschend. An sich eine nette Geschichte. Solider Film, aber ohne WOW-Effekt.
geschrieben am 29.08.2013 um 10:21 Uhr
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juno 
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Star Trek: Into Darkness 3D - Star Trek Into Darkness

Star Trek Into Darkness ist nun der 2. neue Film der Star Trek Reihen. Nachdem ich nun auch schon Star Trek XI gesehen habe und diesen ziemlich gut fand, war ich sehr neugierig auf diesen Film. Und ich muss sagen, auch dieser Film war sehr cool. Macht optisch viel her und hat eine interessante Story. Im Gegensatz zu den alten Star Trek Filmen, ziehen mich diese optisch sogar an. Die alten Filme mag ich nicht so gerne, da sie nicht nur optisch langweilig, manchmal sogar etwas lächerlig wirken, sondern auch das Schauspiel an sich manchmal nur stumpf ist. Die Leute aus den modernen Filmen spielen aber wirklich gut, das kann ich von den alten Filmen nur bedingt sagen. Auch die Cast war sehr gut. Benedict Cumberbatch ist ein toller Fiesling, auch wenn mir die Deutsche Synchronstimme nicht so sehr gefiel. Alles in allem ein wirklich sehenswerter Film (auch wenn die eingefleischten Fans mir widersprechen mögen). Dennoch fand ich den Vorgänger ein Tick besser.
geschrieben am 29.08.2013 um 10:08 Uhr
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