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Filmfreund 
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Das Glück der großen Dinge - Gar nicht schlecht

auch wenn die Handlung zwischenzeitlich zu sehr eskaliert und dadurch etwas an Glaubwürdigkeit verliert, ist insgesamt doch ein sehr gelungener Film über das Leiden der sechsjährigen Protagonistin gelungen. Und die kleine Onata Aprile spielt ihre Rolle wirklich sehr überzeugend...
geschrieben am 15.07.2013 um 16:46 Uhr
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Christina_Christina 

Der Geschmack von Rost und Knochen

Erst einmal muss ich sagen, dass ich wirklich hohe Erwartungen an diesen Film hatte. Einmal weil ich den Trailer wirklich ansprechend fand, dann weil ich generell gerne diese Art von französischen Filmen sehe und außerdem wegen der fantastischen Marion Cotillard. Diese Erwartungen wurden leider nicht ganz erfühlt. Zwar hat der Film eigentlich alles was ich mir von ihm erhofft habe. Klare, schöne Bilder ohne romantisierten Blick, vielseitig ausgeführte Probleme, facettenreiche Charaktere, dramatische Handlungsstränge und das typische offene Ende.Trotz all dem hat mir hier irgendwie irgendwas gefehlt das mich wirklich berührt. Der manchmal doch sehr schwer nachvollziehbare Charakter des Protagonisten ist sicher ein Grund warum die allgemeine Kühle des Films in mir eine gewisse Distanz zum Geschehen hervorgerufen hat. Und ich denke ich bin eigentlich ein Mensch der schwierige Charaktere, stupiden Schemen vorzieht. Alles in Allem eine brutal ehrliches Portrait zweier zerbrochener Menschen die Liebe kennenlernen. Radikal und ohne Kitsch.
geschrieben am 27.06.2013 um 18:00 Uhr
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Christina_Christina 

Systemfehler - Wenn Inge tanzt - Systemfehler - Wenn Inge tanzt\", eine weitere deutsche \"High School Musical\"-Abklatsche?

Irgendwie ja und irgendwie nein. Ja, weil die Geschichte so vorhersehbar und klischeehaft ist, dass man praktisch nur die erste Szene sehen muss, um zu wissen, wie der Film ausgeht. Ich denke in diesem Fall darf verraten werden: Die alternative Schulstreberin Inge und der coole Punkmusiker Max verlieben sich natürlich, müssen aber ein Hindernis (ihr eigenes Ego) überwinden, um am Ende zusammen zu kommen. Nein, weil da noch irgendwas anders ist. Irgendwas das so gar nicht in das Muster einer stumpfsinnigen Teenie-Musical-Komödie passt. Da sind die wirklich talentierten Darsteller, wie Paula Kalenberg und Constantin von Jascheroff. Sie versuchen den den Charakteren inhaltliche Tiefe zu verleihen. Leider kann ihr Talent nicht über die einfach gestrickte Figurenzeichnung hinweg täuschen. Sie lässt keinen Platz für Facettenreichtum oder inhaltliche Tiefe. Die Inszenierung ist so sehr darauf bedacht, jung und hipp zu sein, dass es stellenweise schon lächerlich wirkt. Mit der Szene, in der Bandmitglied Lukas während eines Drogentrips plötzlich alle nackt sieht will man sich wohl vom braven Teenagerfilm abgrenzen. Das wirkt im Kontext der ansonsten doch sehr kindlichen Attitude unpassend. Die von den Schauspielern selbst interpretierten Lieder können hingegen wirklich überzeugen. Die deutschsprachigen, eingängigen Songs haben ohrwurmpotenzial. Was ist \"Systemfehler\" also? Ein Film der gerne innovativ wäre, aber eigentlich nichts wirklich Neues erzählt. Der an sich selbst den mutigen Anspruch stellt, das altbekannte Schema mit etwas anderem, Modernerem zu vereinen, was ihm aber nicht gelingt. Trotzdem ist \"Systemfehler -Wenn Inge tanzt\" schön anzusehen, da er aufrichtig und mit Herz gefilmt ist.
geschrieben am 26.06.2013 um 16:33 Uhr
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8martin 

Die Schachspielerin - C4 - F6

Als das Zimmermädchen Hélène (Sandrine Bonnaire) vom Schachspiel fasziniert ist, weiß man nicht, ob es an der Schönheit des spielenden Pärchens liegt, an der Eleganz des Ambientes oder an der Ruhe, die vom Spiel ausgeht. Es ist auf alle Fälle ein eklatanter Kontrast zu ihrem Privatleben. Sie findet einen väterlichen Freund und Lehrmeister in Dr. Kröger (Kevin Klein), hat einen eifersüchtigen Ehemann Ange (Francis Renaud) und eine pubertierende Tochter. Alles, was man aus der daraus sich möglicherweise ergebenden Dramatik erwarten könnte, findet nicht statt: Mann und Tochter unterstützen sie letztlich und Dr. Kröger ist todkrank, stirbt aber nicht. Hélène macht ihren Weg. Eine leise Emanzipationsgeschichte mit viel Schach. Kleinere Hindernisse wie häusliche Gewalt auf dem Küchentisch werden aus dem Weg geräumt oder stumm ertragen. Der kranke Gönner wagt einen zarten Kuss. Tanz und Toleranz sind die Dinge, die den Weg ebnen. Ein fieser Macho wird am Brett besiegt. Eine feministische Lösung (‘Die Dame ist die stärkste Figur im Spiel.‘) voller Harmoniebedürfnis erwartet den Zuschauer am Ende. Versüßt wird das Ganze durch einige nette optische Gags: sie formt aus Brotkrümeln Schachfiguren beim Essen, er isst sie ahnungslos auf. Das Foyer hat ein Muster wie ein Schachbrett, das sich verändert und ihr Kleiderwechsel verdeutlicht den Zeitraffer. Hélène wagt und gewinnt weil ‘Wenn man ein Risiko eingeht, kann man verlieren. Wenn man keins eingeht, hat man schon verloren.‘ Leise, unaufgeregt, etwas zaghaft.
geschrieben am 25.06.2013 um 09:38 Uhr
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juno 
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Kikis kleiner Lieferservice

Ein shr niedlicher Anime, der sehr wohl was für Fans ist und besonders auch kleinere Kinder begeistern wird. Alles ist sehr liebevoll durchdacht und erzählt eine wirklich schöne Geschichte von einem Hexenmädchen, dass in eine Stadt zieht um eine erfolgreiche Hexe zu werden. Dabei passieren ihr die verrücktesten Ding. Einfach sehr schön gemacht.
geschrieben am 16.06.2013 um 11:36 Uhr
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juno 
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Brave Story

Hübsche Animation, nette Story, aber trotzdem irgendwie alles sehr vorhersehbar. Mir gefällt aber die Idee mit dieser anderen Welt gut. Allerdings fand ich ihn auch an manchen Stellen sehr unglaubwürdig und hatte manchmal Fragezeichen auf meinem Kopf. (Z.B die beiden Jungs werden gleich allerbeste Freunde, obwohl sie sich nur 2 Mal im Leben begegnet sind, und kaum ein Wort gewechselt haben.) Auch etwas langgezogen war der Film. Also Anime-Fans sollten ihn vielleicht schonmal gucken und für Kids ist der bestimmt auch super. Aber ich muss ihn nicht unbedingt nochmal sehen.
geschrieben am 16.06.2013 um 11:33 Uhr
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juno 
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Bel Ami

Oh man. Wo fange ich hier nur an? Also, als ich den Trailer gesehen habe, dachte ich: Klasse. Kann interessant werden. (Ich mag dieses Genre + Zeiteinordnung des 18./19. Jh.) Als ich dann den Film sah wurde ich leider sehr enttäuscht. Es gibt keine richtige Handlung oder Story und deshalb plätschert dieser Film von unspektakulär bis superlangweilig dahin. Ich habe mich sehr bis zum Schluss durchkämpfen müssen. Er bietet so viele gute Schauspieler, aber dadurch, dass dort nichts passiert ist der Film wohl nur was für hardcore Pattinson-Fans. Schade drum.
geschrieben am 16.06.2013 um 11:29 Uhr
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juno 
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Arrietty - Die wundersame Welt der Borger

Als 2010 der Trailer rauskam, war ich hin und weg und wollte diesen Film unbedingt sehen. Wie es aber so ist, bin ich erst 3 Jahre später dazu gekommen. Ich finde den Film gut. Dennoch muss ich sagen, dass es nicht der beste Anime-Film war den ich je gesehen habe. (Prinzessin Mononoke und Chihiros Reise ins Zauberland bieten doch mehr.) Positiv an diesem Film sind die wrklich schönen Zeichnungen und die Detailverliebtheit, welche allgegenwärtig ist. Außerdem fand ich die Story unheimlich niedlich und süß gemacht. Negativ ist, dass diese Story leider eine Schwäche hat. Denn sie ist nicht voll ausgereift. Das Ende scheint abrupt und mir fehlte dort etwas. Ich hätte gerne noch gesehen, dass Arietty und ihre Familie wirklich nicht allein ist und es noch viele Borger gibt, welche sie dann doch finen. Dennoch, ein sehr hübscher kleiner Film.
geschrieben am 16.06.2013 um 11:26 Uhr
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juno 
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Hänsel & Gretel: Hexenjäger in 3D - Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Ich hatte mir doch ein bisschen mehr von diesem Film erwarten. Einzig und allein hat er nur aufgebracht: Gute Schauspieler, die ihr Talent hier nicht zeigen konnten, ein paar sehr sehr schlechte Animationen, eine total vorausschaubare Story und ein bisschen Splätter hier und da. Hat mich leider gar nicht überzeugt. Schade. Einmal gucken, ja. Für mehr reicht es dann bei mir aber nicht.
geschrieben am 16.06.2013 um 11:21 Uhr
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Christina_Christina 

Alles, was wir geben mussten

Und wieder ein Film über Klone als menschliche Ersatzteillage. Das Schöne ist aber das \"Alles was wir geben mussten\" gar nicht so rüberkommt wie der x-te Sience-fiction-Streifen der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Das fängt schon damit an, dass es zwar um Zukunftsvisionen geht, diese finden allerdings nicht in der Zukunft sondern in der Vergangenheit Platz. Dies gibt dem Werk gleich eine ganz andere Ausstrahlung. Schöne, melancholische Landschaften, statt kühler Technik. Die drei Protagonisten wachsen einem sofort ans Herz und sind neben der tollen Kameraführung sicher der Grund für die starke atmosphärische Wirkung des Ganzen. Dazu muss gesagt werden dass nicht nur Carey Mulligan, Andrew Garfield und Keira Knightleiy begeistern, sondern auch die Kinderdarsteller überzeugen können. Alles was erzählt wird, scheint glaubwürdig und geht dem Zuschauer unglaublich nah. Gerade weil die Akteure alles stillschweigend ertragen, sich ihrem Schicksal wehrlos ergeben und daran glauben dass was mit ihnen geschieht richtig ist wird einem umso bewusster wie ungerecht und falsch es eben doch ist. Auch weil man immer nur kurze Phasen im Leben der drei miterleben darf ist es umso schmerzlicher mit anzusehen wie schnell ihr Leben dem Ende entgegenrückt und wie wenig frei sie dieses Gestalten konnten. Man selbst hat das Gefühl zu wenig Zeit mit den handelnden Personen verbracht zu haben. Insgesamt sehr bewegend und nachdenklich.
geschrieben am 10.06.2013 um 12:53 Uhr
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