Die Rebellen vom Liang Shan-Po (Teil 23 und 24) - 1977 | FILMREPORTER.de
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Die Rebellen vom Liang Shan-Po (Teil 23 und 24)

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelThe Water Margin
GenreAbenteuer
Land & Jahr Japan/China 1977
Verkaufsstart    16.09.2004 (EpiX Media)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 88 min.
DarstellerAtsuo Nakamura, Sanae Tsuchida, Kei Sato, Isamu Nagato, Toru Abe, Teruhiko Aoi
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
DVD Extras: Episodenguide • Filmfiguren-Porträts • Biografien • Holzschnitt-Galerie • Trailer

Rebellen vom Liang Shang Po sorgen für das Recht

Vor tausend Jahren im alten China der Sung Dynastie: Eine schreckliche Seuche sucht das Land heim. Der Kaiser schickt Günstling Kao Chiu (Kei Sato) zum heiligen Berg, um die bösen Mächte zu vertreiben. Der öffnet stattdessen eine Gruft, in der die Seelen von neun Dutzend rebellischen Rittern ruhen. Nachdem diese befreit sind, gehen die Seelen in Kämpfer über, die sich nach und nach zu der Rebellengruppe am Lian Shan Po Fluss formieren. Wu Sung (Hajime Hana) macht den Anfang. Er verteilt dringend benötigtes Salz kostenlos an die Bevölkerung. Lin Chung (Atsuo Nakamura), Offizier der kaiserlichen Garde, sollte ihn deshalb bekämpfen. Da er dies aber nicht tut, wird er aus der Garde entlassen und in ein Straflager gebracht. Wu Sung will ihn mit einer Gruppe von Rebellen befreien, doch Chung will lieber seine Strafe verbüßen. Später gelingt es ihm jedoch, doch noch zu den Rebellen zu fliehen. Das Hauptziel der Rebellengruppe ist der Kampf gegen die Korruption der Regierung. Denn der korrupte Kao Chiu heckt immer wieder neue Pläne aus, wie er seinen Reichtum vermehren kann. Mit seinen Untergebenen bei der Polizei und beim Militär versucht er diese Pläne umzusetzen. Darunter leidet meist die arme Bevölkerung. Nur die Rebellen vom Liang Shang Po sorgen dafür, dass wieder Recht und Ordnung herrscht.
Die japanische Martial - Arts Fernsehserie von basiert auf dem Volksbuch "Shui Hu Chuan". Es gehört zu den Klassikern der chinesischen Prosadichtung, ist das älteste der drei klassischen Werke Chinas. In den 70er Jahren haben in Japan insgesamt zehn Regisseure und zwölf Drehbuchautoren die Geschichte in 26 Fernsehfolgen zum Leben erweckt. Während rund 1.200 Minuten erzählen sie die Legende des Lin Chung - im Buch Sung Kiang genannt. Diesen soll es wirklich gegeben haben. Er war quasi der fernöstliche Robin Hood, der ein Verbrecher wurde, um den Armen zu helfen. Im 12. Jahrhundert schloss sich Chung einer Bande von Ausgestoßenen an, die sich im wilden Gebiet des Liang Shan Po verschanzt hatte. Mit Hilfe dieser Männer brachte er schließlich weite Teile Chinas in seine Gewalt und wurde letztlich unbesiegt begnadigt. Dass er von Chinas Obrigkeit nicht gerne erwähnt wird, bezeugen die offiziellen Geschichtsbücher, in denen der Held nur kurz erwähnt wird. Nichtsdestotrotz wurde der Stoff zur spannenden Fernsehserie verarbeitet. Obwohl das schauspielerische Talent der Darsteller nicht gerade überwältigend ist, wird jede Folge zum Erlebnis. Mit immer noch verworreneren Intrigen und Listen will der korrupte Chiu seine Macht vergrößern, doch immer siegen die Rebellen. So ist denn das Grundmotto der Serie auch: Mit Ehrlichkeit kommt man am Weitesten. Und da dies immer zutrifft, lässt sich auch so manches feindliche Herz dazu erweichen, sich den netten Rebellen anzuschließen.

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