Die letzte Nacht der Titanic - 1958 | FILMREPORTER.de
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Die letzte Nacht der Titanic

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelA Night to Remember
GenreKatastrophenfilm
Land & Jahr Großbritannien 1958
Verkaufsstart    17.03.2005 (EpiX Media)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 121 min.
RegieRoy Ward Baker
DarstellerKenneth More, Ronald Allen, Robert Ayres, Honor Blackman, Anthony Bushell, John Cairney
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsDVDsbewerten
DVD Extras: Chronologie des Unterganges • Technische Daten der Titanic • Geschichten & Legenden • Original-US-Kino-Trailer • Original-GB-Kino-Trailer • Original Artworks • Biografien • animiertes Hauptmenü • EPIX-Trailer-Show

Realistischer Katastrophenfilm von Roy Ward Baker

Es ist das Jahr 1912. Die Briten sind stolz auf die Fertigstellung des größten und wohl prunkvollsten Passagierlinienschiffes ihrer Zeit - die Titanic. 'Die Königin der Passagiere' ist unglaublich luxuriös ausgestattet. So befindet sich an Bord sogar ein Hallenschwimmbad. Die Titanic beeindruckt nicht nur wegen ihres Komforts und ihrer Größe, sondern auch wegen der vermeintlichen Sicherheit. Sie gilt als praktisch unsinkbar. Von der an der Südküste Englands gelegenen Hafenstadt Southampton sticht der Luxusdampfer am 10. April 1912 in See.

Vier Tage später steuert die Titanic auf einen Eisberg zu. Der ranghöchste Offizier William Murdoch (Richard Leech) befiehlt, die Maschinen umgehend zu stoppen. Doch die Titanic kann dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Kurz vor Mitternacht rammt der gewaltige Dampfer den Eisberg und fängt sofort an, vollzulaufen. Drei Stunden später geht das vermeintlich sicherste Schiff der Welt unter. Da wegen der angeblichen Unsinkbarkeit und aus wirtschaftlichen Interessen viel zu wenige Rettungsboote an Bord vorhanden sind, überleben gerade mal 500 der insgesamt 2000 Passagiere den tragischen Unfall. Um der gutbetuchten Kundschaft auch beim Ausstieg einen besonderen Service bieten zu können, blieben die Aufgänge aus der dritten Klasse sogar abgesperrt.
Regisseur Roy Ward Baker legt einen besonderen Wert auf eine realitätsgetreue Darstellung des Schiffsunglücks. Um die letzten drei Stunden der Titanic vor ihrem Untergang so sorgfältig wie möglich nachzukonstruieren, befragte der Brite zahlreiche Überlebende der Katastrophe. So beruft sich Baker unter anderem auf den Augenzeugenbericht von Commander Boxhall, vierter Offizier an Bord des Luxusdampfers.

Das authentische Drama von 1958 verzichtet darauf, einzelne Besatzungsmitglieder für ihre Fahrlässigkeiten anzuprangern. Der Regisseur konzentriert sich auf die emotionalen Reaktionen von Passagieren und Mannschaft während der letzen drei Stunden vor dem Untergang der Titanic. Drehbuchautor Eric Ambler hat die wahre Geschichte mit Bravour für die Leinwand bearbeitet. Der Spannungsgrad der britischen Produktion reicht ohne Frage an das international erfolgreiche Hollywooddrama "Titanic" mit Superstar Leonardo DiCaprio heran. Realistischer als die romantischere moderne Interpretation des Unglücks ist Bakers Darstellung dabei auch.
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