Kiss of the Dragon (fsk 18) - 2001 | FILMREPORTER.de
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Kiss of the Dragon (fsk 18)

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelKiss of the Dragon
GenreAction, Thriller
Land & Jahr Frankreich/USA 2001
Verkaufsstart    24.06.2002 (Universum Film)
FSK & Länge ab 18 Jahren • 94 min.
RegieChris Nahon
DarstellerLaurence Ashley, Jet Li, Bridget Fonda, Tchéky Karyo, Max Ryan, Frederick Young
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenDVDsbewerten
DVD Extras: Making of • Interviews • Trailer • Bildergalerie • Bio- und Filmografien

Brutale aber stilvolle Martial-Arts von Luc Besson

Der chinesische Geheimagent Liu Siu-jian (Jet Li) soll in Europa den asiatischen Drogenhändler Mr. Big (Frederick Young) festnehmen. Dafür arbeitet er in Paris mit einer französischen Spezialeinheit zusammen. Der cholerische Inspektor Richard (Tchéky Karyo) hat nicht viel für den neuen Kollegen übrig und zeigt seine Abneigung offen. Die beiden beschatten den Kriminellen in einem Nobelhotel, wo dieser sich mit zwei Prostituierten vergnügt. Dabei wird Mr. Big von einer der Frauen ermordet. Siu-jian und Richard, die das Geschehen per Videoaufzeichnung verfolgen, befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Inspektor Richard stürmt den Tatort und erschießt mit Siu-jians Waffe eine der Prostituierten. Er ist in die Drogengeschäfte involviert und will sich seines lästigen chinesischen Kollegen entledigen. Dieser erkennt, dass ihm eine Falle gestellt wurde und ergreift die Flucht. Siu-jian ist ab sofort Frankreichs meistgesuchter "Verbrecher". Doch es gelingt ihm, das Überwachungsvideo an sich zu nehmen, mit dem er seine Unschuld beweisen könnte. Auf sich allein gestellt und in ungünstiger Ausgangsposition, rollt Siu-jian das Feld von hinten auf.
Das Drehbuch zu "Kiss of the Dragon" basiert auf einer Kurzgeschichte von Jet Li (Siu-jian) und wurde von Frankreichs Star-Regisseur Luc Besson überarbeitet. Die extreme Schwarz-Weiß Zeichnung der Charaktere erinnert an japanische Manga. Die Actionszenen sind sehr brutal. Minütlich brechen die Knochen und spritzt das Blut. Trotz der Brutalität sind die Kampfszenen sehr gelungen, Jet Lis Eleganz und Dynamik kommen voll zum Tragen. Dabei legte Regisseur Chris Nahon Wert auf einen hohen Realitätsbezug. Lediglich zwei Kampfszenen wurden mit Hilfe von Seilen für Flugeinlagen gedreht. Das ist ungewöhnlich für einen Martial-Arts-Film.

Seinen Titel verdankt der Thriller der finalen Kampfszene, an deren Ende Jet Li seinem Gegner mit einer Akkupunkturnadel in einen "verbotenen" Punkt im Nacken sticht. Diese Methode wird Kuss des Drachens (engl: Kiss of the Dragon) genannt und soll zweierlei bewirken: Der Gegner ist gelähmt, bleibt aber bei vollem Bewusstsein. Das Blut staut sich im Kopf und lässt die Adern platzen. Dies resultiert in einer Szene, die Nahon sehr "anschaulich" inszeniert. Unfähig sich zu bewegen, fließt Siu-Jians Endgegner das Blut aus Augenhöhlen, Nase, Mund und Ohren. Das entbehrt hier zwar jeder Realität, unterstreicht aber den fiktiven Charakter des modernen Märchens.
Kiss of the Dragon (fsk 18)

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8,3
6,0 (Filmreporter)     
 (3 User)

Meinungen

Es wird nie langweilig

Ich habe diesen Film zu Hause auf DvD. Da ich so ein großer Fan von Jet LI bin, gucke ich den Film öfters. Es gab schon Tage, an denen ich den Film drei mal an einem tag... mehr
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