Im Zeichen der Libelle - 2002 | FILMREPORTER.de
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Im Zeichen der Libelle

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelDragonfly
GenreThriller
Land & Jahr USA 2002
Verkaufsstart    05.12.2002 (Buena Vista Home Entertainment)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 100 min.
RegieTom Shadyac
DarstellerKevin Costner, Kathryn Erbe, Kathy Bates, Meg Thalken, Susanna Thompson, Moné Walton
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsDVDsbewerten
DVD Extras: Audiokommentar • Blick hinter die Kulissen • Interview mit einer Expertin zum Thema "Nahtod-Erfahrung und Erlebnisse im Jenseits" • 8 zusätzliche Szenen

Der Arzt Joe Darrows hat ein erfolgreiches und erfülltes Lebens. Zumindest bis der Tod den Chef der Notaufnahme des Chicago Memorial Hospitals aus der Idylle reißt. Seiner Frau und Ärztin Emily (Susanna Thomson) stürzt auf einer medizinischen Hilfemission in Südamerika mit dem Bus in einen reisenden Gebirgsfluss. Zwar haben die Behörden den Körper der Ärztin nicht gefunden, an ihrem Tod besteht - außer für Joe - jedoch kein Zweifel. Statt den Vorfall mit seiner Trauer zu verarbeiten, arbeitet Joe Tag und Nacht. In seinem Alltag häufen sich derweil unerklärliche Phänomene. Überall taucht das selbe, rätselhafte Zeichen auf, Kinder auf Emilys Krebsstation berichten davon, auf der Schwelle zum Tod von Emilys Geist beauftragt zu sein, Joe eine Nachricht zu überbringen, selbst sein Papagei scheint ihm etwas sagen zu wollen. Libellen - als Perpetuum Mobile, in Harz gegossen oder anderer Form kreuzen Joes Weg immer häufiger. Die Libellen - Emilys Lieblingstier - scheinen geradezu ein Eigenleben zu entwickeln. Joe beginnt den Phänomenen nachzugehen. Eine erste Spur führt ihn zu Schwester Madeline (Linda Hunt), die Joes Erfahrungen keineswegs dem Reich der Einbildung zuschreibt.
So spannend und unterhaltend Mysterien für den Kinozuschauer oft sind, so langweilig und uninspiriert nudelt Regisseur Tom Shadyac die Mysterieschnulze ab. Da nützen keine noch so schönen Aufnahmen Venezuelas, keine exotischen "Wilden". Viel zu klischeehaft ist der Plot vom aufrechten Naturwissenschaftler, der sich von den Fakten von Übersinnlichen Erscheinungen überzeugen lässt. Zu durchschaubar ist auch der Fortgang, der uns zwangsläufig an den Unfallort führt. Soll damit etwa die langweilige Geschichte mit etwas Ethnokitsch verkleistert werden? Wie viele Beweise für das übersinnliche Geschehen wir ertragen müssen bis der Protagonist überzeugt ist, wie zäh sich der Handlungsstrang entwickelt, der Langeweile sind kaum Grenzen gesetzt. "Im Zeichen der Libelle" hinterlässt kein nachhaltigen Eindruck - gerade mal einen schalen Nachgeschmack. Da hilft wohl nur eine Mosterpackung Popcorn.

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