Good Bye, Lenin! - 2001 | FILMREPORTER.de
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Good Bye, Lenin!

Medium: Leih LeihDVD
OriginaltitelGood Bye, Lenin!
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2001
Verleih ab    18.09.2003 (Warner Home Video)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 117 min.
RegieWolfgang Becker
DarstellerDaniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas, Alexander Beyer
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten
DVD Extras: Audiokommentar, • Bio- und Filmografien, • Zeittafel der Ereignisse, • Teaser, • Trailer, • TV-Spots

Wolfgang Beckers DDR in 79 qm Plattenbau

DDR, Herbst 1989: als die Mutter (Katrin Saß) von Alex (Daniel Brühl) zusammenbricht lautet die Diagnose Herzinfarkt. Acht Monate Koma sind die Folge. Zur gleichen Zeit kollabiert auch Erich Honeckers Arbeiter- und Bauernstaat. Während die engagierte Sozialistin die Wiedervereinigung verschlummert, feiern Coca-Cola und Co. ihren Siegeszug zwischen Dresden und Leipzig. Wie soll das ein geschwächtes Kommunistenherz überstehen? Gar nicht. Deshalb zieht Alex los, um in 79 Quadratmetern Plattenbau die ehemalige DDR wieder aufzubauen. Alte Spreewald-Gurkengläser und Mokka Fix Gold-Kaffee werden organisiert, quietschblaue Trabis auf Vordermann gebracht und sogar Honnis Konterfei wieder aus dem Sperrmüll gezerrt.
Dem amüsierten Zuschauer bietet sich ein feines Stück DDR-Konsumgeschichte im Schnelldurchlauf. Klar, dass auch "Der schwarze Kanal" und DDR-Nachrichten Marke Eigenbau über den heimischen Bildschirm flimmern. Regisseur Wolfgang Beckers Szenario ist ebenso absurd wie denkbar.

Genau diese Spannung zwischen Satire und Realitätsnähe verleiht dem Film seinen besonderen Charme, zumal es sich der Regisseur nicht nehmen lässt, an beiden Systemen leise, aber dennoch hörbare Kritik zu üben. Durchsetzt mit historischen Originalbildern und eingerahmt von einer wunderbar zarten Liebesgeschichte fieselt der Film wieder sorgfältig das auseinander, "was zusammengehört". Das macht Becker allerdings gleich 120 Minuten lang, so lang, dass sich der Film am Ende in seinen zerfaserten Nebenhandlungen verliert. Schade, aber wahrscheinlich ist es, wie mit Ikeas Billyregal: Aufbauen in 10 Minuten, aber wehe, man versucht, es wieder auseinander zu bauen...
Good Bye, Lenin!

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8,0
8,0 (Filmreporter)     
 (20 User)

Meinungen

Schöner Film! Man lernt neue ansichten über die DDR und die BDR kennen und da der Film so gefühlvoll umgesetzt ist, macht es einfach spaß, ihn zu gucken!
22.11.2007 18:06 Uhr - (=me=)

Trailer: 

Trailer zu "Good Bye, Lenin!"

DDR, Herbst 1989: als die Mutter (Katrin Saß) von Alex (Daniel Brühl) zusammenbricht lautet die Diagnose Herzinfarkt. Acht Monate Koma sind die Folge. Zur...  Clip starten
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