Die Leiden des jungen Werthers - 1975 | FILMREPORTER.de
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Die Leiden des jungen Werthers

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelDie Leiden des jungen Werthers
GenreDrama
Land & Jahr Deutsche Demokratische Republik 1975
Verkaufsstart    25.03.2003 (Icestorm Entertainment GmbH)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 101 min.
RegieEgon Günther
DarstellerKatharina Thalbach, Hans Jürgen Wolf, Hilmar Baumann, Heinz Dieter Knaup, Herwart Grosse, Dieter Mann
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
DVD Extras: Biografien und Filmografien von Egon Günther, Hans-Jürgen Wolf und Katharina Thalbach • Bilder-Galerie • Original DEFA Spielfilm-Trailer • Kino-Aushangfotos • Aus der Reihe Filmberufe: Die Standfotografin Christa Köfer und die Kostümbildnerin Christiane Dorst

Wilhelm (Klaus Piontek) übergibt in Leipzig die Briefe von Werther (Hans Jürgen Wolf) dessen Verleger. Gemeinsam lesen sie die Schriftstücke durch, vor ihrem Auge erwacht die unglückliche Liebe des jungen Mannes zum Leben. Auf einem Ball lernt Werther (Hans Jürgen Wolf) die junge Lotte (Katharina Thalbach), Tochter eines Amtmannes, kennen und verliebt sich in sie. Er wird zum Dauergast in ihrem Haus, freundet sich mit ihren zahlreichen Geschwistern an. Doch seiner Liebe ist ohne Aussicht auf Erhörung, denn Lotte ist mit Albert (Hilmar Baumann) verlobt, der seiner künftigen Gattin eine gesicherte Zukunft bieten kann. Werther hingegen ist ein hoffnungsloser Romantiker, der gegen die herrschenden gesellschaftlichen Konventionen aufbegehrt. Um dem ständigen Schmerz von unerwiderter Liebe zu entfliehen, nimmt der junge Mann eine stupide Arbeit in der Kanzlei eines Gesandten an. Doch der dünkelhafte Adel lässt ihn von seiner Arbeitsstätte fliehen und die Nähe von Lotte suchen. Die ist jedoch inzwischen verheiratet und weist seine leidenschaftlichen Liebesbekundungen weiter ab.
Johann Wolfgang von Goethes wohl bekanntester Sturm und Drang-Roman wird in der Adaption neben dem revolutionären Gehalt zusätzlich politischen Raum gegeben. Verschiedene Milieus werden gegenübergestellt. Auf der einen Seite steht der dünkelhafte, mit Arroganz behaftete Adel, auf der anderen Seite das glückliche Leben der Landbevölkerung. Die Adligen werden als Karikaturen von versimpelten Menschen dargestellt, die Landbevölkerung als warm gezeichnete einfache Menschen.

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