Miffo - 2003 | FILMREPORTER.de
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Miffo

OriginaltitelMiffo
GenreKomödie
Land & Jahr Schweden 2003
Kinostart    16.09.2004 (Arsenal Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 98 min.
RegieDaniel Lind Lagerlöf
DarstellerJonas Karlsson, Livia Millhagen, Ingvar Hirdwall, Isa Aouifia, Robin Keller, Fyr Thorvald Strömberg
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Miffo heißt soviel wie Dummkopf. Was passiert, wenn sich zwei Dummköpfe verlieben, zeigt der gleichnamige Film. Die Geschichte ist simpel: Frisch vom Priesterseminar, will Tobias (Jonas Karlsson) in einem schwedischen Vorort Gutes tun. Auf der Suche nach seinen Schäfchen trifft er auf die kettenrauchende Carola (Livia Millhagen), es ist Liebe auf den ersten Blick. Tobias, der sich selbst als tolerant bezeichnet, hat Zweifel gegenüber der Rollstuhlfahrerin und Angst vor seinen Gefühlen. Er redet sich ein, dass sie zu unterschiedlich seien, um ein glückliches Paar zu werden. Nach einer wüsten Szene trennen sich die beiden im Streit. Damit beginnt für Tobias ein neues Leben. Er wechselt seine Stelle, ist wieder mit seiner Ex-Freundin Jenny zusammen und plant seine Hochzeit. Doch noch während der Hochzeitsfeier wird ihm bewusst, dass er einen Fehler begangen hat.
Mit viel originellem Witz und schwarzem Humor inszeniert Daniel Lind Lagerlöf eine luftige Liebeskomödie. Obwohl der Film vor sozialen Problemen nur so trieft, werden sie nicht beklagt oder moralisiert. Sie gehören lediglich zum täglichen Kampf der Protagonisten. Viel wichtiger ist die Sicht auf eine Welt jenseits aller Klischees. Carola ist zum Beispiel nicht das typische arme Mäuschen, das nach einem tragischen Unfall im Rollstuhl gelandet ist, sondern eine lebenslustige, aber faule Göre, die zu einem Grossteil selbst an ihrer misslichen Lage schuld ist. Der junge Priester Tobias hat ein Privatleben, kann damit aber überhaupt nicht umgehen. Auch beruflich läuft nichts, wie er es gerne hätte. Trotz alledem sind Carola und Tobias keine Loser, sondern einfach Menschen, die mit ihren Problemen, Fehlern und Macken zu Rande kommen müssen. Genau diese Normalität macht den Reiz der Geschichte aus.

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