Schöne tote Mädchen - 2002 | FILMREPORTER.de
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Schöne tote Mädchen

OriginaltitelFine mrtve djevojke
GenreThriller
Land & Jahr Kroatien 2002
Kinostart    28.10.2004 (Globus-Film)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 80 min.
RegieDalibor Matanic
DarstellerOlga Pakalovic, Nina Violic, Krezimir Mikic, Inge Appelt, Ivica Vidovic, Jadranka Ðokic
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Das lesbische Pärchen Mare (Nina Violic) und Iva (Olga Pakalovic) zieht in ihre neue Wohnung in einem ruhigen Stadtteil von Zagreb. Vermieter Olga (Inge Appelt) und ihr Mann Blaz (Ivica Vidovic) nehmen die beiden Frauen zunächst sehr freundlich auf. Olga ist jedoch extrem herrschsüchtig und möchte alles unter ihrer Kontrolle haben. Ihr Sohn Daniel (Krezimir Mikic) führt ein Lebensmittelgeschäft, in dem alle aus dem Haus einkaufen. Auch die anderen Mieter im Haus haben bizarre Angewohnheiten: Herr Lasic, ein ehemaliger Soldat verprügelt regelmäßig seine Frau, nur weil sie ihm keinen Sohn geboren hat. Im Dachgeschoss praktiziert der alkoholabhängige Gynäkologe Dr.Peric (Boris Miholjevic), der sich auf illegale Abtreibungen spezialisiert hat. Und dann ist da noch der alte Herr Rukavina, der seine verstorbene Frau mumifiziert in der Wohnung aufbewahrt und äußerster Ruhe verlangt. Daniel versucht bei Iva zu landen, doch sie lässt ihn kalt abblitzen. Die Situation wird zunehmend bedrohlicher für Iva und Mare, das Haus entpuppt sich als wahres Tor zur Hölle. Durch die Hetzjagd der bösartigen Olga, die sich für ihren Sohn bei Iva rächen will, verschwören sich die anderen Mieter gegen die beiden jungen Frauen. Schließlich eskaliert das Szenario - kommt es zu Mord und Totschlag?
Mit durchdringender Schonungslosigkeit rechnet der kroatische Regisseur Dalibor Matanic mit der weitverbreiteten Intoleranz vieler seiner Landsleute ab. Er zeigt ein düsteres Bild der modernen kroatischen Gesellschaft auf, in der Außenseiter von vornherein nicht akzeptiert werden. Dieses Drama über den Kampf um Toleranz durchbricht Matanic mit einer großzügigen Portion schwarzem Humor. Auf dem 49. Filmfest im kroatischen Pula erhielt der im Stil des Cinema Noir fotografierte Thriller neben dem Publikumspreis höchste Auszeichnungen für Produktion und Fernsehrollen.

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