Reine Chefsache - 2004 | FILMREPORTER.de
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Reine Chefsache

Medium: KINO_CH
OriginaltitelIn Good Company
AlternativSynergy
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    21.04.2005 (Filmcoopi)
FSK & Länge 109 min.
RegiePaul Weitz
DarstellerDennis Quaid, Topher Grace, Scarlett Johansson, Marg Helgenberger, David Paymer, Clark Gregg
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Komödie mit subtilem Witz und Situationskomik

Das Leben von Dan Foreman (Dennis Quaid) scheint perfekt: Seit 20 Jahren arbeitet er als Anzeigenleiter erfolgreich für die wöchentliche Zeitschrift "Sports America". Seine älteste Tochter Alex (Scarlett Johansson) wurde gerade von der NYU angenommen, und seine Frau Ann (Marg Helgenberger) erwartet ihr drittes Kind. Mit dem idyllischen Leben ist es vorbei, als der Verlag von "Globecom" aufgekauft wird und der 26-jährige Carter Duryea (Topher Grace) für schlanke Strukturen und einen erhöhten Anzeigenumsatz sorgen soll.

Der ehrgeizige Jungspund degradiert Dan zu seinem "zweiten Flügelmann" und entlässt die ersten Mitarbeiter. Weil er das Geld dringend benötigt, macht Dan gute Miene zum bösen Spiel und versucht, sich mit seinem neuen Chef zu arrangieren. Gar nicht so einfach, wenn der halb so alt ist und sich eines Tages auch noch selbst zum Abendessen einlädt. Dabei lernt Carter Ann kennen. Während die beiden Männer im Büro mehr oder weniger gut miteinander auskommen, beginnt er heimlich eine Affäre mit ihr. Eines Tages kommt Dan dahinter.
Paul und Chris Weitz feierten bereits mit "American Pie" und der Oscar-nominierten Nick-Hornby-Verfilmung "About a Boy" große Erfolge. Jetzt führte Paul zum ersten Mal allein Regie, auch das Drehbuch stammt aus seiner Feder. Trotz des ernsten Themas ist "Reine Chefsache" eine herzerwärmende Komödie, in der die einzelnen Charaktere gerade wegen ihrer Schwächen sympathisch und menschlich rüberkommen.

Dennis Quaid spielt ein "Fossil", das an Tradition und alte Werte glaubt, und sich plötzlich einem unerfahrenen Jüngelchen gegenübersieht. Topher Grace muss als Hotshot Carter Duryea erkennen, dass Ehrgeiz und Karrieresucht ihren Preis fordern. Er hat keine Freunde, seine Frau hat ihn nach nur sieben Monaten Ehe verlassen, keiner seiner Angestellten mag ihn. Mit Feingefühl, intelligenten Dialogen, subtilem Witz und Situationskomik inszenierte Weitz einen Film über zwei Männer, die die Kontrolle über ihr berufliches und privates Leben verlieren. Auf unterschiedliche Weise versuchen sie, mit den daraus resultierenden Herausforderungen fertig zu werden. Ob sie sie meistern werden? Wer weiß...
Reine Chefsache

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5,8
6,0 (Filmreporter)     
 (5 User)

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