Das größte Spiel seines Lebens - 2005 | FILMREPORTER.de
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Das größte Spiel seines Lebens

OriginaltitelThe Greatest Game Ever Played
GenreDrama
Land & Jahr USA 2005
Kinostart    08.06.2005 (Buena Vista International (Germany))
FSK & Länge ab 0 Jahren • 121 min.
RegieBill Paxton
DarstellerTim Peper, Steven Wallace Lowe, Mike 'Nug' Nahrgang, Dawn Upshaw, James Bradford, Marc James Beauchamp
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerDVDsbewerten

Amerika, Anfang des 20. Jahrhunderts. Der kleine Francis Ouimet (Matthew Knight) verdient sich ein wenig Taschengeld als Caddie auf dem Golfplatz. Bald schon entdeckt er seine Liebe zu der exklusiven Sportart. Als er einen Golfball findet, übt er jede Nacht heimlich in seinem Zimmer. Schon bald wird sein Talent auch von anderen bemerkt und gefördert. Jahre später fördern Hobby-Golfer Ted Hastings (Justin Ashforth) und Golfschlägerhersteller Alec Campbell (Luke Askew) den immer besser spielenden Francis (Shia LaBeouf). So kann der Sohn irischer Einwanderer an einem wichtigen Amateurgolfer-Spiel teilzunehmen. Obwohl dies gegen die Konventionen ist. Golf gehört lange Zeit zu den Sportarten, die nur reichen Menschen von guter sozialer Herkunft vorbehalten war. Auch Francis Vater (Elias Koteas) ist gegen die Teilnahme an dem Spiel. Er möchte, dass sein Sohn ein ordentliches Handwerk erlernt, mit dem er seine Familie ernähren kann. Im Golf sieht er keine Zukunft für Francis. Der muss versprechen, die Leidenschaft aufzugeben, falls er das Spiel nicht gewinnt und er verliert. Fortan arbeitet er - wie es von ihm verlangt in einem bürgerlichen Beruf. Doch glücklich wird er damit nicht. Schließlich bietet sich ihm eine letzte Möglichkeit, sich und seinem Vater zu beweisen, was in ihm steckt. Er will an den US Open 1913 teilnehmen. Sein größter Gegner ist zugleich sein Idol, Harry Vardon (Stephen Dillane). Beistand während des Nerven zerreißenden Spiels erhält er nur von seinem Caddie, dem erst zehnjährigen Eddie Lowery (Josh Flitter).
"Das größte Spiel seines Lebens" ist ein weiteres Sportlerdrama aus dem Hause Disney. Das Konzept vom Underdog, der sich gegen widrige Umstände durchsetzten muss, um seinen großen Traum zu verwirklichen, ist allzu bekannt. Dieses Mal liegt dem Film sogar eine wahre Geschichte zugrunde. Das liebt Hollywood. "The Greatest Game Ever Played" ist die Verfilmung eines einmaligen Ereignisses in der Geschichte des Golfsports. Ein Außenseiter veränderte die starren Regeln der Golfclubs, die sich bislang gegen die Aufnahme von nicht standesgemäßen Sportlern gewehrt hatte - egal wie talentiert diese waren. Shia LaBeouf verkörpert die Rolle des Francis Ouimet mit Bravour. Einzig der erst 11-fährige Josh Flitter in der Rolle des kleinen pummeligen und vorwitzigen Caddies besitzt eine noch größere Leinwandpräsenz als LaBeouf. Er gibt dem Film den nötigen Witz. Ohne ihn wäre die Geschichte von Francis Ouimet zu einer sehr langweiligen Angelegenheit verkommen. Denn die Spielszenen des Golfturniers bieten für Golfuninteressierte nicht genügend Spannung. Regisseur Bill Paxton versucht zwar mit schnellen Schnitten und ungewöhnlichen Kamerafahrten a la Sir Alfred Hitchcock das Spiel spannend zu gestalten, mitunter wirkt dies aber zu bemüht. Golf ist nun mal kein schnelles Spiel. Ansonsten ist dem 51-jährigen mit seiner dritten Regiearbeit ein netter Familienunterhaltungsfilm gelungen.
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