Manufacturing Dissent - 2007 | FILMREPORTER.de
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Manufacturing Dissent

OriginaltitelManufacturing Dissent
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Kanada 2007
FSK & Länge 75 min.
RegieRick Caine, Debbie Melnyk
DarstellerDave Barber, Peter Bart, Tony Bennett, Elizabeth Bourgeois, Jose Bovee, Laura Bush
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Im Zentrum von Debbie Melnyk und Rick Caines Dokumentation steht der US-Amerikaner und Filmemacher Michael Moore. Sie begleiteten den Kollegen auf seiner Promotionstour von "Fahrenheit 9/11" im Jahr 2004 durch die USA. Dabei konzentrieren sich Melnyk und Caine vor allem auf Moores Arbeit als Dokumentarfilmer und kritisieren seine ihrer Meinung nach zu manipulativen Techniken und Recherche-Methoden. Ganz im Stile einer echten Moore-Doku, bemühen sich die Kanadier um ein Interview mit dem US-Regisseur. Dabei verweisen sie auf "Roger und ich", Michael Moores erster aufsehenerregende Doku aus dem Jahr 1989. Damals versuchte er angeblich vergeblich, ein Interview mit Roger Smith, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden von General Motors, zu bekommen. Doch wie schon Moore gelingt es auch Melnyk und Caine nicht, ein Interview zu ergattern. Immer wieder werden sie auf später vertröstet. Von Moores Mitarbeitern werden sie bei bestimmten Veranstaltungen mit der Drohung polizeilicher Gewalt gar des Ortes verwiesen.
Die Kanadier Debbie Melnyk und Rick Caine waren begeisterte Michael Moore Fans, als sie mit ihrer Arbeit an "Manufacturing Dissent" begannen. Im Laufe ihrer Recherchen und ihrer vergeblichen Versuche, ein Interview mit ihrem Vorbild zu ergattern, erhielt ihre Dokumentation eine dramatische Wende. Mit subtil ironischem Unterton gehen die Kanadier dem Phänomen Michael Moore auf den Grund. Ohne in die Lächerlichkeit zu verfallen, adaptieren die Regisseure Moores Filmstil. Nicht selten hat man als Zuschauer den Eindruck, in einer echten Michael Moore Doku zu sein. Melnyks und Caines Kritik richtet sich ausschließlich gegen Moores Techniken als Dokumentarfilmer. Diese entsprächen nicht dem Prinzip einer Dokumentation und würden gutgläubige Zuschauer in die Irre führen. Dennoch sei Michael Moore als Person und Filmemacher äußerst wichtig, da er unkorrekte Dinge beim Namen nennt, ohne auf die Konsequenzen zu achten, so die Regisseure - ein Zwiespalt dem sie sich nicht entziehen.
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