Auge in Auge - 2008 | FILMREPORTER.de
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Auge in Auge

OriginaltitelAuge in Auge
AlternativK wie Kino - Wer hat Angst vorm deutschen Film? (Arbeitstitel); Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte
UntertitelEine deutsche Filmgeschichte
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2008
Kinostart    03.07.2008 (Zorro Film)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 106 min.
RegieMichael Althen, Hans Helmut Prinzler
DarstellerMichael Ballhaus, Doris Dörrie, Andreas Dresen, Dominik Graf, Wolfgang Kohlhaase, Caroline Link
Homepage http://www.augeinauge.de
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Kurzweilige Tour durch die deutsche Filmgeschichte

Die Geschichte des Deutschen Films lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise erzählen. Filmhistoriker Hans Helmut Prinzler und Journalist Michael Althen haben sich ein erfrischend anderes Konzept zurechtgelegt: Zehn prominente Filmschaffende, darunter der Kameramann Michael Ballhaus und die Regisseure Wim Wenders, Tom Tykwer und Doris Dörrie übernehmen die Patenschaft für je einen Klassiker. Anhand einzelner Szenen erläutern sie, was nach ihrer Meinung das Werk filmhistorisch auszeichnet. Persönliche Erinnerungen und Vorlieben stehen neben Beobachtung zu Kamera und Dialogführung. In rasanten Zusammenschnitten ruft die Dokumentation die Vielfalt und Widersprüchlichkeit des Deutschen Films ins Gedächtnis und begibt sich auf die Suche nach der Frage, was denn deutsch am Deutschen Film ist.
Nach aufwendigen Bemühungen um die Rechte haben persons|123534|Hans Helmut Prinzler> und Michael Althen Filmausschnitte und anderes Material zu über 250 Filme zusammengetragen, die ihrer Ansicht den Deutschen Film am besten repräsentieren. Von den Gründerjahren bis ins 21. Jahrhundert reicht der Bogen, den ihre Dokumentation schlägt.

Auch wer kein großer Cineast ist, wird im Kaleidoskop der Filmgeschichte auf Altbekanntes treffen. Langweilig wird die Dokumentation dank schneller Schnitte und prominenter Filmpaten nicht. Hier plaudert Michael Ballhaus über das erste Mal, als er die 360-Grad Kamera an Rainer Werner Fassbinders Set einsetzte, da erinnert sich Tom Tykwer an die Alpträume, die ihm Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" als Kind bereitete.

Kussszenen werden aneinandergereiht, die rauchende Marlene Dietrich und die rennende Franka Potente nebeneinander gestellt. Das Wühlen im kollektiven Bildgedächtnis löst immer neue Assoziationen aus, die letztlich ein eindrucksvolles Panorama des Deutschen Films abgeben. Die Dokumentation macht Lust, viele Klassiker wieder zu sehen und hält auch für ausgewiesene Kinoexperten noch Entdeckungen bereit.
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Wer vom deutschen Film spricht, denkt zuerst an biedere Heimatfilme, mittelmäßige Komödien oder monumentale NS-Inszenierungen. Wie viel mehr den Film aus...  Clip starten
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