Star Trek: Raumschiff Enterprise - 1966 | FILMREPORTER.de
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©Paramount Pictures

Star Trek: Raumschiff Enterprise

OriginaltitelStar Trek
AlternativStar Trek: TOS
GenreScience Fiction, TV-Serie
Land & Jahr USA 1966
RegieLawrence Dobkin, John Erman.m, Robert Gist
DarstellerNichelle Nichols, Leonard Nimoy, William Shatner, DeForest Kelley, Nichelle Nichols, James Doohan
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Spannende Abenteuer um Spock, Kirk, Pille und Co.

Im Jahr 2263 macht sich das Raumschiff U.S.S. Enterprise zu einer Fünf-Jahres-Mission auf. Ziel ist es, in ferne, unbekannte Welten vorzustoßen und neue Lebensformen kennen zu lernen. Das Kommando auf der Brücke hat James Tiberius Kirk (William Shatner). Einfallsreichtum, Scharfsinn und ein wenig Schlitzohrigkeit zeichnen ihn aus und machen ihn zum allseits beliebten Chef der 431-köpfigen Besatzung. Diese ist bunt zusammengewürfelt und besteht sowohl aus Erdenbürgern als auch aus Außerirdischen. Die bekanntesten Mitglieder der Crew sind Halbvulkanier Spock (Leonard Nimoy), Techniker Scotty (James Doohan), Arzt "Pille" alias Leonard McCoy (DeForest Kelley), Nachrichtenoffizier Uhura (Nichelle Nichols) und Navigator Hikaru Sulu (George Takei). Gemeinsam stehen sie jedes Abenteuer durch. Und von denen gibt es viele: In insgesamt 79 Folgen wird die Besatzung der Enterprise von Bösewichten attackiert und Viren befallen, von Größenwahnsinnigen entführt oder auf fremden Planeten festgehalten. Spaltungen der Persönlichkeit sind ebenso an der Tagesordnung wie giftige Gase, verführerische Sirenen oder gedankenkontrollierende Tyrannen. Hin und wieder kommt die Besatzung auch zwischen die Fronten kriegerischer Planeten oder sie muss die Erde vor der Zerstörung retten. Dank den verschiedensten Eigenschaften und Fähigkeiten der einzelnen Protagonisten gelingt es jedoch immer, Erde, Raumschiff und einen Grossteil der Crew zu retten.
"Raumschiff Enterprise" machte den Beginn zu Star Trek, der bisher langlebigsten TV-Serie. Aus der anfänglich zuschauerschwachen Science Fiction Geschichte wird mit den Jahren ein absolutes Kultereignis. Unzählige Homepages, Clubs und Treffen sind heute Star Trek gewidmet. Sogar die eigens für die Serie entwickelte Sprache Klingonisch wird von einigen besonders engagierten Fans gesprochen. Das erste Mal ausgestrahlt wird die Sendung am 8. September 1966. Damals ist das Thema der Raumfahrt noch nicht allzu aktuell, die Zuschauerzahl eher spärlich. Auf Grund der schwachen Einschaltquoten will NBC die Serie bald absetzen. Zahlreiche Protestbriefe verhindern dies jedoch. Nach der Mondlandung erlebt die Sendung ihren ersten Boom. Die Serie ist sehr ungewöhnlich für ihre Zeit.

Immer wieder werden unter dem Deckmantel von "Science Fiction" gesellschaftskritische Themen aufgegriffen, die es sonst wohl nie ins Fernsehen geschafft hätten. Gene Roddenberry, Erfinder der Geschichte und Drehbuchautor, benutzt das Format um seine Vision der Gesellschaft darzustellen. Mit der multikulturellen Besatzung ist er seiner Zeit weit voraus. So hat Uhura als Afroamerikanerin eine Stelle inne, die weit über das damalige Rollenbild der schwarzen Frau hinausgeht. Nichelle Nichols ist eine der ersten Schwarzen, die eine große Rolle im amerikanischen Fernsehen spielen kann. Außerdem bringt sie mit Shatnerden ersten TV-Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen auf den Bildschirm. Damit nicht genug: Roddenberry setzt sogar damalige Feindbilder wie Russen oder Japaner als positiv besetzte Besatzungsmitglieder ein. Auch mit Außerirdischen als Teil der Crew betritt er Neuland. Halbvulkanier Spock wird zuerst sogar von den Fernsehverantwortlichen als untauglich erklärt, da er dem Teufel ähneln würde. Dies könnte die Zuschauer beunruhigen, so ihre Begründung. Doch Spock wird durch seine friedliche, oftmals kühle Art zum Liebling der Serie. Neben seiner multikulturellen Crew setzt Roddenberry mit der Verurteilung aggressiver Expansionspolitik ein Signal in der vom Kalten Krieg beherrschten Zeit. Die Enterprise darf sich nicht in fremde Kulturen einmischen und Gewalt gilt immer als letztes Mittel. So setzt sich die Besatzung nur gegen kriegerische Feinde zur Wehr und auch nur dann, wenn Verhandlungsversuche gescheitert sind.

Nebst dem gesellschaftlichen und politischen Aspekt verblüfft die Serie mit technologischen Visionen. Nie zuvor sind die Menschen dem Universum so nah gekommen. Einige Ideen sind aus purer Not entstanden, so etwa das Beamen: Die Inszenierung von Raumschifflandungen war zu teuer, deshalb musste eine andere Möglichkeit gefunden werden, um Protagonisten auf Planeten zu bringen. Nach drei erfolgreichen Staffeln kommen die Abenteuer von Captain Kirks Raumschiff Enterprise vorläufig zum Ende. Das "Star Trek"-Universum lebt danach in zahlreichen Spielfilmen und weiteren TV-Serien weiter.
Star Trek: Raumschiff Enterprise

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Bewertung
6,0
 (4 User)

Meinungen

viele neue Szenen & eine seltene Episode

Die Raumschiff Enterprise DVDs sind auf DVD so interessant, weil sehr viele neue Szenen einegefügt wurden, die man als deutscher Zuschauer bisher nicht zu sehen bekommen hat.... mehr
03.12.2004 00:11 Uhr - ripley

Trailer: 

Star Trek: Raumschiff Enterprise

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