Verliebt in Berlin - 2005 | FILMREPORTER.de
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Verliebt in Berlin

OriginaltitelVerliebt in Berlin
GenreRomanze, Telenovela
Land & Jahr Deutschland 2005
KinoDeutschland
RegieJoris Hermans, Andreas Morell, Hans-Henning Borgelt
DarstellerManuel Cortez, Claudia Weiske, Susanne Szell, Alexander Sternberg, Lara-Isabelle Rentinck, Clayton Nemrow
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsDVDsbewerten

Telenovela mit Newcomerin Alexandra Neldel

Hauptschauplatz der Verwicklungen und Intrigen ist die Modefirma "Kerima Moda". Im Vordergrund steht das Landei Lisa Plenske (Alexandra Neldel). Sie ist nach Berlin gekommen, um in der Modebranche zu arbeiten. Ihr Chef ist der gut aussehende David Seidel (Mathis Künzler), in den sich Lisa sofort, unwiderruflich und unsterblich verliebt. Nur ist David leider mit der Mitgesellschafterin der Firma verlobt und obendrauf noch ein lockerer Frauenheld.

Lisas bester Freund Jürgen betreibt einen Kiosk und steht ihr immer mit Rat und Tat zur Seite. Er sorgt für den gesunden Ausgleich zur schicken und manchmal künstlichen Modewelt. Zudem holt er mit nicht immer ganz galanten Bemerkungen und Handlungen unsere Heldin immer wieder abrupt auf den Boden der Tatsachen zurück. Es bleibt also abzuwarten, wer in der klugen Lisa Plenske am Ende mehr sieht als das unauffällige nette Zahnspangen tragende Mädel vom Land.
Ja, sie wird täglich mit Werbepausen ausgestrahlt. Und ja, es gibt immer einen Spannungsboden (Cliffhanger) zur nächsten Folge. Trotzdem handelt es sich nicht um eine Soap Opera, sondern um eine so genannte Telenovela. Der grundlegende Unterschied zwischen den TV-Formaten besteht in der Tatsache, dass die Telenovela eine abgeschlossene Handlung hat und die Soap so lange produziert wird, bis keiner mehr hinschauen mag. Der Zuschauer kann sich also nach ca. 200 Folgen auf ein Happy End freuen.

Ihre Ursprünge haben die Telenovelas in Lateinamerika. In Brasilien fiebern täglich Millionen dem Schicksal ihrer Helden nach. Längst ist sie aber auch aus dem Fernsehprogramm der Nordamerikas, Ost- und Südeuropas und selbst Afrikas nicht mehr wegzudenken. Auch im deutschen Fernsehen haben die verfilmten Grioschenromane seit Jahren ihren festen Platz. Nach "Bianca - Wege zum Glück" ist "Verliebt in Berlin" die zweite Telenovela, die in Deutschland produziert wurde. Mit durchschnittlich über 4,00 Millionen Zuschauer schlugen die ersten Staffeln sogar die RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Da verwundert es nicht, dass "Verliebt in Berlin" längst zu einer Marke geworden ist. Die Fans versammeln sich in Fanclubs, es gibt ein eigenes Magazin, diverse Logos, DVDs, CDs und alles, womit man sonst noch Geld verdienen kann. Selbst die Werbung hat den Trend erkannt und begonnen mit coolen Zahnspangenteenagern zu werben.

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