Take That: The Circus Live - 2009 | FILMREPORTER.de
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Take That: The Circus Live

OriginaltitelTake That: The Circus Live
AlternativTake That - The Circus
GenreMusikfilm
Land & Jahr Großbritannien 2009
KinoDeutschland
RegieMatt Askem
DarstellerRobbie Williams, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Gary Barlow und Co geben Konzert in Wembley

Am 5. Juli 2009 gaben Take That das letzte Konzert ihrer Circus-Tournee vor über 60.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion. Der Konzertmitschnitt zeigt einen die Show sowie eine Session in den Londoner Abbey-Road-Studios. Getreu ihrem Titel erweist sich das Konzert als farbenfrohes Spektakel. Vor einem leuchtend roten Zirkuszelt als Kulisse, umgeben von Artisten und Clowns spielen die vier ihre Songs. Dabei dürfen tanzbare Hits aus den 1990er Jahren wie "Could it be magic", "Never Forget" und "Relight my fire" nicht fehlen. Gleiches gilt für Balladen wie "Back for Good", dem Song auf der letzten gemeinsamen Single mit Robbie Williams. Zudem sind die vier verbliebenen Mitglieder in einem weniger aufwendigen Rahmen zu sehen. In den spärlich beleuchteten Abbey-Road-Studios, in denen schon die Beatles ihre Alben aufnahmen, spielen Take That überwiegend aktuelle Songs. Zwischen den Musikstücken schwelgen die jungen Musiker in persönlichen Erinnerungen.
"Alle Vögel singen, es ist ein schöner Tag" heißt es sinngemäß in "Hello", dem zweiten Song des Konzerts. Dieses Zitat bringt das Programm der ehemaligen Boygroup Take That auf den Punkt. Wer keine Lust auf fröhliche Popmusik hat, sollte die Finger von dem Konzertmitschnitt lassen. Alle anderen erwartet ansteckend gute Laune. Passend zum Titel "Circus" sind die Bühne und die Kostüme der Tänzer im Stil eines Zirkus' des 19. Jahrhunderts gestaltet. Natürlich sind die Farben schriller geraten. Bevor Take That die Bühne betreten, agieren Clowns und Artisten in strahlend blauen Kostümen vor der Kulisse eines knallroten Zeltes. Lob gebührt an dieser Stelle den Bühnen- und Kostümdesignern sowie den Tänzern. Durch sie ist die Show wirklich spektakulär und auch für Nicht-Fans unterhaltsam. Natürlich kann man der Band unterstellen, mit solchem Bombast ihre mangelnde Gesangsqualität zu vertuschen. Diesem Vorwurf sind sich Gary Barlow und Kollegen jedoch bewusst. Überzeugend trotzen sie derlei Unkenrufen bei ihrer Session in den Abbey-Road-Studios. Begleitet von Piano und Akustikgitarre singen sie dabei überwiegend aktuelle Songs. Ihre reifer gewordenen Stimmen kommen in diesem abgespeckten Rahmen wesentlich besser zur Geltung. Gospelartig anmutende Songs wie "The Garden" zeigen, dass Take That als Musiker Anerkennung verdienen.
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