Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis - 2002 | FILMREPORTER.de
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Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis

OriginaltitelErkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2002
Kinostart    20.06.2002 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 80 min.
RegieAxel Sand
DarstellerJohn Friedmann, Florian Simbeck, Bettina Zimmermann, Leon Boden, Stephan Schulberg, Dietrich Hollinderbäumer
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2. Angriff der krassen Jungs auf die Lachmuskeln

Tausende von Jahren hat der Diener der Finsternis auf seine Chance gewartet. Mit Hilfe seiner dunklen Macht und einem schicksalhaften Dolch will Kartan Tanja ermorden und so die Weltherrschaft an sich reisen. Doch auf dem Münchner Flughafen fällt sein Gepäck mit dem mächtigen Dolch in die Hände der krassen Freunde Erkan (Erkan Maria Moosleitner) und Stefan (Stefan Lust). Die pubertären Dumpfbacken spielen auf dem Flugfeld Basketball mit dem Gepäck der entnervt wartenden Passagiere. Dabei landet irgendwie der Dolch in ihrem Besitz. Als Kartan über dem billigen Imitat einen höllischen Beschwörungsritus aufführt, steigt aus dem echten Dolch die Behüterin des Guten, Tanja. Erkan und Stefan sind von dem scharfen Bunny völlig in den Bann gezogen. Ob das an ihrer guten Ausstrahlung oder an dem superscharfen Body liegt ist doch völlig klar - oder? Mit einem unanständigen Angebot bringt die attraktive Heldin die Freunde dazu, ihr im Kampf gegen das Böse beizustehen. Doch unsere Helden wird gar nicht bewusst, in welche Gefahr sie sich gecheckt haben. Sie wähnen sich in einem besonders ausgefeiltem Computerspiel. Ob die krassen Exemplare der menschlichen Rasse Tanja wirklich von Nutzen sind? Schließlich lautet ihre Parole "Heavy Petting, Döner & Hip-Hop".
Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust und Bettina Zimmermann haben sich aufgemacht, die Lachmuskeln des krassen Kinopublikums zu trainieren. Das wird ihnen mit dem massiven Einsatz ihres Dumpfbackenhumors, dem von den Fans längst in die Alltagssprache übernommenen Kanakenslangs und jeder Menge pubertärer Chokes sicher auch gelingen. Der gefeierte Michael Bully Herbig hat das Sequel nicht mehr inszeniert. Vielmehr haben sich die Chaotendarsteller den noch unbekannten Axel Sand gekrallt. Dieser führte vor zwei Jahren für die Teeniekomödie auf American-Pie-Niveau "Mädchen Mädchen!" noch die Kamera und hat seitdem in einigen Fernsehfilmen erste Regieerfahrung sammeln können. "Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis" ist seine erste Kinoregie. Zu lachen gibt es ausreichend, die Szenen zwischen den Kalauern sind nicht immer ganz gelungen. Das Niveau der Scherze ist nicht diskutabel, sind die Hauptdarsteller doch bekanntermaßen in der Frühphase ihres sexuellen Reifungsprozesses hängen geblieben. Wer erinnert sich schließlich noch gerne an die Jokes dieser von Peinlichkeiten prall gefüllten Entwicklungsperiode? Es zählt allein der Funfaktor - oder? Ob der es dem Publikum wert ist, ins Kino zu checken oder ob die wöchentlichen Dröhndosen im Fernsehen dafür nicht ausreichen, entscheiden Fans und Bunnies selbst. Der Rezensent geht jetzt jedenfalls weder einen Döner essen noch Bunnys checken sondern durch sucht verzweifelt seinen Bücherschrank nach Zeugnissen seiner Intellektualität ab. Wie ging das noch mal mit dem Lesen? Ist das eigentlich ansteckend was Erkan & Stefan da auf Leinwand und Mattscheibe treiben fragt sich nach der Spielkonsole greifend unschlüssig...
Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis

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