Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) - 2014 | FILMREPORTER.de
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©20th Century Fox

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

OriginaltitelBirdman
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2014
Kinostart    29.01.2015 (20th Century Fox)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 120 min.
RegieAlejandro González Inárritu
DarstellerEmma Stone, Edward Norton, Naomi Watts, Michael Keaton, Zach Galifianakis, Andrea Riseborough
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Virtuoser Michael Keaton in dunkler Komödie

Hollywood-Ikone Riggan Thomson (Michael Keaton) produziert am Broadway gerade "What we talk about when we talk about love" von Raymond Carver. Mit dem Theaterstück will Riggan endlich sein klebriges Image von Superheld "Birdman" abschütteln. Mit der Comic-Adaption eroberte er einst die Kinoleinwand, doch jetzt ist er arbeitslos und pleite.

Auch sein Privatleben ist ein Desaster. Seine Ehe liegt in Trümmern und seine Tochter wurde gerade aus der Entzugsklinik entlassen. In den drei Tagen vor der Premiere geraten Thomson ehrgeizige Pläne für den beruflichen Neuanfang jedoch in Gefahr. Der Hauptdarsteller fällt nach einem Unfall aus, der Ersatz erweist sich als überheblicher Egomane, der rücksichtslos alle an die Wand spielt. Zudem kam seine Tochter in der Reha nicht vom Stoff los. Um sein Privatleben, seine berufliche Karriere und seine mentale Gesundheit zu retten, mobilisiert Thomson seine gesamte Kraft.
Nach "21 Gramm", "Babel" und "Biutiful" inszeniert Regiewunder Alejandro González Inárritu erstmals einen leichten Stoff. In der dunklen Komödie brilliert Michael Keaton, der Ende der 1980er noch als Batman durch die Kinos flatterte. Auch Keaton kennt das Auf und Ab einer Karriere im amerikanischen Film-Mekka. Er zeigt eine Oscarreife Performance, bei der ihm die Kamera nicht von den Fersen weicht. Er gibt in dem Eröffnungsfilm des Festivals von Venedig virtuos einen früheren Comic-Helden, dessen Ruhm verblasst ist. "Birdman" besticht durch große Schauspielkunst, ironische Seitenhiebe auf Hollywoods Superhelden-Wahn und Alejandro González Iñárritus künstlerischer Experimentierfreude. Ohne Schnitte in den einzelnen Einstellungen und fließenden Übergängen zwischen den Szenen folgt die Kamera dem Protagonisten in alle Winkel des Theaters und seine verletzte Seele.
Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

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