Sexy Beast - 2000 | FILMREPORTER.de
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Sexy Beast

Medium: KINO_CH
OriginaltitelSexy Beast
GenreThriller
Land & Jahr Großbritannien 2000
Kinostart    25.07.2002
FSK & Länge 91 min.
RegieJonathan Glazer
DarstellerRay Winstone, Ben Kingsley, Ian McShane, Amanda Redman, Cavan Kendall, Julianne White
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Ben Kingsley brilliert als psychopathischer Killer

Gal (Ray Winstone) ist kein strahlender Held. Der pensionierte Safeknacker hat nach vier Jahren Knast den Biss verloren. Kein Bruch ist es ihm wert, vier Jahre seines Lebens zu verschwenden. Lieber lebt er faul und zufrieden mit seiner Frau DeeDee an der spanischen Costa del Sol. Umso größer ist seine Bestürzung, als Killer Don Logan in das Paradies eindringt, um Gal für einen großen Job zu engagieren. Der Versuch dem Psychopaten einen Korb zu geben, misslingt gründlich. Der Ganster mit einem ausgeprägten Sprachtick wird immer aggressiver. Gangsterboss Teddy Bass hat nicht ohne Hintersinn den psychotischen Killer auf die Rekrutierungstour geschickt. Es geht schließlich um einen spektakulären Bruch. Die Firma erwartet keine Antwort von Gal - sie erwartet ihn!
Ben Kingsley ist die richtige Besetzung wenn's nicht nach "Schema F" zugehen soll. Das gilt auch für Jonathan Glazers Thriller "Sexy Beast". Gal ist kein strahlender Held, eher eiin müderund extrem fauler Frührentner. Doch Glazer führt uns anfänglich auf viele falsche Fährten, bis mit Don Logan (Sir Ben Kingsley) nach etwa 20 Minuten die zweite zentrale Figur auftaucht. Hier wird der Thriller richtig spannend. Erst nach und nach wird klar, dass nicht die Handlung im Zentrum des filmischen Interesses steht, sondern die Psychospiele zwischen Don und den Rentnern. Gnadenlos lässt Regisseur Glazer Don in das Leben und die Intimsphäre von Gal und dessen Frau DeeDee, einer ehemaligen Pornodarstellerin eindringen. Spannend sind in "Sexy Beast" besonders die Dialoge. Ben Kingsley spielt einen Psychopathen mit einem besonders ausgeprägten sprachlichen Tick. Seine Monologe haben viel Rhythmus, fast wie Rapp. Er bedient sich einer Sprache, die in ihrer Verrücktheit auch eine enorme Intensität ausstrahlt. Diese dominiert die Wahrnehmung umso mehr, da die anderen Figuren kaum ein Wort herausbringen. Dons Dialoge mit Gal werden immer mehr zu Monologen, die Kingsley bravourös meistert. Doch Glazer ruht sich auf seinem psychologischen Ansatz nicht aus und gibt der Geschichte eine weitere unerwartete Wende. Die wird hier nicht verraten - ab ins Kino!
Sexy Beast

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