Zum Verwechseln ähnlich - 2016 | FILMREPORTER.de
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Zum Verwechseln ähnlich

Medium: KINO_CH
OriginaltitelIl a déjà tes yeux
GenreKomödie
Land & Jahr Frankreich 2016
Kinostart    13.07.2017 (Pathé Films)
FSK & Länge 95 min.
RegieLucien Jean-Baptiste
DarstellerLucien Jean-Baptiste, Aïssa Maïga, Zabou Breitman, Vincent Elbaz, Michel Jonasz, Naidra Ayadi
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Frische französische Komödie über Vorurteile

Baby Benjamin haben Salimata (Aïssa Maïga) und Paul Aloka (Lucien Jean-Baptiste) ihren Sprössling getauft und stoßen damit auf entschiedenen Widerspruch ihrer Mütter, welche die Kultur der afrikanischen Heimat auch in Frankreich hochhalten wollen. Der aufgebrachten Mutter von Sali fällt nach dem erbitterten Namensstreit jedoch die Kinnlade runter, als sie Benjamin das erste Mal erblickt.

Das beruflich gut situierte Paar mit dunkler Hautfarbe - dessen Kinderwunsch unerfüllt blieb - hat den Jungen adoptiert, weil sie sich sofort in das Lachen des niedlichen Säuglings mit der hellen Haut und den blauen Augen verliebt hat. Entsetzen oder überraschtes Erstaunen ernten sie fortan, wenn Passanten in den Kinderwagen blicken. Auch die Kinderärztin braucht einen Moment, um zu akzeptieren, dass Benjamin seinen dunkelhäutigen Eltern nicht ähnelt.
Brangelina haben es vorgemacht: Angelina Jolie und Brad Pitt adoptierten drei Kinder aus Asien und Afrika. Auch für Millionen hellhäutiger Eurasier aus den westlichen Industrieländern ist es ganz selbstverständlich, Waisenkinder aus Entwicklungsländern zu adoptieren. Zuletzt schilderte "Lion - Der lange Weg nach Hause" ein solches Schicksal.

Doch wie reagieren die Franzosen, wenn ein beruflich und gesellschaftlich etabliertes Paar mit unverkennbaren Wurzeln vom schwarzen Kontinent ein süßes Baby mit heller Haut und blauen Augen adoptiert? Passanten blicken erstaunt in den Kinderwagen, die Kinderärztin zögert einen Moment, als Mutter und Kind zur ersten Routineuntersuchung vorsprechen.

Auch die Mütter der Protagonisten Sali und Paul reagieren in der Komödie alles andere als relaxt. Die charmante Feelgood-Komödie steht in der Tradition der Kinohits "Ziemlich beste Freunde" und "Monsieur Claude und seine Töchter". Mit der richtigen Mischung aus komischen und tragischen Momenten, ohne die Probleme nicht unter den Tisch kehren, blickt der Regisseur auf eine Mulitikulti-Familie, die sich über Konventionen und Traditionen hinwegsetzt und mit Vorurteilen konfrontiert wird, die der Film genüsslich durch den Kakao zieht.
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Zum Verwechseln ähnlich: Der Trailer

Die Geburt eines hellhäutigen Babys in eine afrikanische Familie inspiriert Lucien Jean-Baptiste zu seiner Komödie über Vorurteile und Traditionen.  Clip starten
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