Coco 3D - 2017 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Pixar/Walt Disney Studios Motion Pictures

Coco 3D

OriginaltitelCoco
UntertitelLebendiger als das Leben!
GenreAnimation/Trickfilm, Musical
Land & Jahr USA 2017
Kinostart    30.11.2017 (The Walt Disney Company (Germany))
FSK & Länge ab 0 Jahren • 105 min.
RegieAdrian Molina, Lee Unkrich
DarstellerAlanna Ubach, Benjamin Bratt, Edward James Olmos, Gaël García Bernal, Jaime Camil, Gabriel Iglesias
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieInterviewbewerten

Pixar erobert das Reich der Toten

Der 12-jährige Miguel Rivera ist ein Außenseiter in der kleinen mexikanischen Gemeinde. Die feiert jedes Jahr zwischen dem 31. Oktober und dem 2. November ausgelassen und laut den Día de los Muertos, den Tag der Toten. Zum Ende der Erntezeit kommen die Toten zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen. Der Brauch geht auf die Azteken und andere indigene Stämme zurück, spanische Missionare versöhnten die Tradition mit dem christlichen Glauben.

Auch Miguel muss in die Unterwelt. Nachdem der neugierige Junge eine mysteriöse Verbindung zu seinem Idol, dem Mariachi-Sänger Ernesto de la Cruz entdeckt hat, findet er sich bald im Reich der Toten wieder. Mit Hilfe des Schwindler-Skeletts Hector macht sich der Junge auf die Suche nach dem größten Sänger aller Zeiten und den Seelen seiner Vorfahren. Er hofft, seine Ururgroßmutter Imelda zu treffen, deren Verfluchung der Musik auf der Familie lastet.

Sie war von Miguels Ururgroßvater verlassen worden, der seiner musikalischen Leidenschaft folgte. Seitdem ist die Musik bei den Riveras verpönt. Wenn ihre Nachbarn ausgelassen und laut das Totenfest feiern, verschließen sie alle Fenster und Türen, damit kein Laut ins Haus dringt.

Miguels Trip durch die Unterwelt soll die Familie wieder versöhnen. Doch dafür muss sich der Junge richtig sputen. Wenn er zu lange bei den Vorfahren bleibt, wird ihm die Rückkehr für immer verwehrt.
2003 wurde der Día de los Muertos von der UNESCO als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit eingestuft. Umso verschnupfter reagierte die Latino-Gemeinde der USA auf die Nachricht, Disney habe die Markenrechte für den Namen beantragt.

Um die Wogen zu glätten, reagierten Regisseur Lee Unkrich und sein Team. Sie recherchierten vor Ort und ließen sich vom bunten Treiben auf den Gräbern anstecken. 2015 heuerte das Zeichentrick-Imperium den mexikanischen Cartoonist Lalo Alcaraz als Berater an. Er hatte gegen die Vereinnahmung des Brauches durch Disney mit einem riesigen Poster protestiert, dass die berühmteste Maus der Welt ins Reich der Toten schickte und als Skelett auferstehen ließ.

"Unser Film feiert das Leben, die Enthüllung eines uralten Geheimnisses mündet in eine überraschende und außergewöhnliche Familienzusammenführung," kündigte das Mickey-Mouse-Imperium an. Der Film führt "Alles steht Kopf 3D" inhaltlich lose fort. Spürten die Filmemacher in der zauberhaften Reise durch das menschliche Gehirn und Bewusstsein kindgerecht den Grundlagen unseres Denkens und Erinnerns nach, stellen sie sich nun altersgerecht Fragen zum Verhältnis von Leben und Tod.
Coco 3D

Bewertung abgeben

Bewertung
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Trailer: 

Coco 3D: Erster Trailer (df)

Lee Unkrich führt die Zuschauer des Pixar-Films nach Mexiko, wo der Tod ausgelassen gefeiert wird.  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Pixar schafft es immer wieder, seine Fans in seinen Bann zu ziehen und frühere Erfolge mit klugen und überzeugend animierten Geschichten zu toppen. mehr
Regisseur Lee Unkrich

Interview:  Regisseur Lee Unkrich zu "Coco"

In Mexiko wurde der Animationsfilm "Coco 3D" innerhalb von drei Wochen zum erfolgreichsten Film aller Zeiten, in den USA spielte der...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieInterviewbewerten
© 2017 Filmreporter.de