Mein Leben ohne mich - 2002 | FILMREPORTER.de
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Mein Leben ohne mich

Medium: KINO_CH
OriginaltitelMy Life Without Me
AlternativMi vida sin mi
GenreDrama
Land & Jahr Spanien/Kanada 2002
Kinostart    20.11.2003 (Rialto Film AG)
FSK & Länge 102 min.
RegieIsabel Coixet
DarstellerSarah Polley, Amanda Plummer, Scott Speedman, Leonor Watling, Deborah Harry, María de Medeiros
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten

Eindringliches Drama von Isabel Coixet

Ann (Sarah Polley) ist gerade 23 und doch neigt sich das Leben der jungen Mutter bereits seinem Ende zu. Krebs im Endstadium ist nach einem Schwächeanfall die Diagnose der Krankenhausärztin. Schon bisher war die Putzfrau nicht auf Rosen gebettet. Mit süßen 17 Jahren wurde sie zum ersten mal Mutter, mit 19 folgt das zweite Kind. Dazu kommt der arbeitslose Gatte Don (Scott Speedman) und der im Gefängnis vermodernde Vater (Alfred Molina). Anns Mutter (Deborah Harry) hilft zwar gelegentlich ist aber ansonsten eine wahre Landplage!

Der kleine Wohntrailer lässt auch wenig Raum für ein luxuriöses Leben... Doch Ann verzweifelt nicht. Vielmehr versucht sie die verbleibenden zwei Monaten zu nutzen, um für ihren Mann und die Kinder eine 'Nachfolgerin' zu finden - die sympathische Nachbarin scheint die ideale Wahl! Sie spricht sogar für die Kinder Geburtstagswünsche bis zu deren Volljährigkeit auf Band. Und da ist noch der Mann ihrer Träume: Lee (Mark Ruffalo). Mit ihm verlebt sie einige intensive, zärtliche, unendlich Schöne Momente...
Melancholie, Hoffnung, und ein ausführlicher Diskurs über die Qualität von Lebensträumen, Lebensentwürfen und den Tod bilden die Eckpunkte für das eindringliche Drama von Regisseurin Isabel Coixet. Sie verzichtet auf peinliche, überstilisierte emotionale Zusammenbrüche, sondern hält sorgsam die Waage zwischen der natürlichen Trauer und Betroffenheit sowie positiven Gefühlen. Produziert wurde "Mi vida sin mi" von dem spanischen Starregisseur Pedro Almodóvar ("Sprich mit ihr - Hable con ella"). Sarah Polley gibt ihrer Rolle Tiefe. Ihre glaubwürdige, nie in die Rührseeligkeit abdriftende Darstellung von Ann ist eine der Schlüssel für das Funktionieren des schweren Stoffes.
Mein Leben ohne mich

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8,0
7,0 (Filmreporter)     
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Meinungen

Wenn ich nicht mehr bin

Ein kleiner, ernster Film, in dem es ohne viel Schnickschnack gelingt das Lebensende einer jungen Frau und Mutter von zwei kleinen Kindern zu schildern, die tödlich an Krebs... mehr
03.08.2010 19:32 Uhr - 8martin

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