Don's Plum - 1998 | FILMREPORTER.de
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Don's Plum

OriginaltitelDon's Plum
AlternativSaturday Night Club
GenreDrama
Land & Jahr USA/Dänemark 1998
Kinostart    15.01.2004 (Favorit Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 90 min.
RegieR.D. Robb
DarstellerAmber Benson, Scott Bloom, Kevin Connolly, Leonardo DiCaprio, Jenny Lewis, Tobey Maguire
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Erfrischender Kneipenabend mit Leonardo DiCaprio

Brad, Ian, Jeremy und Derek treffen sich jeden Samstag in ihrer Stammkneipe Don's Plum zum Saturday Night Club. Die Abmachung besagt, dass jeder der Freunde in weiblicher Begleitung kommen muss. Das ist für die vier Teenager gar nicht so leicht und das Resultat nicht immer das gewünschte. Nur der launisch-stille Brad (Scott Bloom) scheint schnell ein Mädchen zu finden, Sara (Jenny Lewis) will nach dem Fick seine Freunde kennen lernen.

Sie will nur nicht, dass Brad von ihrer Beziehung etwas erzählt. Der etwas schüchterne und schräge Ian (Tobey Maguire) versucht, im Kabarett ein Mädchen abzuschleppen, doch er handelt sich nur Körbe ein. Zu seinem Glück begleitet ihn schließlich die süße Bedienung Juliet (Meadow Sisto) ins Don's Plum. Jeremy (Kevin Connolly) hat hingegen keine Probleme mit seiner Aufgabe. Eine Anhalterin namens Amy (Amber Benson) läuft ihm zunächst ins Auto. Derek (Leonardo DiCaprio) ist so cool, dass er missgelaunt und angriffslustig solo auftaucht.

Erst Saras Interesse heitert ihn etwas auf, hindert ihn aber nicht daran, bösartige Spitzen von sich zu geben. Auch die blonde und durchaus als naiv zu bezeichnende Bedienung Flo (Stephanie Friedman) bekommt ihre Portion Spott ab. Ein turbulenter Abend hat begonnen, obwohl seit langem befreundet, geht die Clique nicht sonderlich sanft miteinander um, und auch die Mädchen werden nicht sehr rücksichtsvoll behandelt.
Aufgepasst Filmfans, mit "Don's Plum" erwartet Sie ein erstaunlich unverbrauchter Low-Budget-Hit! Um es vorweg zu nehmen: Es macht Spaß, dem Spiel der jungen, für schräge Rollenangebote offene heutigen Superstars Leonardo DiCaprio ("Catch me if you can") und Tobey Maguire ("Spider-Man") zuzuschauen. Doch es bleibt den Zuschauern nach kurzweiligen 90 Minuten wohl gänzlich verschlossen, wieso die beiden Schauspieler seit vielen Jahren versuchen, die Low-Budget-Produktion zu stoppen. Der Rezensent kann das juristische Geplänkel nicht nachvollziehen, immerhin - und das ist für uns das Wichtigste, können sich die deutschen Zuschauer selber ein Urteil bilden.

"Don's Plum" enthält keine peinliche, freizügige oder gar brutale Szenen. Sowohl Leonardo DiCaprio als auch Tobey Maguire machen in dem grobkörnigen Schwarz-Weiß-Film durchaus eine gute Figur. 1995 hat Polo Pictures Entertainment die Postproduktion aus Geldmangel eingestellt. Lars von Triers Zentropa hat im Jahr 2000 die Postproduktion übernommen und R.D. Robbs freches Drama 2001 auf den internationalen Filmfestspielen in Berlin uraufgeführt.

Durch den Rechtsstreit bedingt, darf der Film in Nordamerika nicht verliehen werden, in Europa konnten sich DiCaprio und Maguire mit ihrem Begehren glücklicherweise nicht durchsetzen. Vielleicht liegt es am authentischen Charakter des Films, am Set wurde viel improvisiert. Die Darsteller haben viel von ihrer eigenen Persönlichkeit und Erfahrung eingebracht. Von Ihrer Lieblingsmusik unterlegt erzählen die ehemaligen Freunde die Geschichte einer kleinen Clique von Teenagern, die im Laufe eines Abends viel von sich preisgeben, mit ihren Wünschen, Sehnsüchten und Dämonen auseinandersetzen.

"Don's Plum" ist ein kleines, durchaus gelungenes Stück filmischer Improvisation und garantiert einen kurzweiligen Kinoabend.

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7,0 (Filmreporter)     
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