Dark City - 1998 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Kinowelt Filmverleih

Dark City

OriginaltitelDark City
GenreMystery, Thriller
Land & Jahr Australien/USA 1998
Kinostart    27.08.1998 (Kinowelt Filmverleih)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 96 min.
RegieAlex Proyas
DarstellerRufus Sewell, William Hurt, Kiefer Sutherland, Jennifer Connelly, Richard O'Brien, Ian Richardson
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsDVDsbewerten

Philosophischer Sci-Fi-Thriller mit Kult-Potential

Als John Murdoch (Rufus Sewell) in einem fremden Hotelzimmer aufwacht, kann er sich an nichts erinnern. Auch die übel zugerichtete Frauenleiche neben ihm und seine blutverschmierten Hände sind ihm ein Rätsel. Ein mysteriöser Telefonanruf des Arztes Daniel Schreber (Kiefer Sutherland) drängt Murdoch zur Flucht, da mehrere Leute hinter ihm her sind. Nach und nach erfährt er mehr über sein bisheriges Leben, aber er erinnert sich weder an seine angebliche Gattin Emma (Jennifer Connelly), noch daran, dass er Prostituierte umgebracht haben soll. Außerdem geschehen seltsame Dinge in der Stadt, die nur ihm aufzufallen scheinen: Nie scheint die Sonne, es gibt keine Straße aus der Stadt hinaus, zu einem bestimmten Zeitpunkt fallen bis auf wenige Ausnahmen alle Menschen in einen tiefen Schlaf und alle scheinen dieselbe Erinnerung an ein Feriendorf namens "Shell Beach" zu haben. Mit Dr. Schreber macht sich Murdoch auf die Suche nach Antworten und entdeckt, dass er und alle anderen Menschen wie Versuchstiere in einer Scheinwelt leben. Wird es ihm gelingen, daraus auszubrechen?
"Dark City" entstand gut ein Jahr vor dem ersten Teil der "Matrix"-Trilogie. Trotz der zum Teil sehr ähnlichen Thematik wurde aus dem einen ein internationaler Megaerfolg, während der andere sang- und klanglos aus den großen Kinosälen wieder verschwand. Dabei weist Alex Proyas' spannender Science-Fiction-Thriller durchaus jene Elemente auf, die "Matrix" so bewundernswert machten. Zahlreiche philosophische Ansätze sowie Querverweise und Anspielungen auf große literarische Werke bezeugen mehr Tiefe, als man zunächst annimmt. Auch die Schauspieler agieren überzeugend. Ästhetisch gesehen veränderte der Regisseur seinen Stil im Vergleich zu "The Crow - Die Krähe" (1994) kaum. Beinahe der gesamte Film wird von dunklen, unpersönlichen Räumen dominiert. Diese sollen unter anderem die Leere und Bedeutungslosigkeit des Menschen zum Ausdruck bringen. Jahre nach dem Misserfolg an US-Kinokassen sprach US-Filmkritiker Roger Ebert, der als erster den Pulitzer-Preis für eine Filmkritik erhielt, den Audiokommentar der DVD ein. Das war mit ein Grund, warum der Thriller zumindest auf DVD zu seinem verdienten Ansehen gelangte.
Dark City

Bewertung abgeben

Bewertung
7,0
 (6 User)

Meinungen

Man hört ja immer wieder, dass Jennifer Connelly eine miese Schauspielerin sein soll. Das trifft meiner Meinung nach nicht zu und wird durch Filme wie "A Beautiful Mind",... mehr
02.02.2012 17:52 Uhr - studentAD

Dunkelheit und keine Sonne in Sicht

Grausame Gesetze in einer Stadt ohne Licht. Die einzige Hoffnung: John Murdoch, welcher eines Tages erkennt, daß er durch Willenskraft die Materie verändern kann. Es ist ein... mehr
15.06.2004 13:55 Uhr - xeike
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de