Rosa - oder welche Farbe hat das Leben! - 2003 | FILMREPORTER.de
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Rosa - oder welche Farbe hat das Leben!

OriginaltitelRosa - oder welche Farbe hat das Leben!
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2003
Kinostart    04.03.2004 (Venus Film)
RegieJulia Dittmann
DarstellerMiriam S., Katja D., Stefanie H., Gesa H.
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Miriam S., Katja D., Stefanie H. und Gesa H. leben in Berlin. Sie alle haben sich die Stadt der Umbrüche als Heimat ausgesucht. Miriam ist Schauspielerin, als alleinerziehende Mutter eines Sohnes versucht sie, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu schaffen. Katja steht am Ende ihres Studiums und befindet sich in einer kritischen Phase. Die Angst vor Abhängigkeit und das Hinterfragen gesellschaftlicher Strukturen beschäftigen die Psychologiestudentin. In Stefanies Leben gab es schon viele Umbrüche. Der Abbruch ihres Jurastudiums und die leeren, enttäuschenden Beziehungen zu Männern machen es ihr nicht leicht, endgültige Entscheidungen zu treffen. Für Gesa war immer klar, dass sie den männlichen Mitgliedern ihrer Familie in die Rechtslehre folgen würde. Aber wie lassen sich Karriere und Kind vereinbaren? Die Geburt ihres Sohnes veranlasst sie, intensiv über das Bild des modernen Mannes nachzudenken. Die portraitierten vier jungen Frauen sind in Familien aufgewachsen, in denen noch das klassische Rollenbild vorherrscht. Nun wollen sie die Errungenschaften und Forderungen ihrer Mütter weiterleben. Sie gestatten dem Filmteam und somit dem Zuschauer tiefe Einblicke in ihre Seele, Träume, Wünsche und Hoffnungen, aber auch ihre Zweifel treten in den Gesprächen zutage. Die Suche nach Anerkennung bestreitet jede für sich allein. Sie wollen Familie, Beruf und damit Selbstverwirklichung unter einen Hut bringen. Die Kamera begleitet die jungen Frauen bei ihren morgendlichen Ritualen und jede Einzelne auf ihrem persönlichen Weg ins Außen, ihre Wahlheimat, ihr ganz eigenes Berlin.
"Rosa - oder welche Farbe hat das Leben!" porträtiert vier aktive Frauen, die sich die ganze Zeit in Bewegung befinden. Auf ihrem eigenen Weg, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, versuchen sie, ihre Träume und Wünsche zu verwirklichen. Julia Dittmann will mit ihrer Dokumentation einen Anstoß geben, der zur Reflektion über die Rollenverteilung und andere Frauenbezogenen gesellschaftliche Fragen führen soll. Sie versucht, die Sehnsüchte der Frauen in Bilder zu übersetzen. Julia Dittmann und ihrem Team, so Prof. Gisela Schulz von der HFF Babelberg, ist dabei eine Dokumentation gelungen, der in unterhaltsamer und vergnüglicher Weise Fragen an die Gesellschaft aufwirft.

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"Rosa - oder welche Farbe hat das Leben!" porträtiert vier aktive Frauen, die sich die ganze Zeit in Bewegung befinden. Auf ihrem eigenen Weg, ihren Platz in der Gesellschaft... mehr
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