Frankie und Johnny - 1966 | FILMREPORTER.de
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Frankie und Johnny

OriginaltitelFrankie and Johnny
GenreKomödie, Musical, Romanze
Land & Jahr USA 1966
RegieFrederick De Cordova
DarstellerElvis Presley, Donna Douglas, Harry Morgan, Sue Ane Langdon, Nancy Kovack, Audrey Christie
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Liebeskomödie mit den bekannten Verwechslungen

Das Entertainer-Paar Frankie (Donna Douglas) und Johnny (Elvis Presley) arbeitet mit einer Revuetruppe auf einem Mississippi-Luxusdampfer. Johnny verzockt sein Geld regelmäßig im Schiffscasino, deshalb ist er notorisch pleite und Freundin Frankie sauer. Eine Wahrsagerin prophezeit ihm, eine rothaarige Schönheit könnte ihm beim Roulette Glück bringen.

Als Nellie Bly (Nancy Kovack), die Geliebte des Chefs (Anthony Eisley), auftaucht, sieht Johnny seine große Stunde gekommen: Mit Nellies Hilfe gewinnt er beim Roulette und kann fortan auch in anderer Hinsicht nicht mehr von der attraktiven Dame lassen. Natürlich wird Frankie eifersüchtig, genau wie Casinochef Braden. Auf einem Kostümfest bringen mannigfache Verwechslungen alle dermaßen durcheinander, dass Männlein und Weiblein sich bald erschöpft in die Arme fallen und alles wieder ist wie zuvor.
Die biederen Filmklamotten aus den 1950er und 60er Jahren haben ja durchaus ihre Reize. Mit aufgeweckten Schauspielern und gewitzten Stories können das immer noch Sternstunden des öffentlich-rechtlichen Nachmittagsprogramms sein. Dann gibt es aber noch so etwas wie "B-Klamotten", denen es eklatant an Witz und Kraft magelt. Solche Filme spielen gerne in Acapulco, Las Vegas oder Hawaii, und sie bevorzugen Darsteller mit dem populistischen Charme eines Elvis Presley. Es hat nie jemand behauptet, Elvis wäre ein Schauspieler.

Das stellt er auch in "Frankie und Johnny" wieder unter Beweis. Seine darstellerischen Mittel sind sehr beschränkt, und sein Charisma war 1966 auch nicht mehr gerade neu. Zehn Jahre nach seinem großen Durchbruch als Musiker hatte Presley nichts besseres mehr zu tun, als mittelmäßige Musikkomödien zu drehen, in denen er ein paar belanglose Liedchen trällern durfte. "Frankie und Johnny" ist so platt und seicht wie alles, was Elvis in 60ern abgeliefert hat, der Unterhaltungswert von Frederick De Cordovas Schmonzette beschränkt sich auf Plattitüden, die einen an der Erfindung der Pointe zweifeln lassen.

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