Das Verlangen - 2002 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS

Das Verlangen

OriginaltitelDas Verlangen
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2002
Kinostart    13.05.2004 (VG Verleih der Filmemacher)
FSK & Länge 94 min.
RegieIain Dilthey
DarstellerSusanne-Marie Wrage, Klaus Grünberg, Robert Lohr, Heidemarie Rohwedder, Manfred Kranich, Peter Lerchbaumer
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenbewerten

Motive der Verlorenheit und Sprachlosigkeit

Die verschlossene Lena (Susanne-Marie Wrage) lebt in einem öden kleinen Dorf im schwäbisch-fränkischen Wald. Sie führt mit ihrem despotischen Mann Johannes (Klaus Grünberg) eine unglückliche Ehe. Johannes ist Pfarrer - in Lena sieht er nur die ihm treu ergebene Gattin. Ihr gleichförmiger Alltag ist geprägt von Krankenpflege, Orgeldienst und Beischlaf. Als ein Mädchen aus dem Ort auf mysteriöse Weise ermordet wird, kommt Unruhe ins Dorf, und Lenas Leben gerät aus der Bahn. Sie lernt den Mechaniker Paul (Robert Lohr) kennen und verliebt sich in ihn. Die verbotenen Gefühle lassen sie verschweigen, dass Paul etwas mit dem Mord zu tun hat. Die nie gekannte Zuneigung und Zärtlichkeit der Affäre zieht Lena in den Bann einer neuen Abhängigkeit, die erschreckende Folgen hat.
Nach "Sommer auf Horlachen" und "Ich werde dich auf Händen tragen" behandelt Regisseur Iain Dilthey auch im dritten Teil seiner "Sehnsuchtstrilogie" Motive der Verlorenheit und Sprachlosigkeit. Sein Porträt der einsamen Lena erkundet kühl die Monotonie einer emotionalen Gefangenschaft. Unspektakulär und sparsam schildert Dilthey die Grausamkeiten eines in Stagnation erstarrten Lebens.

Bewertung abgeben

Bewertung
8,0
 (2 User)

Meinungen

eigenwillig, konzentriert und deutsch

endlich ein film, der an die große erzähltradition des deutschen films anschliesst. mit viel ruhe, konzentration auf die schauspieler und die geschichte spaltet der film die... mehr
25.08.2005 13:00 Uhr - quentin
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenbewerten
© 2017 Filmreporter.de