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Paetzel

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Filmkritik zu Die Wilden Kerle 3 - 09.03.2006 19:59

Kritik: Die Wilden Kerle 3 Die Attacke der Biestigen Biester Infos: Es ist gerade einmal ein Jahr her, als die Wilden Kerle mit ihrem zweiten Teil die Zuschauer begeisterten. Besonders jüngere Kinogänger waren von Leon (Jimi Blue Ochsenknecht), Fabi (Constantin Gastmann) und Co begeistert. Über 1.5 Mio. Zuschauer lockte der Film in die Kinos und war damit Deutschlands zweiterfolgreichste Kinoproduktion im Jahre 2005. (Erfolgreichster war „Die weiße Massai“) Darsteller: Uwe Ochsenknecht (Bankdirektor), Sarah Kim Gries (Vanessa), Constantin Gastmann, Jimi Blue Ochsenknecht (Leon), Wilson Ochsenknecht (Marlon), Marlon Wessel (Maxi), Leon Wessel-Masannek (Markus), Kevin Iannotta (Joschka), Konrad Baumann (Juli), Raban Bieling (Raban), Nick Romeo Reimann Filminfos: Alles ist gut, solange du wild bist! Der Schlachtruf der Wilden Kerle, einer lässig-frechen Fußballbande, hallt über den Teufelstopf. Der Bolzplatz ist ihr Revier, hier sind sie die beste Fußballmannschaft der Welt! So ist es zumindest im ersten und zweiten Teil gewesen. Das Blatt hat sich mittlerweile aber für die Spaßkicker gewendet. Sie verloren mit 25:1 gegen die deutsche Nationalmannschaft und als ob das nicht schon hart genug für die Wilden Kerle gewesen wäre, warf ihr Anführer (Jimi Blue Ochsenknecht) beim stand von 7:1 auch noch das Handtuch. Er hat diese Niederlage nicht verarbeitet und wünschte sich nie mehr zum Teufelstopf zurückkehren zu müssen. Damit war es vorbei, die Wilden Kerle gab es nicht mehr! Ab sofort gingen sie getrennte Wege. Maxis humorloser Vater (Uwe Ochsenknecht) freute sich darüber diebisch. Denn das Motto des Bankdirektors war nicht: Alles ist gut, solange du Wild bist, sondern alles ist gut, solange du reich bist. Damit war es vorbei, es hatte sich ausgekickt! Nur der kleine Nerv (Nick Romeo Reimann) glaubt noch an seine alten Helden und versucht mit Hilfe seines gefürchteten Seitfallziehers die erwachsen gewordenen Kerle wieder zusammenzubringen. Doch diese hatten längst andere Interessen und wollten vom Thema Fußball nichts mehr hören. Selbst als Leons ehemaliger bester Freund Fabi (Constantin Gastmann) ihn und die anderen Wilden Kerle herausforderte, sich mit den Biestigen Biestern, einer von Fabi angeführten Mädchenmannschaft zu messen lehnte er ab. Er war sogar kurz davor einen Vertrag zu unterschreiben, der die Biestigen Biester zur wildesten Fußballmannschaft der Welt erklärt hätte. Doch Nerv konnte ihm im letzten Moment daran hindern. Er trommelte die komplette Wilde Kerle Mannschaft zum entscheidenden Duell zusammen, dieses sollte in der Natternhöhle, im über 150 Kilometer entfernten Hamm stattfinden, wo die Wilden Kerle dank Hilfe von Hadschi Ben Hadschi, mit ihren Fahrrädern hinfuhren. Wobei sie von Maxis Vater, Nervs Mutter (Claudia Michelsen,) und vier düsteren Bodyguards verfolgt werden. Außerdem stellen auch die „Biestigen Biester“ immer wieder gemeine Fallen… Kritik: Die Wilden Kerle bieten einiges. Zuschauer die Hook, Mad Max 3, Herr der Ringe oder den altehrwürdigen Film Blues Brothers gesehen haben, werden bei der ein oder anderen Szene sicherlich denken, dass ihnen das bekannt vorkommt. Wie heißt es aber so schön? Gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. Die sehr jungen Darsteller zeigten eine sehr gute Leitung, nur einigen der Biestigen Biestern merkte man ihre Unerfahrenheit an. Unterstützt wurde diese gute Leistung noch durch einige gestandene Charaktere wie Uwe Ochsenknecht. Fazit: Die Wilden Kerle kommen nicht nur in alter Stärke zurück, sondern haben sich weiter entwickelt. Wer daher die ersten beiden Teile der Wilden Kerle gekuckt hat und an diesen Gefallen gefunden hat, kommt an dem dritten Teil nicht vorbei. Er ist mit einigen witzigen Dialogen gespickt und ist actionreicher als die vorherigen Teile. So schießen sie in der Natternhöhle, mit Hadschi Ben Hadschi gebauten Kaugummi und Pfeffergeschossen herum. Doch auch in Richtung Liebe ist wieder etwas dabei, zwar geht es nicht wie im zweiten teil hauptsächlich darum, jedoch knistert es zwischen Leon und Vanessa schon wieder. Doch für Vanessa ist Leon ein Verräter, der sie im entscheidenden Spiel im Stich gelassen hat. Leider verliert der Film gegen Ende ein bisschen an Fahrt. Das abschließende Fußballspiel sieht bei Weitem nicht danach aus, dass dort die wildeste Fußballmannschaft der Welt spielt, sondern viel mehr nach einer Dorfmannschaft. Unterm Strich bleibt „Die Wilden Kerle 3“ ein weit überdurchschnittlicher Kinderfilm, an dem nicht nur junge Kicker ihren spaß haben werden.

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