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RETRO Starfeatures

Fünf Agenten im Dienste ihrer Majestät
Irrwege eines Autors: Ian Fleming veröff.  2. 11. 2008

James Bonds Vater

Eigentlich will der junge Ian Lancaster Fleming zum Auswärtigen Amt. Über den Umweg des Nachrichtenjournalisten, Wertpapierhändlers und Spions in der Sowjetunion wird er schließlich auch noch ein erfolgreicher Schriftsteller. Mit der Figur des britischen Geheimagenten James Bond, der im Auftrag ihrer Majestät die Welt rettet, setzt er sich ein Denkmal. Er verfasst zwölf Bond-Romane, wobei er die Rechte für seinen Erstling "Casino Royale" 1953 für gerade einmal 6.000 Dollar verschleudert. weiter
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Marlene Dietrich
Hitchcock statt Goebbels: Marlene Dietrich veröff. 26. 10. 2008

Weltstar mit Ecken und Kanten

"Hier steh ich an den Marken meiner Tage" dichtet der Dramatikers Carl Theodor Körner in seinem Sonett. Zeitlebens agitierte er als Kämpfer für die Freiheit und gegen die napoleonische Fremdherrschaft in Deutschland. Der Vers dient auch als Inschrift des Grabsteins eines ungewöhnlichen deutschen Weltstars. Ähnlich wie Körner gleicht das Leben von Marlene Dietrich einem nicht enden wollenden Kampf gegen äußere und innere Widerstände. Im eigenen Land nach dem 2. Weltkrieg als Verräterin gebrandmarkt, wird sie außerhalb Deutschlands sowie von der deutschen Intelligenz als Leinwandgöttin verehrt. weiter

Elizabeth Taylor ("Wer hat Angst vor Virginia Woolf?")
Elizabeth Taylor: Lebefrau und Trashikone veröff. 18. 10. 2008

Hollywoods letzte Diva

"Sie hat das Zeug zu einer Kaiserin, aber zugleich hat sie etwas Kitschiges und ein wenig Billiges an sich", sagte Andy Warhol über Elizabeth Taylor. Besonders diese Ambivalenz der Schauspielerin inspirierte den Pop-Art-Künstler zu einigen seiner vielbeachteten Kunstwerke. Der Schriftsteller Truman Capote lobte hingegen die unerschütterlich Verlässlichkeit der Hollywooddiva. Keine Frage, die Taylor weiß schon früh um ihre Wirkung auf die Männerwelt. Mit diesem Wissen entwickelt sie sich vom getriebenen Kinderstar zur Skandalumwobenen Leinwandlegende. weiter

Paul Newman
Paul Newman - Star mit Herz und Humor veröff. 11. 10. 2008

Abschied von einer Legende

"Es ist, als würde man eine schöne Frau 80 Jahre lang verfolgen. Wenn sie endlich nachgibt, muss man gestehen, dass man müde ist". Zufriedenheit und ein Schuss Ironie charakterisieren Paul Newmans Worte. Nach acht Nominierungen wird der legendäre Schauspieler 1987 endlich mit dem Oscar für "Die Farbe des Geldes" ausgezeichnet. Eine späte Anerkennung seines Schaffens. Die Liebe des Publikums begleitet ihn stets in seiner außergewöhnlichen Karriere. Er gilt als Philanthrop, Familienmensch, politisch engagierter Bürger, der seine Rollen synchron zu seinen Überzeugungen wählt. weiter

Pier Paolo Pasolini
Zwischen Utopie und Einsamkeit veröff. 21. 09. 2008

Pasolini - der romantische Gläubiger

Am 2. November 1975 wird der entstellte Leichnam eines schlanken Mannes am Fußballplatz in Ostia gefunden. Der leblose Körper weist mehrere Verletzungen auf, 50 Meter entfernt liegt ein blutiges in zwei Teile gebrochenes Holzbrett. Der Stricherjunge Pino Pelosi wird für den Mord verantwortlich gemacht. Der 17-jährige gesteht: "Ich habe einen Mann umgebracht und zwar Pasolini". Pier Paolo Pasolini ist der italienischen Öffentlichkeit ein Begriff. Seit Jahren ist er den "Herrschenden" ein Dorn im Auge. Mit seinen Filmen, Gedichten und journalistischen Beiträgen beweist er sich als aufrichtiger Ankläger der italienischen Gesellschaft, als polemischer Vertreter des Vorort-Subproletariats, mythischer Marxist und gesellschaftlicher Träumer. Sein Tod spaltet Italien - wie zeitlebens seine Persönlichkeit und Werk es getan haben. weiter

Hans Moser in Hallo Dienstmann
Ein echter Wiener geht nicht unter veröff. 13. 09. 2008

Grantler mit Herz: Hans Moser

Wien 1938. Der 'Anschluss' Österreichs ans Deutsche Reich ist vollzogen. Unterhaltungsfilme, die vom grauen Alltag der nationalsozialistischen Diktatur ablenken sollen, haben Hochkonjunktur. Hans Moser und sein deutscher Kollege Heinz Rühmann stehen für das Lustspiel "13 Stühle" vor der Kamera. Ungebetener Zaungast der Dreharbeiten ist NS-Reichskommissar Josef Bürckel. Moser gerät in Panik: Da seine Ehefrau Blanca Jüdin ist, fürchtet er Repressalien des Regimes. weiter
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