Interview: Ryan Reynolds zu The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte | FILMREPORTER.de
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Interview

Ryan Reynolds
Kann Ryan Reynolds auch böse?

Ich beiβe nicht

Sowohl das vorliegende Remake von "The Amityville Horror" als auch das Original aus dem Jahr 1979 basieren auf den wahren Erlebnissen von George und Kathy Lutz. Die Tatsache, dass die bizarren Ereignisse wirklich geschehen sind, machten den Film zu einem der schaurigsten Gruselgeschichten des Horrorgenres. Wir sprachen mit Hauptdarsteller Ryan Reynolds in Beverly Hills überrote Augen, Angst und den blanken Horror.
Von  Michael Detto/Filmreporter.de, 24. April 2005

Erstmals im Horrorfach: Ryan Reynolds

Erstmals im Horrorfach: Ryan Reynolds

Ricore: Müssen wir jetzt Angst vor Ihnen haben?

Ryan Reynolds: Keine Ahnung, das ist allein Ihre Entscheidung. Aber ich verspreche - ich beiβe nicht und ersteche auch niemanden.

Ricore: Mit dem Wechsel ins Horrorfach haben Sie sich ziemlich verändert?

Reynolds: Horrorfilme sind total jenseits des Rollenspektrums, wofür ich bisher besetzt wurde.

Ricore: Mussten Sie für den Part vorsprechen?

Reynolds: Klar, auch wenn es ein Horrorfilm ist, sind doch ziemliche Qualitäten von den Schauspielern gefordert, für meine Rolle erforderte das die Darstellung eines fortlaufenden Prozesses, einer emotionalen Entwicklung, die in einer Katastrophe endet.

Ricore: Hat die Rolle des George Lutz Sie berührt?

Reynolds: Sie hat mich tief berührt, und ich habe das Gefühl, viel über mich gelernt zu haben. Meine bisherige Schauspielkarriere beruhte hauptsächlich darauf, dass ich meine freundlichen und leichten Seiten zeigte. Aber man kann nicht nur die hellen Seiten zeigen ohne auch die dunklen zu kennen. Ich bin mir viel klarer über meine Rolle geworden als jemand, der Leuten gefallen will, niemanden vor den Kopf stöβt oder jemanden spüren lässt, dass ich ärgerlich und böse bin. Ich musste erst mit dem Teil des Films klarkommen, in dem ich zum Bösewicht werde, der rund um die Uhr fies und gemein ist. Das war sehr neu für mich und somit eine echte Herausforderung als Darsteller. Es war aber auch nett und auf eine Art heilsam, weil ich diesen Teil von mir besser kennen gelernt und als Teil von mir akzeptiert habe.

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